DE951740C - Anordnung zur Frequenzstabilisierung fuer mechanische Stromrichter - Google Patents

Anordnung zur Frequenzstabilisierung fuer mechanische Stromrichter

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DE951740C
DE951740C DEL15691A DEL0015691A DE951740C DE 951740 C DE951740 C DE 951740C DE L15691 A DEL15691 A DE L15691A DE L0015691 A DEL0015691 A DE L0015691A DE 951740 C DE951740 C DE 951740C
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DE
Germany
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frequency
inverter
resonance circuit
motor
circuit
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Expired
Application number
DEL15691A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hellmuth Boehm
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/30Contact mechanisms of dynamic converters incorporating liquid contacts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Anordnung zur Frequenzstabilisierung für mechanische Stromrichter Es sind als Wechselrichter arbeitende mechanische Stromrichter bekannt, bei denen die Kontaktgabe und Stromunterbrechung durch einen in einem evakuierten oder Schutzgas enthaltenden Gefäß rotierenden Flüssigkeitsstrahl erfolgt. Die Förderung der Flüssigkeit erfolgt dabei durch eine von einem Gleichstrommotor angetriebene Zentrifuge. Auch bei höheren vom Stromrichter umgesetzten Leistungen kommt man mit einem verhältnismäßig kleinen Gleichstrommotor aus. Das hat jedoch den Nachteil, daß die Frequenz gewissen Schwankungen unterworfen ist. Solche Schwankungen wirken sich besonders dann störend aus, wenn der Wechselrichter zur Speisung einer Leuchtstofflampenanlage aus einer Batterie verwendet wird. Auch bei hohen Frequenzen kann durch solche Frequenzschwankungen ein unangenehmes Flackern auftreten. Außerdem tritt schnellere Alterung der Leuchtstoffröhren eü@n, da die Wirkung der Strombegrenzungsdrosseln freqenzabhängig ist und infolgedessen Stromstärkeschwankungen auftreten.
  • Gemäß der Erfindung wird nun eine Anordnung zur Frequenzstabilisierung für einen solchen Wechselrichter vorgeschlagen. Danach i'st mindestens ein Resonanzkreis ausgangsseitig des Wechselrichters vorgesehen, von dessen Strom mindestens ein Relais zum Zu- oder Abschalten von Strombegrenzungswiderständen im Stromkreis des Motors gesteuert wird.
  • Im einfachsten Fall genügt ein Resonanzkreis, der über einen Gleichrichter ein Relais steuert, welches einen Strombegrenzungswiderstand zu-und abschalten kann. Der Resonanzkreis :Ist dabei auf die Sollfrequenz des Wechselrichters abgestimmt.
  • In einem anderen einfachen Fall sind zwei Resonanzkreise mit je einem Relais vorgesehen, welche auf Frequenzen abgestimmt sind, die um einen geringen Betrag positiv oder negativ von der Sollfrequenz abweichen. Ein Schaltvorgang wird in diesem Falle etwa beim Erreichen einer dieser von der Sollfrequenz abweichenden Frequenz ausgelöst. Ist zu befürchten, daß noch größere Frequenzschwankungen auftreten können, so können weitere Resonanzkreise vorgesehen sein, deren Resonanzfrequenzen noch stärker von der Sollfrequenz abweichen, und die entsprechend stärkere Regelvorgänge einleiten.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • In Fig. i ist i ein Gleichstrom-Nebenschlußmotor zum Antrieb einer als Wechselrichter arbeitenden Flüssigkeitszentrifuge, die durch 2 angedeutet ist. 3 ist der Ausgangstransformator und q. die speisende Gleichstromquelle, beispielsweise eine Batterie. Gemäß der Erfindung ist ein Resonanzkreis 5 vorgesehen, der ein Relais 6 mit Arbeitskontakt über einen Gleichrichter 7 speist. 8 ist ein Strombegrenzungswiderstand, der vom Relais 6 überbrückt werden kann. An Hand der ausgezogenen Kurve in Fig. 2 sei die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. i kurz erläutert. Hat der Motor die gefordertC Umlauffrequenz, d. h. beträgt die Ausgangsfrequenz des Wechselrichters fo, so fließt im Resonanzkreis der Maximalstrom, und das Relais 6 steht unter einer solchen Spannung, daß es seinen Ruhekontakt angezogen hat. Sinkt die Frequenz unter ihren Sollwert fo, so wird auch der Strom im Resonanzkreis 5 verkleinert, und die Zugkraft des Relais 6 reicht nicht mehr aus, um seinen Ruhekontakt offen zu halten, so daß der Widerstand 8 überbrückt wird und der Motor i damit wieder schneller läuft. Damit bei einer Überschreitung der- Frequenz nicht ebenfalls eine Überbrückung des Widerstandes 8 erfolgt, können im Resonanzkreis weitere frequenzabhängige, nicht lineare Widerstände vorgesehen sein, wie das beispielsweise durch eine Sättigungsdrossel 9 angedeutet ist, so daß bei Überschreitung der Frequenz fo das Relais trotzdem angezogen bleibt. Eine solche Regeleinrichtung versagt aber für das Ausregeln von Frequenzüberschreitungen.
  • Fig. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hier sind zwei Resonanzkreise 5 i, 52 vorgesehen, die über Gleichrichter 71, 72 die Relais 61, 62 speisen. Wird 61 erregt, so überbrückt sein Arbeitskontakt einen Widerstand 81. Wird 62 erregt, so schaltet dessen Ruhekontakt den Widerstand 82 in den Hauptstromkreis des Motors i ein. Die übrigen Schaltelemente sind die gleichen wie im t Beispiel nach Fig. i.
  • Wie aus Fig. q. ersichtlich, liegt die Sollfrequenz fo des Wechselrichters zwischen den beiden Resonanzfrequenzen fi und f2 der Kreise 51 und 52. Sinkt die Frequenz um einen bestimmten 7 Toleranzbetrag überschreitenden Wert, so wird das Relais 61 erregt und der Begrenzungswiderstand 81 im Motorkreis überbrückt, damit die Drehzahl wieder anwächst. Übersteigt die Wechselrichterfrequenz und damit die Motorumdrehungszahl den 7 obengenannten Frequenzbetrag, so spricht das Relais 62 an und öffnet den Überbrückungsschalter. für den Widerstand 82, so daß der Motor verlangsamt wird.
  • Genügen die beiden im Ausführungsbeispiel vor- 8 gesehenen Resonanzkreise noch nicht für die erforderliche Regelung, d. h. ist auch nach Ansprechen der Regeleinwirkung ein weiteres Fallen bzw. Steigen der Umlauffrequenz zu erwarten, so kann man weitere Resonanzkreise vorsehen, die ent- 8 sprechend weitere, gegebenenfalls auch größere, Widerstände in dem Motorstromkreis zu- bzw. abschalten.
  • Die Erfindung eignet sich im besonderen Maße für mechanische Stromrichter mit flüssigem Kon- 9 taktmaterial, denn eine stabile Regelung mit einfachen Schaltmitteln kann deshalb@erreicht werden, da ein gewisser Toleranzbereich durchaus zulässig ist. Man braucht bei einem solchen Stromrichter nicht zu befürchten, daß durch plötzliche Beein- 9 flussung bzw. Veränderung der Drehzahl des Antriebsmotors Beschädigungen durch Unterbrechung größerer Ströme auftreten. Die Regeleinrichtung arbeitet unabhängig von den zu kommutierenden Strömen, was bei Wechselrichtern mit festen Kon- i( takten nicht möglich wäre. Das Schlimmste, was auftreten könnte, wäre eine Funkenbildung innerhalb des Strahles und evtl. eine Verdampfung der Flüssigkeit. Das Gerät würde aber darunter nicht leiden. i<

