DE177161C - - Google Patents

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DE177161C
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bell
jet
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water
adjustable
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C2/00Fire prevention or containment
    • A62C2/06Physical fire-barriers
    • A62C2/08Water curtains

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85g\ GRUPPE
in REMSCHEID.
Wanddurchbrechungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1905 ab.
Es sind bereits Strahlrohre mit seitlichen, durch glockenartige Rohrstücke überdeckten Wanddurchbrechungen zur Erzeugung mehrerer Wasserschleier neben dem Hauptstrahl bekannt geworden. Solche Strahlrohre sind als Schlauchmundstücke für Feuerwehren im Gebrauch, um den Schlauchführer durch den Wasserschleier gegen Hitze und Gase zu schützen; sie finden auch in Bergwerken bei
ίο Sprengungen vielfach Anwendung, wobei der Wasserschleier den von der Explosionsstelle ausgehenden Staub und Gase zurückhält. Bei diesem Strahlrohr wird der Wasserschleier mittels mehrerer beweglicher Ringscheiben oder Glocken erzeugt, von denen jede einzeln gedreht oder verschoben werden muß, um den einen oder andern Wasserschleier in seiner Stärke zu regeln.
Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, daß auf dem Strahlrohr nur eine be^ wegliche und eine feste Glocke angeordnet ist, zwischen denen frei auf dem Innenrohr verschiebbar eine Zwischenscheibe liegt, durch die beim Niederschrauben der verstellbaren Glocke ein oder mehrere Ringwasserschleier von verschiedener Stärke erzeugt werden können, während beim Zusammenschrauben beider Glocken die Glockenränder abgedichtet werden, also der Wasserschleier abgestellt wird. Hierdurch ist es möglich, lediglich durch Verschieben eines Teiles, nämlich der verstellbaren Glocke, die verschiedenen WTasserschleier zu regeln oder ganz abzustellen.
Auf der Zeichnung ist das neue Strahlrohr im Schnitt, und zwar bei abgestelltem Wasserschleier dargestellt.
Auf· dem Strahlrohr α ist die eine, obere Glocke b fest aufgeschraubt; die andere, untere Glocke c ist gegen diese um das Stück s verstellbar. Zwischen beiden Glocken, die vom Strahlrohr aus durch die öffnungen d und f getrennt gespeist werden, befindet sich auf dem Innenrohr eine verschiebbare Scheibe g, mittels welcher beide Glocken gegeneinander abgeschlossen werden können. Die Verschiebung dieser Scheibe wird nach oben durch die feststehende Glocke b, nach unten durch einen als Anschlag dienenden Bund h am Innenrohr begrenzt. Der innere Durchmesser der feststehenden oberen Glocke b ist, wie die Zeichnung erkennen läßt, an der Wasseraustrittsstelle größer als der Durchmesser der verstellbaren, unteren Glocke c, so daß das Wasser innerhalb der feststehenden Glocke auf eine größere Fläche der Zwischenscheibe g einwirkt als innerhalb der verstellbaren Glocke und daher die Scheibe g nach abwärts zu drücken strebt.
Beim Gebrauch des Strahlrohres wird die verstellbare Glocke c aus der gezeichneten Stellung durch Drehung von der feststehen-
den Glocke b abwärts gezogen. Hierbei hält der auf der oberen Fläche der Zwischenscheibe g wirkende größere Wasserdruck die Scheibe zunächst noch gegen die Kante der Glocke c- angedrückt, so daß nur zwischen dem Rande der feststehenden Glocke b und dem oberen Rande der Zwischenscheibe g ein Ringspalt sich öffnet, durch den ein Wasserschleier ausgeworfen wird. Beim Auftreffen auf den Bund h am Innenrohr wird jedoch die Zwischenscheibe g festgehalten, so daß der obere Spalt sich nicht mehr vergrößern kann. Wird jetzt die Glocke c weiter nach abwärts bewegt, so bildet sich auch zwischen der festgehaltenen Zwischenscheibe und dem Rande der unteren Glocke ein Spalt, durch welchen der zweite Wasserschleier austritt.
Die Weite des Spaltes zwischen der feststehenden Glocke b und der Zwischenscheibe g läßt sich vorher durch Einstellung dieser Glocke auf dem Strahlrohr bestimmen.
Der Querschnittsunterschied zwischen der oberen und unteren Glocke, durch den zunächst der äußere Wasserschleier und später auch der innere Wasserschleier gebildet wird, kann auch durch eine die Zwischenscheibe gegen die verstellbare Glocke drückende Feder ersetzt werden.
Sowohl bei der Anwendung von verschieden großen Glockendurchmessern wie von Belastungsfedern kann mittels der entsprechenden Anzahl Zwischenscheiben die Bildung von mehr als zwei Schleiern erzielt werden, die in beliebiger Anzahl nacheinander in Tätigkeit treten.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Strahlrohr mit seitlichen, durch glockenartige Rohrstücke überdeckten Wanddurchbrechungen zur Erzeugung mehrerer Wasserschleier neben dem Hauptstrahl, gekennzeichnet durch eine zwischen den Glocken (b, c) frei auf dem Innenrohr in der Längsrichtung verschiebbare Zwischenscheibe (g), durch welche die Glockenränder abgedichtet oder ein oder mehrere Ringwasserschleier von verschiedener Stärke beim Niederschrauben der unteren verstellbaren Glocke (c) erzeugt werden können.
2. Strahlrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere feste Glocke (b) an der Wasseraustrittskante einen größeren inneren Durchmesser als die verstellbare Glocke (c) besitzt und die Verschiebung der Zwischenscheibe (g) nach abwärts durch einen auf dem Strahlrohr befindlichen Anschlag (h) begrenzt wird, um beim Niederbewegen der verstellbaren Glocke (c) zunächst durch Andrücken der Zwischenscheibe (g) gegen die verstellbare Glocke einen oberen Ringstrahl und dann durch Festhalten der Zwischenscheibe durch den Anschlag (h) einen weiteren Ringstrahl von veränderlicher Stärke herzustellen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT177161D Active DE177161C (de)

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DE (1) DE177161C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2691549A (en) * 1949-02-03 1954-10-12 James G Hayward Cleaning machine

Cited By (1)

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