DE530554C - Schalldaempfender Fussuntersatz fuer Bureaumaschinen - Google Patents

Schalldaempfender Fussuntersatz fuer Bureaumaschinen

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DE530554C
DE530554C DEW83349D DEW0083349D DE530554C DE 530554 C DE530554 C DE 530554C DE W83349 D DEW83349 D DE W83349D DE W0083349 D DEW0083349 D DE W0083349D DE 530554 C DE530554 C DE 530554C
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ALOIS WIDMER GAITZSCH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/08Sound-deadening, or shock-absorbing stands, supports, cases or pads separate from machines

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Schalldämpfender Fußuntersatz für Bureaumaschinen Den Gegenstand der Erfindung bildet -ein schalldämpfender Fußuntersatz für Bureaumaschinen, wie S_ chreibmaschinen, Rechenmaschinen u. dgl.
  • Es sind bereits Fußuntersätze mit ineinandergleitenden, von einer Schraubenfeder umgebenen Führungshülsen vorgeschlagen worden, bei welchen jedoch der starre Oberteil in unmittelbarer Berührung mit dem starren Unterteil steht. Hierbei kann die Feder die Geräuschbildung nicht völlig unterdrücken, welche durch Resonanz und Leitung zwischen den beiden Führungsteilen entsteht. Deshalb ist auch eine besondere Pufferunterlage am Unterteil vorgesehen, welche jedoch nach kurzem Gebrauch zusammengedrückt wird und verhärtet, wodurch ihre schalldämpfende Wirkung ebenfalls verlorengeht.
  • Es sind auch bereits Dämpfungsunterlagen vorgeschlagen worden, bei welchen zwei Flachfedern auf einer harten Unterlage in einer Reihe derart einander gegenüber befestigt sind, daß ihre freien Enden übereinanderhegen. Sobald jedoch die Maschine darauf gestellt wird, biegen sich diese Federn durch und stützen sich aufeinander ab, wodurch die federnde Wirkung zum großen Teil verlorengeht und das Ganze eine harte Unterlage bildet, die nicht mehr schalldämpfend wirkt.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile auf einfache Weise dadurch beseitigt, daß als Untersatz eine Flachfeder verwendet wird, die aus zwei bügelartig übereinandergebogenen Schenkeln besteht, deren oberer, auch unter dem Gewicht der Maschine frei federnder Schenkel den Maschinenfuß in an sich bekannter Weise mit einem Ringrand umfaßt, während der untere eine verbreiterte Auflagefläche :aufweist, die mit einem Reibungsstoff bekleidet ist.
  • Bei der Unterlage nach der Erfindung federt der obere Schenkel der Flachfeder stets frei und, da keine starren metallischen Teile aneinanderstoßen, tritt auch keine Resonanz oder Schallübertragung auf, so daß die Geräuschdämpfung stets erhalten bleibt, wie auch die Maschine dank der ringförmigen Aufnahme auf dem oberen Schenkel und der Reibungsbekleidung an der Unterseite der Flachfeder wirksam gegen seitliches Verschieben sowohl gegenüber dem Untersatz als auch gegen ein Verschieben dieses auf der Tischplatte beim Arbeiten geschützt ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i den Untersatz im Schnitt und Abb. a eine Draufsicht.
  • Eine Flachfeder i ist bügelartig zusammengebogen, derart, daß die beiden Schenkel ja und iv übereinanderliegen, und zwar ist der obere Schenkel an der Biegungsstelle der Feder erst aufwärts und dann um i8o° abwärts zum unteren Schenkel hin abgebogen, derart, da.ß der Biegungsteil annähernd einen Dreiviertelkreis von größerem Halbmesser .als der Abstand der beiden Schenkel voneinander bildet. Durch diese Ausbildung ergibt sich eine weiche Abfederung, welche nicht erzielt-werden könnte, wenn die Flachfeder einfach umgebogen wäre.
  • Der untere Schenkel ia ist zu einer kreisrunden Auflagefläche verbreitert, an deren Unterseite eine Bekleidungsschicht z aus Gummi befestigt ist. Sowohl die Gummiplatte z als auch der untere Schenkel ia besitzen eine zentrale Bohrung 5 sowie kleinere Löcher 6 zum Einsetzen von Schrauben 7. Der obere Federschenkel trägt einen Ringrand 3 zur Aufnahme der Maschinenfüße sowie eine Gummischeibe ¢, und die letztere sowie der Federschenkel haben eine zentrale Bohrung B. Der Ringrand 3 verhindert ein Abrutschen des Maschinenfußes, und die Gummiauflage z, welche zugleich dämpfend wirkt, verhindert durch ihr festes Anhaften .an der Unter", Lage ein Verschieben der Maschine während des Arbeitens.
  • Um ein festes Verbleiben der Maschine in ihrer Lage auch bei Versenkpulten zu gewährleisten, werden die Federn i mittels Schrauben -9 durch die Bohrung 8 hindurch an den Maschinenfüßen angebracht, und die unteren Federschenkel werden mittels Schrauben 7 auf der Unterlage befestigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalldämpfender Fußuntersatz für Bureaumaschinen, insbesondere Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer Flachfeder mit zwei bügelartig übereinandergebogenen Schenkeln besteht, deren oberer, auch unter dem Gewicht der Maschine frei federnder Schenkel den. Maschinenfuß in an sich bekannter Weise mit einem Ringrand umfaßt, während der untere eine verbreiterte, mit einem Reibungsstoff bekleidete Auflagefläche besitzt. a. Schalldämpfender Fußuntersatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegungsstelle des Bügels annähernd einen Dreiviertelkreis von größerem Halbmesser als der Abstand der beiden Schenkel voneinander bildet. 3. Schalldämpfender Fußuntersatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schenkel je .eine zentrale Bohrung zum Anschrauben des oberen Schenkels an den Maschinenfuß aufweisen und der untere Schenkel mit Löchern zum Anschrauben auf die Tischplatte versehen ist.
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