DE531966C - Fuehrung fuer den Werkzeugtisch bei Maschinen zum Bearbeiten von Zeilen, Klischees, Durchschuss u. dgl. mit Hilfe eines Schlittens, der an einem mit dem Maschinengestell verbundenen Balken gleitet - Google Patents

Fuehrung fuer den Werkzeugtisch bei Maschinen zum Bearbeiten von Zeilen, Klischees, Durchschuss u. dgl. mit Hilfe eines Schlittens, der an einem mit dem Maschinengestell verbundenen Balken gleitet

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DE531966C
DE531966C DE1930531966D DE531966DD DE531966C DE 531966 C DE531966 C DE 531966C DE 1930531966 D DE1930531966 D DE 1930531966D DE 531966D D DE531966D D DE 531966DD DE 531966 C DE531966 C DE 531966C
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Mergenthaler Setzmaschinen Fabrik GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/52Moulding or casting devices or associated mechanisms
    • B41B11/72Devices for trimming type-bars; Cleaning devices for trimming knives; Ejectors for type-bars

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  • Machine Tool Units (AREA)

Description

  • Führung für den Werkzeugtisch bei Plaschinen zum Bearbeiten von Zeilen, Klischees, Durchschuß u. dgl. mit Hilfe eines Schlittens, der an einem mit dem Maschinengestell verbundenen Balken gleitet Bei Maschinen zum Bearbeiten von Zeilen, Klischees, Durchschuß u. dgl. ist es bereits bekannt, die zu bearbeitenden Werkstücke auf einem Tisch anzuordnen und diesen Tisch während des Bearbeitens an dem Werkzeug vorbeizuführen. Der die Werkstücke aufnehmende Tisch ist dabei gewöhnlich in einer Schwalbenschwanzführung an dem Maschinengestell geführt und wird durch eine Kurbel und eine Schraube mit Muttervorgeschoben. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß bei dem Vorschieben des Werkstückes nicht genügend gefühlt werden kann, ob der Vorschub rascher oder langsamer erfolgen kann. Die Gußzeilen sind- vielfach porös oder weisen teilweise weichere, teilweise härtere Stellen auf, so daß bei einem gleichmäßigen Vorschub infolge dieser Ungleichmäßigkeit des Gusses ein ungleichförmiges Bearbeiten stattfinden kann. Die bisher bekannten Führungen, insbesondere die schwalbenschwanzförmigen, weisen nun so viel Reibung auf, daß sie ohne Verwendung von Schraube und Mutter nicht angewendet werden können. Auf keinen Fall kann mit einer solchen Führung, sei es mit oder ohne Handkurbel, während des Vorschubes gefühlsmäßig bestimmt werden, ob rascher oder langsamer vorgeschoben werden soll.
  • Die Erfindung beseitigt nun diesen übelstand dadurch, daß ein Schlitten. ,für: :die -Werkstücke Werkstücke vorgesehen ist, welcher in sonst in der Technik bekannter Weise so reibungslos gelagert ist, daß er einen Vorschub von Hand zuläßt, wobei gefühlsmäßig bestimmt werden kann, welche Vorschubgeschwindigkeit in jedem Augenblick mit Rücksicht auf die Beschaffenheit des Werkstückes angewendet werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht der Maschine, teilweise im Schnitt, und Abb. z eine Ansicht von links auf Abb. i. Bei der dargestellten Ausführungsform sitzt auf dem Maschinengestell d der zum Antrieb dienende Motor b, dessen Welle eine Kupplungsscheibe c trägt. Das Werkzeug d, z. B. eine Säge oder ein Fräser, sitzt auf der Welle e, die .in dem Lager f, f1, f2 in Kugellagern g1, g2, die durch ein Zwischenstück g3 voneinander getrennt sind, gelagert ist. Die Kugellager werden auf der Welle durch Muttern lt gehalten. Außerdem ist auf der Welle eine Kupplungsscheibe i angeordnet, die mit der Kupplungsscheibe c durch Gummibolzen k verbunden ist. Es steht demnach das Werkzeug während des Bearbeitens fest. Zum Aufspannen des Werkstückes dient ein Tisch m. Abb. a zeigt eine Anzahl von auf ,:dieser:., Tisch m eingespannten Gußzeilen n, die an dem Werkzeug d vorbeibewegt werden sollen, um auf die richtige Länge beschnitten zu werden. Der Tisch ist, wie das bei ähnlichen Maschinen bereits..