DE5303C - Musikalisches Instrument, bei welchem die Töne mittelst Flammen von Leuchtgas - erzeugt werden - Google Patents

Musikalisches Instrument, bei welchem die Töne mittelst Flammen von Leuchtgas - erzeugt werden

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DE5303C
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F. KASTNER in Paris
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D17/00Aeolian harps; Singing-flame musical instruments

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Description

1878.
Klasse 51.
FRIEDRICH KASTNER in PARIS.
Musikalisches Instrument, bei welchem die Töne mittelst Flammen von Leuchtgas
erzeugt werden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. November 1878 ab. Längste Dauer: 8. December 1889.
Um den in einer Röhre durch vibrirende Flammen erzeugten Ton nach Belieben aufhören lassen zu können, hat Erfinder die Brenner mit doppelten oder mehrfachen Armen hergestellt, deren jeder eine Flamme abgiebt. Diese Arme sind derartig gegliedert, dafs sie einander genähert oder von einander entfernt werden können. Es geschieht dies durch die Tasten einer Klaviatar. In der Ruhe sind die Arme nahe bei einander und die Flammen verschmelzen mehr oder weniger zu einer Flamme. In dieser Stellung entsteht kein Ton. Um denselben hervorzubringen, genügt es, die Arme von einander zu entfernen, so dafs die Flammen getrennt erscheinen. Die Flammen befinden sich in einer Entfernung gleich ein Drittel der Rohrlänge vom unteren Rohrende.
Um den gleichen Zweck zu erreichen, schlägt Erfinder vor, in dem Endpunkt des obersten Drittels der Röhre ein verschliefsbares Loch anzubringen. Wenn man dieses Loch öffnet, so hört der Ton auf; sobald die Oeffnung verschlossen ist, läfst sich der Ton hören.
Eine andere Neuerung besteht in einer Anordnung der Brenner, welche gestattet, das gewöhnliche Leuchtgas an Stelle des reinen Wasserstoffgases zu benutzen.
Ein solcher Brenner besteht aus sechs bis zehn oder mehr Armen oder Theilbrennern, deren jeder eine sehr kleine Flamme liefert.
Das Aufhören des Tons wird sich bewirken lassen entweder durch das Nähern aller dieser kleinen Flammen auf einmal oder durch das Nähern nur zweier Flammen und das Erzeugen des Tons durch das Entfernen dieser Flammen von einander.
Es kann hierbei jeder Theilbrenner einen Arm bilden und alle diese Arme können um eine Scheibe gleichweit von einander angeordnet werden derart, dafs man sie dem gemeinsamen Centrum nähern oder von demselben entfernen kann. Oder es können die einzelnen Brenner auf einem hohlen Ring angebracht sein. Ein anderer Ring, von derselben Einrichtung wie der erste und mit einer gleichen Anzahl kleiner Brenner, aber von kleinerem Durchmesser, wird im Innern des ersteren, auf gleiche Höhe mit diesem stellbar, angeordnet, derart, dafs man die Flammen des einen Ringes den Flammen des anderen nähern kann, wenn man den Ton unterbrechen will, und dafs, wenn man den inneren Ring senkt, die Brenner des äufseren Ringes isolirt sind und alsdann den Ton hervorbringen.
Man kann auch die Ringe statt der Brenner mit kleinen Löchern versehen oder mit einem ringsum laufenden Spalt.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch einen mit mehreren Armen versehenen Brenner;
Fig. 2 eine obere Ansicht desselben.
α ist das Gaszuströmungsrohr. Auf demselben sitzt die Scheibe b, um welche die hohlen Arme c gruppirt sind.
Diese Arme c sind an der Scheibe durch die Gelenke d befestigt. An dem oberen Ende dieser Arme befindet sich je ein kleiner Brenner. An der Röhre α sind Aufsatzröhren e angebracht, welche durch Kautschukröhren / mit den Armen c verbunden sind. An der Scheibe b sitzen Federn g, welche die Brenner der Arme c stets einander zu nähern suchen.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Lage wird kein Ton hervorgebracht. Von jedem der Arme c geht eine Schnur h über eine Rolle i der Röhre α entlang senkrecht nach unten und ist an einer auf der Röhre α gleitenden Schieberhülse r befestigt. Diese Hülse steht mit der Taste einer Klaviatur in Verbindung. Wenn die Hülse r durch Aufdrücken auf die Taste niedergezogen wird, so zieht sie gleichzeitig alle Schnüre h an, und alle Arme bewegen sich oben vom Centrum weg, wie es durch die punktirten Linien in Fig. 1 angedeutet ist. Die Theilbrenner sind dann isolirt und der Ton wird hervorgebracht.
Fig. 3 zeigt einen aus zwei Ringen zusammengesetzten Brenner mit kleinen Theilbrennern, die im Kreise angeordnet sind, wie dies oben des näheren ausgeführt ist. Fig. 4 ist eine obere Ansicht dieser Einrichtung, j ist der
äufsere Ring, k sind die kleineren Theilbrenner, welche auf dem Ring j vertheilt sind; / ist der innere Ring, m die kleinen Theilbrenner desselben.
Die Auf- und Abwärtsbewegung des Ringes /, um diesen mit dem Ringe j in eine Ebene und wieder aus derselben herauszubringen, wird durch eine mit den Tasten einer Klaviatur in Verbindung stehende Leitung bewirkt.
Man kann diese Vorrichtung auch an Lüstern, Candelabern und sonstigen zur Beleuchtung dienenden Apparaten anbringen derart, dafs diese Beleuchtungsapparate zu tönen beginnen, wenn man einen entsprechenden Mechanismus in Thätigkeit setzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die oben beschriebenen und durch beiliegende Zeichnung erläuterten Neuerungen an dem durch Flammen zum Tönen gebrachten Instrument.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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