DE533235C - Anordnung zur selbsttaetigen Regelung des Vorschubes bei elektrisch angetriebenen Schleifern - Google Patents
Anordnung zur selbsttaetigen Regelung des Vorschubes bei elektrisch angetriebenen SchleifernInfo
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- DE533235C DE533235C DEB140003D DEB0140003D DE533235C DE 533235 C DE533235 C DE 533235C DE B140003 D DEB140003 D DE B140003D DE B0140003 D DEB0140003 D DE B0140003D DE 533235 C DE533235 C DE 533235C
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Classifications
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P5/00—Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
- H02P5/74—Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors controlling two or more AC dynamo-electric motors
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Description
- Anordnung zur selbsttätigen Regelung des Vorschubes bei elektrisch angetriebenen Schleifern Bei elektrisch angetriebenen Schleifern mit besonderem Vorschubmotor ist es bekannt, eine gewünschte Beeinflussung der Vorschubbewegung dadurch zu erzielen, daß der Vorschubmotor in Abhängigkeit von der jeweiligen Belastung des Schleifermotors geregelt wird. Steigt die Belastung des Schleifermotors, so wird danach die Drehzahl des Vorschubmotors selbsttätig herabgesetzt, während sie umgekehrt bei sinkender Belastung des Schleifermotors eine entsprechende Erhöhung erfährt. Dabei- kann es infolge von Klemmungen aber eintreten, daß etwa durch die Entlastung des Schleifermotors eine überlastung des Vorschubrnotors herbeigeführt wird. Um zu vermeiden, daß auf diese Weise der Vorschubmotor gefährdet wird, pflegt in an daher eine in Abhängigkeit von der Be- . lastung des Vorschubmotors arbeitende Schutzvorrichtung vorzusehen, die nach überschreitung einer bestimmten Belastung des Vorschubmotors der durch die Entlastung des Schleifermotors verursachten Beeinflussung des Vorschubmotors entgegenwirkt: - --Die Erfindung betrifft eine Anordnung, durch die es in besonders günstiger Weise ermöglicht wird, die angestrebte Schutzwirkung zu erzielen. Es wird danach eine Gegenschaltung von Dynamomaschinen benutzt, indem beispielsweise der Vorschubmotor durch eine Dynamo gespeist wird, deren Spannung der selbsttätigen Regelung in Abhängigkeit von fier Belastung des Schleifermotors unterliegt,. während eine zweite dieser entgegengeschaltete Dynamo in Abhängigkeit von der Belastung des Vorschubmotors steht. Wie die Schaltung dabei im einzelnen getroffen werden kann und die Wirkungsweise ist, soll nachstehend. an Hand eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher erläutert werden.
- a ist der Schleifermotör, b der zugehörige Vorschubmotor.- Dieser letztere - ist ein Gleichstrommotor, dessen Feldwicklung an einem -Gleichstromnetz konstanter Spannung liegt, während der Anker mittels einer Dynamo c gespeist wird. Pie Dynamo c wird durch einen Motor d angetrieben, und ihr Feld wird in bekannter Weise durch einen Schnellregler e in Abhängigkeit von der Stromaufnahme des Schleifermotors a geregelt: Zum Schütze des Vorschubmotors b gegen Überlastung ist die Dynamo f vorgesehen, deren Anker in Hintereinanderschaltung mit dem der Dynamo c im Stromkreis des Vorschubrnötörs liegt und gleichfalls durch den -Motor d-- angetrieben wird. Die Feldwicklung dieser Dynamo f ist für gewöhnlich stromlos, so daß die Dynamo f einfach leer mitläuft. Sofern der Strom des Vorschubmotors b über einen bestimmten Wert hinaus ansteigt, spricht jedoch das Schütz g an und schaltet den Feldstromkreis derart ein, daß die von der Dynamo f entwickelte Spannung der Spannung der Dynamo c entgegenwirkt. Die- .,Gegenspannung wird dabei ihrerseits selbsttätig eingestellt, indem das Feld der Dynamo- f mittels eines Schnellreglers h in Abhängigkeit von dem Strom des Vorschubmotors geregelt wird.
