DE629451C - Puderzerstaeuber - Google Patents

Puderzerstaeuber

Info

Publication number
DE629451C
DE629451C DEK138231D DEK0138231D DE629451C DE 629451 C DE629451 C DE 629451C DE K138231 D DEK138231 D DE K138231D DE K0138231 D DEK0138231 D DE K0138231D DE 629451 C DE629451 C DE 629451C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blow
powder
screw cap
sieve
dust
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK138231D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koepa Koelner Parfuemerie M B
Original Assignee
Koepa Koelner Parfuemerie M B
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koepa Koelner Parfuemerie M B filed Critical Koepa Koelner Parfuemerie M B
Priority to DEK138231D priority Critical patent/DE629451C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE629451C publication Critical patent/DE629451C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M13/00Insufflators for therapeutic or disinfectant purposes, i.e. devices for blowing a gas, powder or vapour into the body

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Puderzerstäuber Die Erfindung bezieht sich auf ein Handgerät zum Zerstäuben von Puder, in dessen Handblaseball ein Vorratsbehälter eingesenkt ist, dessen äußere Öffnung durch eine mit Ausblasesieb versehene Kappe abgeschlossenwird und in welcher ein mit dem Innern des Blaseballes in Verbindung stehendes Luftrohr mit abwärts gerichteter Blasedüse eingebaut ist.
  • Bei den bekannten derartigen Puderbläsern kommt es selbst bei vorsichtiger Betätigung des Handballes leicht vor, daß die Wirkung der Blasedüse sich nicht ihrem Zweck entsprechend darauf beschränkt, eine zum Beladen des aus dem Sieb heraustretenden Luftstromes ausreichende Staubmenge aufzuwirbeln, sondern schon mit dem ersten Luftstoß erhebliche Mengen des Pudervorrats in geballter Form aufwärts in Bewegung setzt und gegen die untere Fläche des Ausblasesiebes schleudert. Hierdurch werden nicht nur die durch diese Massen abgedeckten Sieböffnungen für den gewöhnlichen Staubluftstrom wenigstens zeitweilig abgeschlossen, sondern es spritzt in der Regel ein Teil der geballten Staubmasse unzerteilt durch diese Sieböffnungen heraus, so daß dadurch die Kleidung oder andere Gegenstände bestaubt werden.
  • Außerdem wird bei den bekannten derartigen Puderzerstäubern das Anblasen des Staubes an mehr oder weniger steile K®rper-$ä.chen dadurch erschwert, däß das Ausblasesieb der Vorrichtung in der Achsenrichtung des Gerätes nach oben gerichtet ist. Es liegt zwar nahe, durch mehr oder weniger schräge Haltung den Staubluftstrom auch gegen solche Flächen zu richten; indessen läßt sich die durch das erwähnte Blaserohr bedingte Aufwirbelungswirkung bei schräger Haltung des Gerätes noch schwerer nach Bedarf regeln als in senkrechter Stellung.
  • Nach der Erfindung werden diese Mängel dadurch vermieden, daß das Ausblasesieb in der äußeren Abschlußkappe des Pulvervorratsbehälters nicht dessen Mündungsöffnung radial gegenüber, sondern in deren Seitenwand und seitwärts gerichtet angebracht ist, während die Endwand der Kappe als eine Prallfiäche ausgebildet ist, die schräg zur Achse des Behälters und zur Ausblasesiebfläche gerichtet ist. Hierdurch wird erreicht, daß die geballten Staubmassen, welche durch den Blasedüsenstrahl unzerstäubt mitgerissen und nach oben geschleudert werden, das Ausblasesieb nicht treffen, sondern an die schräge Prallfiäche anschlagen. Soweit die Massen hierbei nicht zerstäubt werden, fallen sie nach Verlust ihrer Stoßkraft in den Vorratsraum zurück. Durch die Sieböffnungen kann daher nur der in dem dadurch ausgeblasenen Luftstrom fein zerteilt schwebende Staub herausgetragen werden. Die Lage des Ausblasesiebes an der Seite der Mündungskappe des Vorratsbehälters ermöglicht es hierbei, den Staubstrom auch beim Anblasen senkrechter Flächen auf die gewünschte Stelle zu sammeln und das nutzlose und störende Herumfliegen des Staubes in nicht gewünschter Richtung zu vermeiden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Abb. i in senkrechtem Schnitt dargestellt, Abb.2 zeigt eine Seitenansicht des oberen Teils desselben.
  • Der Erfindungsgegenstand besteht in bekannter Weise aus einem Gummiblaseball i mit einem eingesetzten Pulverbehälter 4, in dessen Boden ein Luftsteigerohr 5 mit umgebogener Blasedüse 6 sitzt. Der obere, über eine Randwulst 2 des Handballes i herausragende Rand des Pulverbehälters 4 ist als Gewindestutzen 7 ausgebildet, auf welchen der untere Rand einer aus Metall bestehenden Schraubkappe 8 paßt. Letztere ist oberhalb des Endrandes des Gewindestutzens mit einer Einschnürung 9 versehen, die einem zwischen ihr und dem Behälterrand eingelegten,. z. B. aus Gummi bestehenden Dichtungsring i o als obere Stütze dient.
  • Der oberhalb dieser Einschnürung liegende Innenraum der Schraubkappe wird erfindungsgemäß am Ende durch eine schräg gerichtete Prall$äche ii abgeschlossen, während aus dem längsten Teil der zylindrischen Seitenfläche dieses Endteils der Schraubkappe ein kurzer, zylindrischer Stutzen 12 herausgedrückt ist, dessen mittlere Öffnung 2 von einer Randleiste 3 umgellen ist, die dem Rande eines z. B. aus Drahtgewebe bestehenden Siebgewebes 14 als Stütze dient. An der Innenseite wird dieses Sieb durch einen Metallring 15 gefaßt und in dem Rahmen des -Stutzens 12 festgehalten.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Der aus der Blasedüse 6 beim Zusammendrücken des Gummiballes i austretende Luftstrom wird gegen die Oberfläche des den unteren Teil des Puderbehälters erfüllenden Pudervorrats 16 getrieben. Hierbei wird ein Teil des Pulvers in fein verteilter Form aufgewirbelt, während andere Teile, besonders bei stärkerem Zusammendrücken des Balles, in unzerstäubter Form durch den Luftstrom nach oben gerissen -werden, indem dieser an der Oberfläche des Pulvervorrats selbst mehr oder weniger aufwärts umkehrt. Die geballten Pulverteile stoßen hierbei gegen die schräge Prallfläche i i und werden teilweise zerstäubt, teils fallen sie nach Verlust ihrer Stoßkraft wieder in den Vorratsraum zurück. Der durch die Maschen des Siebes 14 seitwärts austretende Luftstrom enthält daher auch bei wenig vorsichtiger und kräftiger Betätigung des Gummiballes nur fein verteilten Staub, der mit kräftiger Blasewirkung gegen die zu bestäubende Fläche gerichtet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Puderzerstäuber mit einem Handball und einem in ihn eingesenkten, oben durch eine mit Ausblasesieb versehene Schraubkappe abgeschlossenen Pulvervorratsbehälter, in welchen ein Blaserohr mit abwärts gerichteter Düse ausmündet, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausblasesieb (14) an der die obere Öffnung des Vorratsbehälters abschließenden Schraubkappe (8) seitlich angebracht und die der Behälteröffnung axial gegenüberliegende undurchbrochene Wand (A) dieser Schraubkappe als schräg gegen diese Achsenrichtung und das Ausblasesieb (1_4) gewendete Prall$äche ausgebildet ist.
DEK138231D 1935-06-12 1935-06-12 Puderzerstaeuber Expired DE629451C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK138231D DE629451C (de) 1935-06-12 1935-06-12 Puderzerstaeuber

