DE660147C - Anordnung zum selbsttaetigen Aufrechterhalten der Drehzahl von mehreren durch einen gemeinsamen Leonardgenerator gespeisten, einzeln mit Ankervorschaltwiderstaenden versehenen Nebenschlussmotoren - Google Patents

Anordnung zum selbsttaetigen Aufrechterhalten der Drehzahl von mehreren durch einen gemeinsamen Leonardgenerator gespeisten, einzeln mit Ankervorschaltwiderstaenden versehenen Nebenschlussmotoren

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Publication number
DE660147C
DE660147C DES117746D DES0117746D DE660147C DE 660147 C DE660147 C DE 660147C DE S117746 D DES117746 D DE S117746D DE S0117746 D DES0117746 D DE S0117746D DE 660147 C DE660147 C DE 660147C
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leonard
speed
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common
series resistors
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Expired
Application number
DES117746D
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Inventor
Christian Ritz
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/34Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Anordnung zum selbsttätigen Aufrechterhalten der Drehzahl von mehreren durch einen gemeinsamen Leonardgenerator gespeisten, einzeln mit Ankervorschaltwiderständen versehenen Nebenschlußmotoren Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum selbsttätigen Aufrechterhalten der Drehzahl von mehreren einzeln mit Ankerv orschaltwiderständen versehenen Nebenschlußmotoren, die von einem gemeinsamen Leonardgenerator gespeist sind und zum Antrieb von stetigen Förderern, insbesondere Baggern, Absetzern, Förderbrücken u. dgl., dienen.
  • Bei Leonardantrieben für solche Anlagen wird verlangt, daß die jeweils eingestellte Drehzahl der Motoren unabhängig von der Belastung unveränderlich bleibt. Diese Forderung wird ziemlich vollständig erreicht, «renn die Drehzahl sich der möglichen Höchstdrehzahl nähert. Je kleiner aber die eingestellte Motordrehzahl und entsprechend die Spannung des Leonar dgenerators ist, desto mehr macht sich prozentual der Spannungsabfall durch die Widerstandsverluste im Stromkreis bei Laständerung bemerkbar. Die Drehzahlschwankungen werden besonders dann störend empfunden, wenn von einem einzigen Generator mehrere Motoren gespeist werden, bei denen die gleichmäßige Lastverteilung durch Ankerv orschaltwiderstände erzwungen wird. Die Spannung wird bei Vollbelastung der Motoren um einen bestimmten Wert sinken, bei generatorischer Belastung wird ein bestimmter Spannungsanstieg eintreten, während bei Leerlauf der Spannungsabfall gleich Null ist. Diese Spannungsschwankungen können bei stetigen Förderanlagen, die auf unebenem Gelände fahren, zu einer unerwünschten Änderung der Drehzahl der Fahrmotoren und damit der Fahrgeschwindigkeit führen, woraus sich z. B. ein ungleiches Beladen der Loren ergibt.
  • Es `ist bei Leonardantrieben für Panzertürme und Papiermaschinen bekannt, zwei Generatoren wesentlich verschiedener Größe als Haupt- und Zusatzanlaßmaschine zu verwenden, wobei die große Maschine abschaltbar und die kleine mit einer Hauptschluß-und einer regelbaren fremd erregten Wicklung versehen ist. Die Hauptschlußwicklung dient dazu, den Ohmschen Spannungsverlust im Stromkreis auszugleichen; im übrigen ist aber die ganze Anordnung dafür bestimmt, den Einfluß der Remanenz bei niedrigen Drehzahlen dadurch auszugleichen, daß mit beiden Maschinen oder mit der einen oder der anderen Maschine gearbeitet und jederzeit eine Maschine hoher Sättigung benutzt wird, so daß keine störenden Remanenzfehler auftreten. Ferner ist es auch bei Papiermaschinen bereits bekannt, zum Konstanthalten der Motordrehzahl in Reihe mit dem Leonardkreis einen Zusatzgenerator vorzusehen, der entweder nur eine Hauptschlußerregung besitzt, die von dem Ankerstrom des zugehörenden einzigen Motors gespeist wird, oder aber auch noch eine zusätzliche, fremd gespeiste. Erregerwicklung aufweist.
