DE53139C - Dampfentwickler, bestehend aus zwei ineinander gelagerten Kesseln, dessen innerer nicht beheizt, sondern durch den im äufseren Kessel entwickelten Dampf etc. zur Dampfbildung befähigt wird - Google Patents

Dampfentwickler, bestehend aus zwei ineinander gelagerten Kesseln, dessen innerer nicht beheizt, sondern durch den im äufseren Kessel entwickelten Dampf etc. zur Dampfbildung befähigt wird

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DE53139C
DE53139C DENDAT53139D DE53139DA DE53139C DE 53139 C DE53139 C DE 53139C DE NDAT53139 D DENDAT53139 D DE NDAT53139D DE 53139D A DE53139D A DE 53139DA DE 53139 C DE53139 C DE 53139C
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DENDAT53139D
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S. W. LUDLOW in 216 Main Street, Cincinnati, Ohio, V. St. A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/08Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being steam

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Durch vorliegende Construction eines Dampferzeugers soll gröfsere Sicherheit geboten werden als durch die bisherigen Constructionen.
In der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht Fig. ι einen verticalen Längsschnitt des Dampferzeugers, Fig. 2 zeigt hingegen einen verticalen Querschnitt und eine theilweise Endansicht desselben.
A ist ein äufseres Gefäfs, welches mit einer Anzahl horizontaler Feuerrohre α versehen ist, welche die beiden Stirnflächen von A durchdringen und mit dem Schornsteinkasten in Verbindung stehen. Das Gefäfs A ist mit Wasser gefüllt und dieses reicht bis an die mit b bezeichnete Linie. Dieses in A befindliche Wasser bezw. eine andere dampfbildende Flüssigkeit mufs vor dem Einfüllen behufs Vermeidung von Kesselsteinbildung einer Filtration unterzogen bezw. sonstwie gereinigt werden. Die Füllung geschieht durch den Rohrstutzen c, welcher darauf mit dem Pfropfen d hermetisch verschlossen wird.
In dem Gefäfs A befindet sich nun der eigentliche, mit Röhren bezw. Kanälen e versehene Dampfentwickler B. Dieser Dampfentwickler B wird dem Aufsengefäfs A entsprechend angeordnet. Die Rohre α des Aufsengefäfses durchlaufen central die Kanäle e des Dampfentwicklers B. Das Wasser des Aufsengefäfses bildet daher einen Mantel zwischen diesen Rohren und bespült gleichzeitig die Stirn- und Mantelflächen der beiden Gefäfse. Es liegt also der innere Dampferzeuger B im Wasser des ihn umgebenden und hermetisch geschlossenen Aufsengefäfses A, so dafs er während des Betriebes vollständig von Wasser und Dampf umgeben ist und gar nicht in directe Berührung mit der Kesselfeuerung kommt.
Der Innenkessel soll dadurch, dafs er die Hitze des Aufsenkessels absorbirt, diesem als Sicherheitsventil dienen. Die Feuerrohre können auch, statt durch die Mitte des Dampfentwicklers B und das Aufsengefäfs A zu gehen, nebst den Rohren e unterhalb der Gefäfse oder sonstwie angebracht werden. Irgend welche Flüssigkeit, welche verdampft und die Hitze des Brennmaterials auf den Dampfentwickler B überträgt, kann zur Füllung des äufseren Kessels A benutzt werden.
Infolge des hermetischen Abschlusses des Aufsengefäfses bleibt das zum Theil in Dampf verwandelte und in diesem Zustand auch den oberen Theil des Dampferzeugers umgebende Wasserquantum fast unverändert, und durch die vorher erfolgte Filtration ist die Kesselsteinbildung auf das geringste Mafs beschränkt. Ferner ist dadurch, dafs sich das Wasser in einem hermetisch verschlossenen Gefäfs A befindet, die Gefahr ausgeschlossen, dafs in diesem Gefäfs ein Wassermangel eintreten könnte.
An dem Aufsengefäfs A befinden sich aufser dem zur Füllung vorgesehenen und mit Pfropfen d hermetisch verschliefsbaren Stutzen c keine weiteren Armaturen, während der innere Dampferzeuger B alle bisher gebräuchlichen
Armaturen, als Manometer, Sicherheitsventil C, Probirhähne, Wasserstandszeiger, Speiserohr f und Dampfleitungsrohr D, erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Dampferzeuger, dadurch charakterisirt, dafs ein mit Röhren durchzogenes Gefäfs, welches zur Dampfentwickelung und Kraftabgabe dient, von einem zweiten gröfseren Gefäfse, welches ebenfalls mit entsprechenden Röhren durchzogen ist, die central durch die Röhren des ersten Gefä'fses laufen, umgeben wird, welches äufsere Gefäfs, nachdem es mit filtrirtem Wasser oder sonst einer gereinigten dampfbildenden Flüssigkeit gefüllt worden ist, hermetisch verschlossen wird, zum Zweck, die Hitze des Brennmaterials auf den inneren Dampfentwickler zu übertragen, ohne diesen jedoch mit der Feuerung direct in Berührung zu bringen, behufs Vermeidung von Kesselsteinbildung, Wassermangel und dadurch bedingten Explosionen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT53139D Dampfentwickler, bestehend aus zwei ineinander gelagerten Kesseln, dessen innerer nicht beheizt, sondern durch den im äufseren Kessel entwickelten Dampf etc. zur Dampfbildung befähigt wird Expired - Lifetime DE53139C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE751741C (de) * 1940-11-22 1953-02-02 Berninghaus Fa Ewald Mittelbar beheizter Dampferzeuger mit Doppelrohren

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