- bekannt ist, an einem U-förmigen Schlitten o befestigt. Dieser Schlitten o ist an einem mit dem Maschinengestell a verbundenen Führungsbalken p geführt. Der Führungsbalken hat im wesentlichen doppel-T-förmigen Querschnitt; er -ist mit Hilfe von Schrauben p1 an dem Maschinengestell a festgeschraubt. Der U-förmige Schlitten o umfaßt den Balken p an drei Seiten, und es sind an ihm Leisten q angeschraubt, welche ein Abgleiten des U-förmigen Schlittens von dem Balken verhindern. Zwischen dem Balken p und dem U-förmigen Schlitten o ist ein Walzenlager eingeschaltet. Die Walzen r sind in Käfigen s gelagert, und zwar bestehen die Käfige aus rechteckigen Rahmen. Die Walzen liegen parallel zu einer Schmalseite des Rahmens und über seine Länge verteilt; bei dem Ausführungsbeispiel enthält dieser Rahmen drei Walzen, und zum Festlegen der Lage der Walzen in dem Rahmen sind Stifte f vorgesehen, die die Längswände der Rahmen miteinander verbinden, aber einen erheblich geringeren Durchmesser haben als die innere Bohrung der Walzen. Die Stifte t dienen nur dazu, die Entfernung der Walzen voneinander zu sichern, dagegen können die Walzen in der Richtung nach dem Schlitten bzw. nach dem Führungsbalken hin nachgeben bzw. sich einstellen. Auf der unteren Seite ist zwischen dem Schlitten o und dem Führungsbalken noch. eine Leiste u eingelegt. Außerdem sind in den unteren waagerechten Schenkeln der U-förmigen Führung Schrauben v eingesetzt, die gegen die Leiste ia gedrückt werden können und in der eingestellten Lage durch Muttern w festgestellt werden.
  • - Nach denn Aufsetzen des Schlittens auf die Leiste p werden die ,Schrauben v festgezogen; bis jeder Spielraum in senkrechter Richtung fort- ist, dann werden die Bolzen v iri der eingestellten Lage festgestellt. Jeder Spielraum in senkrechter Richtung kann so vermieden werden, weil j a die einzelnen Walzen in senkrechter Richtung nachgiebig sind, also jedenfalls kein Festklemmen der Walzen an dem Führungsbolzen stattfinden kann.
  • Der Schlitten o ist an seinen beiden Enden noch mit Deckleisten x versehen, die ein Herausrutschen der Käfige mit den Walzen verhindern und Bürsten oder Wischer x1 tragen, die bei dem Herüberstreichen die Oberfläche der Leiste p reinigen.
  • Die Deckleisten x können, wie bei dem oberen Schenkel des Schlittens, an diesem angebracht sein, oder wie für die untere Führung gezeigt, an dem Balken p.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Führung für den Werkstücktisch bei Maschinen zum Bearbeiten von Zeilen, Klischees, Durchschuß u. dgl. mit Hilfe eines Schlittens, der an einem mit dem Maschinengestell verbundenen Balken gleitet, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen .dem Schlitten und dem Balken in an sich bekannter Weise Walzen (r) angeordnet sind, die in einem Käfig (s) von Bolzen (t) gehalten _ werden, die zweckmäßig einen geringeren Durchmesser haben als die innere Bohrung der Walzen. a. Führung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem -- U- förmigen 'Schlitten und -den Walzen 'an wenigstens einer Seite eine Beilage (u) eingefügt ist, die durch in dem Schlitten angeordnete Feststellmittel (Bolzen v) 'So gegen die Walzen gedrückt werden -kann, daß jeder Spielraum zwischen den beiden seitlichen Schenkeln des U-förmigen Schlit= tens aufgehoben- wird. 3. Führung nach "Anspruch 'i 'und z, dadurch gekennzeichnet; daß-der - Schlitten (o) oder der Balkeli (p) mit seitlichem Deckleisten (x) versehen ist, welche die Kugelkäfige in ihrer Arbeitslage halten und- mit Bürsten oder Wischern (x1) : versehen sein - können; um die entsprechenden Gleitflächen zu reinigen. "
DE1930531966D 1930-02-26 1930-02-26 Fuehrung fuer den Werkzeugtisch bei Maschinen zum Bearbeiten von Zeilen, Klischees, Durchschuss u. dgl. mit Hilfe eines Schlittens, der an einem mit dem Maschinengestell verbundenen Balken gleitet Expired DE531966C (de)

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