  • Gemäß der Erfindung wird für stetige Förderanlagen mit mehreren durch einen gemeinsamen Leonardgenerator gespeisten, einzeln mit Ankervorschaltwiderstäriden versehenen Nebenschlußmotoren der durch Belastungsänderungen auftretende Spannungsabfall im Leonardkreis durch eine mit diesem in Reihe geschaltete Hauptstromzusatzmaschine, die lediglich vom Gesamtstrom des Leonardkreises erregt wird, ausgeglichen. Es ist gleichgültig, ob die Antriebsmotoren in Reihe, parallel oder in Reihen parallel geschaltet sind. Die elektrischer' Verhältnisse dieser Hauptstromz.usatzmaschine werden so gewählt, daß sie bei Vollbelastung der Betriebsmotoren so viel oder angenähert so viel Zusatzspannung liefert, als die Widerstandsverluste im Stromkreis ausmachen. Besonders vorteilhaft ist es, in an sich bekannter Weise eine auf dem geraden Teil ihrer Charakteristik arbeitende schwach gesättigte Maschine als Hauptstromzusatzmaschine zu verwenden, da es hierdurch möglich wird, ein richtiges Arbeiten für beide Fahrtrichtungen und außerdem für positive und negative Belastung zu erreichen. Da die Maschine vollkommen selbsttätig ohne irgendwelche Zusatzapparate arbeitet, braucht der Baggerführer die Fahrgeschwindigkeit nicht mehr in Abhängigkeit vom Belastungsstrom zu regeln und wird dadurch erheblich entlastet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der Leonardumformer besteht aus dem Antriebsmotor 1 und dem Leonardgenerator 2. Mit dem Leonardumformer ist neben der Erregermaschine 3 die Hauptstromzusatzinaschine .4 gekuppelt. 4 kann auch getrennt angetrieben werden. 5 sind die Antriebsmotoren für die Fahrwerke des Baggers o. dgl. 6 sind die Ankervorschaltwiderstände, durch die die gleichmäßige Lastverteilung erzwungen wird. In der Fig. 2 zeigen die Linien I bis III den Verlauf der Spannung an der Leonarddynamo in Abhängigkeit vom Strom oder auch dem Drehmoment unter Berücksichtigung des Spannungsverlustes der Stromverbraucher 5 und 6, aber ohne Wirkung der Zusatz-. inaschine. Die Linie IV gibt an, welche Zusatzspannung die Zusatzmaschine in Abhängigkeit vom Drehmoment oder dem Belastungsstrom liefert. Die algebraische Summe der beiden Spannungen ist die Spannung an dem Anker der Fahrmotoren, die jetzt unabhängig von der Strombelastung gleichmäßig ist, wie aus den gestrichelten Linien hervorgeht.
  • Wie aus dem Kurvenblatt hervorgeht, wirkt die Zusatzmaschine auch bei Abwärts- oder Aufwärtsregelung der Leonardspannung immer grundsätzlich richtig dadurch, daß sie stets eine Zusatzspannung liefert, die dem Strom angenähert proportional ist tfnd auch ihren Richtungssinn mit dem Strom ändert. Bei gleichem Strom wird also immer die gleiche Spannung zugesetzt. Da die Neigung der Stromspannungskennlime, von unbeachtlichen Unterschieden abgesehen, stets annähernd die gleiche ist, gleicht die Zusatzmaschine also die durch die Belastungen bedingten Drehzahlunterschiede praktisch aus. Durch Anordnung von Zusatzerregungen oder Anzapfungen in der Erregung läßt es sich ferner unschwer erreichen, bei Abwärtsregelung der Leonardspannung den Einfluß der Zusatzmaschine zu verstärken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zum selbsttätigen Aufrechterhalten der Drehzahl von mehreren durch einen gemeinsamen Leonardgenerator gespeisten, einzeln mit Ankervorschaltwiderständen versehenen Nebenschlußinotoren für stetige Förderer, insbesondere Bagger, Absetzer, Förderbrükken u. dgl., gekennzeichnet durch eine den Spannungsabfall im Leonardkreis aufhebende, mit dieseln in Reihe geschaltete Hauptstromzusatzmaschine, die lediglich vom Gesamtstrom des Leonardkreises erregt wird. a. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung einer auf dem geraden Teil ihrer Charakteristik arbeitenden schwach gesättigten Maschine als Hauptstromzusatzmaschine. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkung der Zusatzmaschine den in der fertigen Anlage wirklichen Verhältnissen durch einmalige Einstellung der keihenschlußerregung, z. B. in bekannter Weise durch Parallelwiderstand oder Anzapfung, angepaßt ist.
DES117746D 1935-03-30 1935-03-30 Anordnung zum selbsttaetigen Aufrechterhalten der Drehzahl von mehreren durch einen gemeinsamen Leonardgenerator gespeisten, einzeln mit Ankervorschaltwiderstaenden versehenen Nebenschlussmotoren Expired DE660147C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010615B (de) * 1952-02-25 1957-06-19 Elmeg Anordnung zum Ausgleich des belastungsabhaengigen Spannungsfalls im Ankerstromkreis eines drehzahlgesteuerten Gleichstrommotors

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1010615B (de) * 1952-02-25 1957-06-19 Elmeg Anordnung zum Ausgleich des belastungsabhaengigen Spannungsfalls im Ankerstromkreis eines drehzahlgesteuerten Gleichstrommotors

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