DE46762C - Neuerung an Generativ - Gaslampen - Google Patents
Neuerung an Generativ - GaslampenInfo
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- DE46762C DE46762C DENDAT46762D DE46762DA DE46762C DE 46762 C DE46762 C DE 46762C DE NDAT46762 D DENDAT46762 D DE NDAT46762D DE 46762D A DE46762D A DE 46762DA DE 46762 C DE46762 C DE 46762C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F23D99/002—Burners specially adapted for specific applications
- F23D99/004—Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2206/00—Burners for specific applications
- F23D2206/0078—Gas burners adapted for use in lamps with preheated air
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gas - Bereitung und -Beleuchtung.
in BERLIN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1888 ab.
Dadurch, dafs bei den bekannten Brennern der Generativ-Gaslampen das Gas unmittelbar
an den Ausströmungsöffnungen des Brenners zur Verbrennung gelangt, bilden sich an den
Rändern der Ausströmungsöffnungen Ansätze von unverbrannten Rückständen des Gases, die
leicht zur Verstopfung des Brenners Veranlassung geben.
Derartige Verstopfungen sollen bei dem neuen, in Fig. ι bis 5 dargestellten Brenner vermieden
werden. Derselbe besteht aus dem eigentlichen Brenner c mit den nach oben gerichteten Ausströmungsöffnungen
s und der ringförmigen, über dem Brenner angeordneten Brennscheibe b
von keilförmigem Querschnitt. Das Gas wird durch die Brennscheibe in den Brenner geführt.
Hier stöfst es sich an dem Boden des Brennerg zum ersten Male und gelangt in entgegengesetzter
Richtung durch die Ausströmungsöffnungen s in den Verbrennungsraum, verbrennt
jedoch nicht gleich an den Ausströmungsöffnungen, sondern steigt, frei durch die
Wandung des Gasrohres geleitet, gegen die Brennscheibe, stöfst sich an dieser zum zweiten
Male und fliefst, durch die Unterfiäche derselben geleitet, in verdünnter Schicht zum Brennscheibenrande.
Erst hier am Rande tritt die aus dem Rohr d kommende und an die Oberfläche
der Brennscheibe geleitete Luft hinzu und bewirkt erst hier die Verbrennung des Gases.
Die Brennscheibe von keilförmigem Querschnitt dient demnach abweichend von. den bekannten
Brennscheiben:
ι. zur Vertheilung des Gases vor dem Verbrennen,
je nachdem man sie grofs oder klein wählt;
2. zur Bestimmung der Richtung der Gasströmung vor dem Verbrennen, je nachdem
die Unterfläche der Brennscheibe flach oder steil ist;
3. zur Regulirung der Luftzufuhr, je nachdem man die Brennscheibe dem Luftzuführungsrohr
nähert oder davon entfernt;
4. zur Bestimmung der Richtung der Luftströmung, je nachdem man die Oberfläche der
Brennscheibe steil oder flach wählt;
5. zur Bestimmung der Flammenrichtung, die von der Gröfse des Winkels abhängig ist,
der von der Unter- und Oberfläche am Rande der Brennscheibe gebildet wird.
Die Flamme wird birnenförmig um den Rand des Luftzuführungsrohres d am Rande
des Reflectors h durch die Oefmungen e nach dem Schornstein geleitet.
Soll die Flamme flach gestaltet sein, so ordnet man nach Fig. 1 und 5 einen Deflector d
zwischen dem unteren Rande des Luftzuführungskanals α und der Brennscheibe in der Weise
an, dafs sich die Luft am unteren Rande des Luftzuführungsrohres α in zwei Arme theilt
und so den Deflector von beiden Seiten bestreicht. Hierdurch ist es möglich, die Flamme
flach zu halten und sie dennoch über den Rand des Deflectors schlagen zu lassen, ohne
dafs sie an Intensität verliert oder zum Blaken kommt.
Statt des einen können auch mehrere Deflectoren
dd1 eingelegt werden, Fig. 5.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Bei Generativ - Gaslampendie Anordnungeines Lochbrenners c mit den Löchern s, die nach oben gegen eine ringförmig um das Gasrohr gelagerte Brennscheibe b von keilförmigem Querschnitt gerichtet sind, eventuell in Verbindung mit einem oder mehreren ringförmigen Defiectoren d dl, die zwischen der Brennscheibe b und dem unteren Rande des Luftzuführungsrohres α derart angeordnet sind,' dafs sie von beiden Seiten von dem sich am unteren Rande des Rohres α theilenden Luftstrome bestrichen werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46762C true DE46762C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=321846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46762D Expired DE46762C (de) | Neuerung an Generativ - Gaslampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46762C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6216444B1 (en) | 1998-05-14 | 2001-04-17 | Edmund Ferdinand Nagel | Combustion engine |
-
0
- DE DENDAT46762D patent/DE46762C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6216444B1 (en) | 1998-05-14 | 2001-04-17 | Edmund Ferdinand Nagel | Combustion engine |
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