<Desc/Clms Page number 1>
BABCOCK & WILCO, LIMITED IN LONDON.
EMI1.1
EMI1.2
Wenn bei der Verbrennung von feinverteiltem Brennstoff die Sekundärluft durch einen zum Brenner konzentrischen Ringraum eingeführt wird, so entsteht bekanntlich eine kegelförmige Flamme.
Es ist jedoch in vielen Fällen, so z. B. bei breiten und niedrigen oder schmalen und hohen Feuerräumen erwünscht, eine entsprechend flache Flamme zu erzielen, um dadurch gegenüber einer kegelförmigen eine erhöhte Wirkung herbeizuführen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet das Verfahren und die Einrichtung, die bei Verbrennung von feinverteilte, in Form eines Strahles in den Feuerraum eingedrückten Brennstoff, wie z. B. Gas, Öl, Kohlen-und dgl. Staub oder-griess usw. gebildete Flamme durch die in gleicher Richtung wie der Brennstoff in den Feuerraum eingeführte Ver- brennungsluft plattzudrücken.
Erreicht wird dieser Zweck dadurch, dass um die Flamme herum an einzelnen Stellen eine grössere Menge Verbrennungsluft in den Feuerraum eingelassen wird, als an den. anderen.
Zu diesem Behufe erhält die Eintrittsöffnung für die Sekundärluft eine rechteckige oder ovale (vorteilhaft ellipsenförmige) Form oder die Form eines langgestreckten Vieleckes, wobei die Seiten des Rechteckes oder Vielecks auch gebogen sein können.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 den Längsschnitt einer Feuerung mit der Einrichtung zum Plattdrücken der Flamme und Fig. 2 eine Vorderansicht einer mit zwei Brennern ausgestatteten Feuerung : die anderen Figuren stellen Einzelheiten dar, auf welche später näher Bezug genommen wird.
In Fig. 1 und 2 bezeichnet J'den Brenner, 2 die Verbrennungskammer und 3 das den Brenner umschliessende, in den Feuerraum mündende Verbrennungsluft zuführende Gehäuse von ovalem oder rechteckigem bzw. langgestrecktem vieleckigen Querschnitt.
Während, wie in Fig. 3 mit strichlierten Linien angedeutet ist, die Flamme einen kreisförmigen Querschnitt erhält, wenn die Eintrittsöffnung für die Verbrennungsluft kreisrund ist, wird nach den Fig. 4 und 5 die Flamme plattgedrückt bzw. derselben eine ovale Querschnittsform erteilt, wenn die Lufteintrittsöffnung rechteckig oder langgestreckt, vieleckig oder oval ist.
Dies rührt davon her, weil gemäss der Fig. 4 rechts und links vom Brennstoffstrahl weit mehr Verbrennungsluft einströmt als oben und unten, und die vermehrte Luftmenge die Flamme an den Seiten zusammendrückt, während letztere nach Fig. 5 oben und unten zusammengedrückt wird, da hier ober-und unterhalb des Brenners erhöhte Luftmengen einströmen. Je schmäler die Lufteintrittsöffnung gewählt wird, desto flacher wird die Flamme. Der Brenner 1 kann, wie bei allen derartigen Feuerungen, in die Lufteintrittmitte hineinragen oder vor derselben enden, wie dies z. B. die Fig. 6 zeigt. Dieselbe ist ein Schnitt nach 6-6 aus Fig. 7 und Fig. 7 ein Schnitt nach 7-7 aus Fig. 6.
Wie diese Figuren zeigen, sind in die Lufteintrittsöffnung parallel verlaufende Schaufeln 5 eingesetzt weiche so gegen die Mittelebene geneigt sind, dass ihre Verlängerungen in dieser Mittelebene eine gemeinsame Scheitellinie besitzen. Durch diese Vorrichtung wird die Luft der Flamme in divergierenden Luftströmen zugeführt.
Sollen der Verbrenhungbiuft drehende oder wirbelnde Bewegungen erteilt werden, so wird in die rechteckige oder langgestreckte, vieleckige oder ovale Lufteintrittsöffnung ein passender Luftverteiler und-ablenker eingesetzt, wie solche durch die Fig 8 und 9 gezeigt sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Verbrennung von feinverteilte Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, dass der durch einen Hrenner in Jen Feuerraum eingedrückte Fiammenstrahl durch rings um den Brenner eingeführte Verbrennungsluft plattgedrückt wird.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.