DE177161C - - Google Patents
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- DE177161C DE177161C DENDAT177161D DE177161DA DE177161C DE 177161 C DE177161 C DE 177161C DE NDAT177161 D DENDAT177161 D DE NDAT177161D DE 177161D A DE177161D A DE 177161DA DE 177161 C DE177161 C DE 177161C
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- bell
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C2/00—Fire prevention or containment
- A62C2/06—Physical fire-barriers
- A62C2/08—Water curtains
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Nozzles (AREA)
- Special Spraying Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85g\ GRUPPE
in REMSCHEID.
Wanddurchbrechungen.
Es sind bereits Strahlrohre mit seitlichen, durch glockenartige Rohrstücke überdeckten
Wanddurchbrechungen zur Erzeugung mehrerer Wasserschleier neben dem Hauptstrahl bekannt geworden. Solche Strahlrohre sind
als Schlauchmundstücke für Feuerwehren im Gebrauch, um den Schlauchführer durch den
Wasserschleier gegen Hitze und Gase zu schützen; sie finden auch in Bergwerken bei
ίο Sprengungen vielfach Anwendung, wobei der
Wasserschleier den von der Explosionsstelle ausgehenden Staub und Gase zurückhält. Bei
diesem Strahlrohr wird der Wasserschleier mittels mehrerer beweglicher Ringscheiben
oder Glocken erzeugt, von denen jede einzeln gedreht oder verschoben werden muß, um
den einen oder andern Wasserschleier in seiner Stärke zu regeln.
Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, daß auf dem Strahlrohr nur eine be^
wegliche und eine feste Glocke angeordnet ist, zwischen denen frei auf dem Innenrohr
verschiebbar eine Zwischenscheibe liegt, durch die beim Niederschrauben der verstellbaren
Glocke ein oder mehrere Ringwasserschleier von verschiedener Stärke erzeugt werden
können, während beim Zusammenschrauben beider Glocken die Glockenränder abgedichtet
werden, also der Wasserschleier abgestellt wird. Hierdurch ist es möglich, lediglich
durch Verschieben eines Teiles, nämlich der verstellbaren Glocke, die verschiedenen WTasserschleier
zu regeln oder ganz abzustellen.
Auf der Zeichnung ist das neue Strahlrohr im Schnitt, und zwar bei abgestelltem
Wasserschleier dargestellt.
Auf· dem Strahlrohr α ist die eine, obere
Glocke b fest aufgeschraubt; die andere, untere Glocke c ist gegen diese um das
Stück s verstellbar. Zwischen beiden Glocken, die vom Strahlrohr aus durch die öffnungen
d und f getrennt gespeist werden, befindet sich auf dem Innenrohr eine verschiebbare
Scheibe g, mittels welcher beide Glocken gegeneinander abgeschlossen werden
können. Die Verschiebung dieser Scheibe wird nach oben durch die feststehende
Glocke b, nach unten durch einen als Anschlag dienenden Bund h am Innenrohr begrenzt.
Der innere Durchmesser der feststehenden oberen Glocke b ist, wie die Zeichnung erkennen
läßt, an der Wasseraustrittsstelle größer als der Durchmesser der verstellbaren,
unteren Glocke c, so daß das Wasser innerhalb der feststehenden Glocke auf eine größere
Fläche der Zwischenscheibe g einwirkt als innerhalb der verstellbaren Glocke und daher
die Scheibe g nach abwärts zu drücken strebt.
Beim Gebrauch des Strahlrohres wird die verstellbare Glocke c aus der gezeichneten
Stellung durch Drehung von der feststehen-
den Glocke b abwärts gezogen. Hierbei hält der auf der oberen Fläche der Zwischenscheibe
g wirkende größere Wasserdruck die Scheibe zunächst noch gegen die Kante der
Glocke c- angedrückt, so daß nur zwischen dem Rande der feststehenden Glocke b und
dem oberen Rande der Zwischenscheibe g ein Ringspalt sich öffnet, durch den ein
Wasserschleier ausgeworfen wird. Beim Auftreffen auf den Bund h am Innenrohr wird
jedoch die Zwischenscheibe g festgehalten, so daß der obere Spalt sich nicht mehr vergrößern
kann. Wird jetzt die Glocke c weiter nach abwärts bewegt, so bildet sich
auch zwischen der festgehaltenen Zwischenscheibe und dem Rande der unteren Glocke
ein Spalt, durch welchen der zweite Wasserschleier austritt.
Die Weite des Spaltes zwischen der feststehenden Glocke b und der Zwischenscheibe g
läßt sich vorher durch Einstellung dieser Glocke auf dem Strahlrohr bestimmen.
Der Querschnittsunterschied zwischen der oberen und unteren Glocke, durch den zunächst
der äußere Wasserschleier und später auch der innere Wasserschleier gebildet wird,
kann auch durch eine die Zwischenscheibe gegen die verstellbare Glocke drückende Feder
ersetzt werden.
Sowohl bei der Anwendung von verschieden großen Glockendurchmessern wie von Belastungsfedern
kann mittels der entsprechenden Anzahl Zwischenscheiben die Bildung von mehr als zwei Schleiern erzielt werden,
die in beliebiger Anzahl nacheinander in Tätigkeit treten.
Claims (2)
1. Strahlrohr mit seitlichen, durch glockenartige Rohrstücke überdeckten
Wanddurchbrechungen zur Erzeugung mehrerer Wasserschleier neben dem Hauptstrahl,
gekennzeichnet durch eine zwischen den Glocken (b, c) frei auf dem Innenrohr
in der Längsrichtung verschiebbare Zwischenscheibe (g), durch welche die Glockenränder abgedichtet oder ein oder
mehrere Ringwasserschleier von verschiedener Stärke beim Niederschrauben der unteren verstellbaren Glocke (c) erzeugt
werden können.
2. Strahlrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere feste
Glocke (b) an der Wasseraustrittskante einen größeren inneren Durchmesser als
die verstellbare Glocke (c) besitzt und die Verschiebung der Zwischenscheibe (g) nach
abwärts durch einen auf dem Strahlrohr befindlichen Anschlag (h) begrenzt wird,
um beim Niederbewegen der verstellbaren Glocke (c) zunächst durch Andrücken der
Zwischenscheibe (g) gegen die verstellbare Glocke einen oberen Ringstrahl und dann
durch Festhalten der Zwischenscheibe durch den Anschlag (h) einen weiteren
Ringstrahl von veränderlicher Stärke herzustellen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE177161C true DE177161C (de) |
Family
ID=441661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT177161D Active DE177161C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE177161C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2691549A (en) * | 1949-02-03 | 1954-10-12 | James G Hayward | Cleaning machine |
-
0
- DE DENDAT177161D patent/DE177161C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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