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜ.r,IIE: i. Anordnung zur Frequenzstabilisierung bei als Wechselrichter arbeitenden mechanischen i; Stromrichtern mit in einem evakuierten oder Schutzgas enthaltenden Gefäß rotierendem Flüssigkeitsstrahl und einem Gleichstrommotor zum Antrieb der Flüssigkeitszentrifuge, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Reso- i: nanzkreis mit der Ausgangsseite des Wechselrichters gekoppelt ist, dessen Strom mindestens ein Schaltorgan zum Zu- oder Abschalten von Strombegrenzungswiderständen im Stromkreis des Motors steuert. i:
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Resonanzkreis auf die Wechselriehterfrequenz abgestimmt ist und über einen Gleichrichter ein Relais zum Zu-oder Abschalten eines Strombegrenzungswider- i: standes steuert.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß im Resonanzkreis weitere frequenzabhängige, nicht lineare Widerstände vorgesehen sind: q.. Anordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Resonanzkreis für unterhalb der Wechselrichterfrequenz liegende Frequenzen und mindestens ein weiterer Resonanzkreis für oberhalb der Wechselrichterfrequenz liegende Frequenzen vorgesehen sind, und daB diese Resonanzkreise nach ÜUberschreitung eines Toleranzbereiches die Zu- oder Abschaltung von Strombegrenzungswiderständen im Motorstromkreis steuern.
DEL15691A 1953-06-02 1953-06-02 Anordnung zur Frequenzstabilisierung fuer mechanische Stromrichter Expired DE951740C (de)

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