- Im Falle einer Klemmung, die bei starker Belastung des Vorschubmotors b eine Entlastung des Schleifermotors a herbeiführt, wird danach mit steigendem Strom des Vorschubmotors schließlich durch das Ansprechen des Schützes g eine Gegenwirkung hervorgerufen. Durch den Schnellregler h läßt sich diese Gegenwirkung für den Fall, daß trotzdem noch ein Anwachsen des Stromes des Vorschubmotors b stattfinden sollte, weitersteigern. Man hat es dabei in der Hand, die Klemmenspannung des Vorschubmotors b beliebig herunterzusetzen, erforderlichenfalls bis auf den Wert Null. Nach Beseitigen der Klemmung tritt ohne weiteres der umgekehrte Vorgang ein, indem entsprechend dem Sinken der Stromstärke des Vorschubmotors b die Gegenspannung der Dynamo f mittels des Schnellreglers h selbsttätig verkleinert und im weiteren Verlauf durch Unterbrechen des. Feldstromkreises mittels des Schützes g ganz abgeschaltet wird.
- Ein besonderer Vorteil dieser Anordnung liegt noch darin, daß man beim Anfahren des Schleifermotors a eine weitgehende Entlastung des Schleifers erzielen kann, indem man den Vorschubmotor b in entgegengesetzter Richtung antreibt. Zu diesem Zwecke ist es nur .nötig, unter Abschalten .der Erregung der Dynamo c den Schalter i einzulegen, so daß die Feldwicklung der Dynamo f unter Umgehung des Schützes g an das Gleichstromnetz angeschlossen wird. Damit übernimmt dann die Dynamo f die Speisung des Vorschubmotors b, während die Dynamo c leer mitläuft. Durch die so eintretende Entlastung ergibt sich aber die Möglichkeit, für den Antrieb des Schleifers gegebenenfalls auch Motoren zu verwenden, die nur ein sehr geringes Anfahrmoment haben und infolgedessen bei den bekannten Anordnungen nicht in Frage kommen konnten.
- Natürlich wird die Anordnung j e nach Lage der Verhältnisse im Einzelfalle mancherlei Verschiedenheiten aufweisen können. Insbesondere kann beispielsweise in Betracht kommen, daß mehrere Vorschubmotoren vorhanden sind. Es kann natürlich auch für jede der Dynamos c, f eine Mehrzahl von Dynamos gesetzt werden. Schließlich wird man die Erregung des Schnellreglers h im Gegensatz zu der gezeichneten Anordnung unter Umständen erst mit dem Ansprechen des Schützes g eintreten lassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur selbsttätigen Regelung des Vorschubs bei elektrisch angetriebenen Schleifern, dadurch gekennzeichnet, daß für die Speisung des Vorschubelektromotors (b) eine Gegenschaltung von Dynamos (c, f) benutzt, beispielsweise einer in bekannter Weise in Abhängigkeit von der Belastung des Schleifermotors (a) geregelten Dynamo (c) eine zweite Dynamo (f) entgegengeschaltet wird, die ihrerseits in AbhänZigkeit von der Belastung des Vorschubelektromotors (b) geregelt wird. a. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung der gegengeschalteten Dynamo (f) erst eingeschaltet wird, wenn die Belastung des Vorschubmotors (b) einen bestimmten Wert übersteigt. . 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldwicklung der gegengeschalteten Dynamo (f) nach Bedarf auch unabhängig von der Belastung des Vorschubmotors (b) einschaltbar ist, um unter Abschalten der Erregung der anderen Dynamo (c) für das Anlassen des Schleifermotors (a) den Vorschubmotor mit entgegengesetzter Drehrichtung betreiben zu können. q.. Anordnung nach Anspruch i, dadurch -gekennzeichnet, daß die Dynamos (c, f) mittels eines gemeinsamen Motors (d) angetrieben werden.
Priority Applications (1)
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| DEB140003D DE533235C (de) | 1928-10-26 | 1928-10-26 | Anordnung zur selbsttaetigen Regelung des Vorschubes bei elektrisch angetriebenen Schleifern |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE533235C true DE533235C (de) | 1931-09-10 |
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| DEB140003D Expired DE533235C (de) | 1928-10-26 | 1928-10-26 | Anordnung zur selbsttaetigen Regelung des Vorschubes bei elektrisch angetriebenen Schleifern |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE533235C (de) |
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1928
- 1928-10-26 DE DEB140003D patent/DE533235C/de not_active Expired
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