DE52892C - Magnesium-Beleuchtungsapparat - Google Patents

Magnesium-Beleuchtungsapparat

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DE52892C
DE52892C DENDAT52892D DE52892DA DE52892C DE 52892 C DE52892 C DE 52892C DE NDAT52892 D DENDAT52892 D DE NDAT52892D DE 52892D A DE52892D A DE 52892DA DE 52892 C DE52892 C DE 52892C
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Germany
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magnesium
lamp
lighting apparatus
blown
air
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52892D
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J. BEAUREPAIRE, Büreau-Diätar, in Berlin, Perlebergerstrafse 45
Publication of DE52892C publication Critical patent/DE52892C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21KNON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21K5/00Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Benutzung des Magnesiums in Pulverform zur Beleuchtung wurden bis jetzt hauptsachlich Lampen benutzt, bei welchen das Magnesiumpulver durch Luftdruck in eine brennende Lampe geblasen wurde. Dieser Grundgedanke ist bei der im Vorliegenden beschriebenen Lampe beibehalten und die Art des Einblasens des pulverisirten Metalles, sowie die Vorrichtung hierzu verbessert. Seither wurde entweder das Magnesium in einem kleinen trichterförmigen Behälter, der mit einer Gummibirne oder dergleichen in Verbindung stand, gefüllt, dieser Behälter über eine brennende Spirituslampe gehalten und sodann die Füllung von unten nach oben in die Flamme geblasen, oder die Lampe bestand aus einer in und um einen Napf angebrachten Spirituslampe, in welche das Magnesium dadurch geschleudert wurde, dafs man dasselbe durch eine am Boden des Napfes befindliche' Leitung mittelst Luftdruckes gegen den Rand der mittleren Lampe blies, so dafs es im Winkel in die Flamme fiel.
Letzteres geschah jedoch sehr mangelhaft, indem entweder das Pulver in den Napf zurückfiel, oder dadurch, dafs der Luftdruck von einer Seite kam, so dafs das Magnesium nach einer Seite in die Flamme geblasen wurde und das vorgesehene Quantum nicht vollständig zur Verbrennung kam.
In dieser Hinsicht sind durch die vorliegende Beleucht'ungsweise ^wesentliche Verbesserungen in der Art des Verbrennens sowohl wie in der Einrichtung der Lampe getroffen worden.' Die Art des Einblasens des Magnesiumpulvers geschieht dadurch, dafs dasselbe durch einen Luftstrahl, welcher von oben nach unten central das Pulver trifft, aus einer Schaale getrieben wird, welche ringsum von der Spirituslampe umgeben ist, so dafs dasselbe in einem vollständigen Kreise die Flamme trifft. Es wird einestheils die Lichtwirkung erhöht, da sich ein vollständiger Lichtring bildet, der durch keinen Körper verdunkelt wird, sondern sich frei über der Lampe bildet, und anderentheils wird mit weniger Magnesium zum mindesten dasselbe erreicht, da das Magnesium gleichmäfsig von allen Seiten eingeblasen wird, ohne dafs es über die Flamme hinweggeschleudert wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Lampe durch Fig. ι im Schnitt und durch Fig. 2 in der Ansicht von oben dargestellt.
Dieselbe besteht aus zwei concentrisch zu einander angeordneten Behältern, von denen der innere kesseiförmige m zur Aufnahme des Magnesiumpulvers und der äufsere ringförmige α zur Aufnahme des Spiritus dient.
Ueber die Mitte des Kessels m, welcher am Rande nach der Lampe zu umgebogen ist, führt ein sehr schmales Luftzuführungsrohr r, welches mit der Gummibirne in Verbindung gebracht wird.« Aufserdem befinden sich zwischen m und α die Luftlöcher I, welche die zur Verbrennung nöthige Luft liefern sollen. Bei dem Gebrauch der Lampe wird das Magnesium in den Kessel m geschüttet, der Spiritus angezündet und Luft durch das Rohr r auf das Magnesium geblasen. Letzteres wird dadurch die Wandungen des Kessels m entlang und in die Lampe' geblasen, und zwar wird durch die centrale Einführung der Luft die Bewegung
des Magnesiums nach allen Seiten eine gleichmäfsige sein.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Magnesium-Beleuchtungsapparat, bei welchem inmitten einer ringförmigen Spirituslampe zur Aufnahme des pulverförmigen Magnesiums ein kesselartiger Behälter m angeordnet und mit einem Luftzuführungsrohr r derart versehen ist, dafs der Luftstrom central von oben nach unten auf den Boden des Behälters trifft und das Magnesium gleichmäfsig in die Flamme treibt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52892D Magnesium-Beleuchtungsapparat Expired - Lifetime DE52892C (de)

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