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK138231D DE629451C (de) 1935-06-12 1935-06-12 Puderzerstaeuber

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE629451C true DE629451C (de) 1936-04-30

Family

ID=7249065

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK138231D Expired DE629451C (de) 1935-06-12 1935-06-12 Puderzerstaeuber

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE629451C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1167631B1 (de) Fahrbares Bodenreinigungsgerät
DE629451C (de) Puderzerstaeuber
DE1231050B (de) Spruehgeraet zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen
DE3824710C2 (de)
DE2133377C3 (de) Gerät zur Erzeugung von Feuchtigkeitsnebeln
DE29619572U1 (de) Flüssigkeits-Strahldüse und Strahlkopf
DE69402762T2 (de) Pneumatischer Flachstrahlzerstauber zum Versprühen von Beschichtungsmaterialien
DE1784847C3 (de) Vortreibkopf zum Vortreiben der Filterrohre von Horizontalfilterbrunnen für die Wasserversorgung
DE202008008483U1 (de) Flasche
DE971464C (de) Foerderschnecke fuer Getreide und andere koernige Massengueter
DE669175C (de) Mundstueck fuer Springbrunnen
DE1658244A1 (de) Brausekopf
AT210560B (de) Vorrichtung zur Zerstäubung von flüssigen oder staubförmigen Stoffen, insbesondere für Inhaliergeräte
AT43878B (de) Farbenspritzapparat.
DE2232061C3 (de) Rotierende Sprühvorrichtung für elektrostatische PulverbeSchichtungsanlagen
DE610337C (de) Verstaeuber zur Schaedlingsbekaempfung
AT167552B (de) Pulverzerstäuber
DE1130579B (de) Spritzpistole fuer koerniges Material
DE1155156B (de) Fahrzeug zum Reinigen von Strassen, Verkehrsflaechen od. dgl.
DE2616213C2 (de) Schießstand, insbesondere für Schausteller
AT232771B (de) Maschine zum Streuen körnigen oder pulverigen Materials, vorzugsweise Dünger
DE219567C (de)
DE504062C (de) Spritzapparat fuer Malerarbeiten mit Tropfenfaenger
DE714468C (de) Einrichtung zum absatzweisen Ausstossen von Fluessigkeiten oder Gasen, insbesondere bei Waschpistolen fuer Kraftfahrzeuge
AT221781B (de) Mörtelspritzgerät