DE416940C - Funkenfeuerzeug - Google Patents

Funkenfeuerzeug

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DE416940C
DE416940C DEM87860D DEM0087860D DE416940C DE 416940 C DE416940 C DE 416940C DE M87860 D DEM87860 D DE M87860D DE M0087860 D DEM0087860 D DE M0087860D DE 416940 C DE416940 C DE 416940C
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  • Lighters Containing Fuel (AREA)

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  • Funkenfeuerzeug. Bei bekannten Feuerzeugen -, bei denen durch die Wirkung eines Reibkörpers an einer pyrophoren Metallegierung Funken erzeugt werden, die dann zur Entzündung z.B. von Gas bei Gasherden, Schweißapparaten usw. Verwendung finden können, springen die Funken nach beliebigen Richtungen und entfernen sich nur verhältnismäßig wenig weit von der Er7eugungsstelle. Auch reicht vielfach die Hitzewirkung der Funken nicht aus. Die Folgen davon sind viele Versager beim Anzünden und starker Verbrauch an Funkenmetall. Vielfach ist es überhaupt nicht möglict, die Feuerzeuge zu benutzen, da ihre Funken nicht an die Zündungsstelle heranreichen.
  • Zweck der Erfindung ist es, hierin Abhilfe zu schaffen. Dies geschieht dadurch, daß ein Funkenfeuerzeug mit einer Luftpumpe in Verbindung gebracht ist, und zwar derart -, daß der Kolben der Pumpe am Ende seiner Ar--beitsbewegung den Reibkörper an einer pyrophoren Metallegierung funkenerzeugend vorbeibewegt und gleichzeiti- durch eine Düse C Druckluft gegen die Funkenstelle treibt. Dadurch wird zweierlei erreicht. Einmal wird durch die Gebläsewirkung der Druckluft der Temperaturgrad der Funken erhöht und dadurch ihre Zündwirkung gesteigert; ferner werden die Funken durch den sie mitreißenden Luftstrom gerichtet und weit von der Zündungsstelle als dichter Funkenstrahl fortgetragen. Die Funkenwirkung kann daher auf eine ganz bestimmte Stelle gerichtet werden, ohne daß man allzu nah an die Zündungsstelle heran müßte. Versager sind dabei so gut wie ausgeschlossen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i einen Längsschnitt durch das Feuerzeug, Abb. 2 gleichfalls, aber bei anderer Stellung der Teile, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. i.
  • Das Funkfeuerzeug oder die Funkenspritze besteht aus einem Pumpenzylinder a mit Kolben b sowie dem Lufteinlaß c. Am Ausströmende der Pumpe sitzt auf dem Zylinder a ein Mundstück d mit einer feinen Ausströmdüsei und einem seitlich davon liegenden flachen Kanaleg. In diesen Kanal ist eine Stalilstangeh, mit einem Zapfenh, durch eine Bohrungg, greifend, längsverschiebbar cingesetzt. Der Zapfen reicht in das Innere des Zy- linders a. Die Stange fi hat auf der der Düse J zugewendeten Seite eine aufgerauhte Reibfläche 1. Eine den Zapfen li, umgebende Schraubenfederm, sucht die Reibstangehstets in Einwärtsstellung zu bewegen.
  • Ober der Düsei schließt sich im Mundstück d eine etwas weitere Düse o an, die auf der einen Seite von der Reibstangelt be-,grenzt wird.
  • Von der der Reibfläche! der Reibstange gegenüberliegenden Seite aus greift ein Stift q aus pyrophorer Metallegierung durch eine öffnungr der Düsco in deren Inneres ein, um sich gegen die Reibfläche! zu stützen. .Mittels einer Spiralfeders, die an dem Mundstückd gelagert ist und mit einem langen Schenkels auf den Stift q wirkt, wird dieser stets gleichmäßig gegen den Reibkörper gepreßt. Ein auf der Federwelles. sitzendes, nicht dargestelltes Zahngesperre ermöglicht dabei durch Drehung der Federwelle eine Regelung der Federspannung.
  • Die Wirkung des Funkfeuerzeuges ist folgende: Die Teile haben anfänglich die aus Abb. i ersichtliche Stellung. Bei der Benutzung bringt man das Feuerzeug in solche Lage, daß die Düseo gegen die Zündungsstelle gerichtet istl ohne daß sie allzunahe an diese herangebracht werden muß. Nunmehr stößt man den Kolben der Pumpe nach vom. Dieser trifft gegen Ende der Hubbewegung auf den Zapfenh, der Reibstangeh und treibt diese in der aus Abb.2 ersichtlichen Weise nach vorn unter Anspannung der Federm. Hierbei reibt der Körper am Funkenstiftq, wodurch Funken entstehen. Auf dieseFunken wirkt ein gleichzeitig vom Kolben durch die Düse/ ausgestoßener Luftstrom in der Weise ein, daß er ihre Verbrennung steigert, also ihre' Temperatur erhöht, und sie außerdem auch aus der Düseo in gerichtetem Strahle weit hinaustreibt, ihnen die Richtung der Düse gebend und sie zu einem dichten Strahle zusammenfassend, also eine Streuung nach verschiedenen Richtungen verhindernd. Dadurch wird eine Zündung in jedem Falle erreicht, obgleich das Feuerzeug von der Zü#ndungsstelle ziemlich weit abgehalten werden kann. Beim Rückzuge des Pumpenkolbens holt die Federm die Reibstange aus der Lage nach Abb. 2 wieder in die Betriebslage nach Abb. i zurück.
  • Es ist ersichtlich, daß die Verschiebung der Reibstange auch durch die Wirkung der Dr-Lickluft he rbeigeführt werden könnte, also nicht dadurch, daß der Kolben selbst die Stange mitnimmt. In solchem Falle müßte an der Stange ein zweiter Kolben sitzen, der durch die Diuckluft am Ende der Bewegung des Pumpenkolbens verschoben wird. Im geeigneten Augenblicke müßte der Kolben der Reibstange die Druckluft durch einen Beipaß zur Düse/ durchtreten lassen. Bei solcher U-ordnungwäre nicht unbedingt dieVerwendung einer besonderen Luftpumpe erforderlich. Man könnte vielmehr die Vorrichtung auch an eine vorhandene Druckluftleitung anschließen. Beim öffnen des betreffenden Drucklufthahnes würde dann die geschilderte Wirkung der Druckluft auf den Reibstangenkolben eintreten usf.

Claims (2)

  1. PATENT-A-xspRücHE: i. Funkenfeuerzeug, dadurch gekennzeichnet, daß das Feuerzeug mit einer Luftpumpe in Verbindung gebracht ist, die die Verbrennungswärme des Funkenstromes durch einen darauf gelenkten Luftstrom erhöht und den Funkenstromfortträ,-tund richtet.
  2. 2. Funkenfeuerzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenkolben am Ende seiner Arbeitsbeweg n-. nu el einen Reibkörperan einer pyrophoren Metallegierung funkenerzeuggend vorbeibewegt und gleichzeitig durch eine Düse Druckluft gegen die Funkenstelle treibt. 3. Funkenfeuerzeug nach Anspruch i und :2, dadurch gekennz7eichnet, daß am Ausströmende der Pumpe ein, Mundstück (d) sitzt mit einem Kanal (g) und ausschließender Bohrung (g) für die Führung des Reibkörpers (h) und seines in den Pumpenzylinder reichenden Zapfens einer gegen die Funkenstelle hin gerichteten Düse (f) für den Druckluftstrom gegen die Funkenstelle und einer sich anschließenden Düse (o) für den Funkenstrom. 4. Funkenfeuerzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibkörper am Zapfenende einen Kolben trägt zu seiner Verschiebung mit Hilfe von Druckluft.
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