DE493783C - Kohlenstaubfeuerung mit unterteilter Flamme - Google Patents
Kohlenstaubfeuerung mit unterteilter FlammeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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Description
- Kohlenstaubfeuerung mit unterteilter Flamme Die Einführung des Brennstoffes in die i Verbrennungskammern von Kohlenstaubfeuerungen erfolgt gewöhnlich durch Brenner 1 mit einem Düsenrohr für den Kohlenstaub oder das Kohlenstaub-Luft-Gemisch, durch welches der Brennstaub in axialer Richtung vorgetrieben wird, um sich innerhalb eines Mantelrohres mit der zusätzlichen @rerbrennungsluft zu vereinigen und dann in Form eines hinreichend gelockerten Strahles in den Feuerraum überzutreten. Handelt es sich um große-Feuerungen, so reicht ein in dieser Weise ausgebildeter Brenner nicht mehr aus; man benutzt dann eine Anzahl nebeneinander 1 angeordneter Brenner gleicher Art, von denen , jeder den Kohlenstaub mittels einer besonderen Zweigleitung. die in das erwähnte Düsen- i rohr übergeht, zugeführt erhält. Die Ausführung einer solchen Brennerbatterie mit zahlreichen Zweigleitungen für die Zuführung des Kohlenstaubes und der Verbrennungsluft und mit den entsprechend zahlreichen Absperrorganen wird verhältnismäßig teuer. Dazu kommt, daß die mit der Unterteilung in mehrere Einzelbrenner erstrebte Verbesserung des Verbrennungsvorganges nur unvollkommen erreicht wird, weil der Kohlenstaub bei jedem Brenner noch in einem zusammenhängenden Strahl von verhältnismäßig ' großem Querschnitt zugeführt wird, der sich im Feuerraum erst allmählich weiter auflöst. so daß die inneren Staubteilchen verlilltnism iißig a viel später als die äußeren zur Verbrennung gelangen. Man erhält auch bei Verwendung einer Brennerreihe noch ein,. zu geringe Brenngeschwindigkeit und demnach eine verhältnismäßig lange Flamme, die wiederum einen entsprechend groß ausgebildeten Feuerraum erfordert.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Kohlenstaubfeuerung mit unterteilter Flamme. die sich von den bekannten Feuerungen dadurch unterscheidet, daß zur Einführung des Kohlenstaubes ein einfaches Brennerrohr mit zahlreichen nebeneinanderliegenden und gleichgerichteten Austrittöffnungen dient, die das Gemisch aus Staub- und Förderluft in entsprechenden Einzelstrahlen quer zur Achsenrichtung des Rohres austreten lassen. Mit einem derartigen Brenner wird eine bei weitem bessere Unterteilung der einzuführenden Kohlenstaubmenge und somit eine erheblich wirksamere Verkürzung der Flamme erzielt, als dies bei Anwendung von Brennern möglich ist, welche den Kohlenstaubstroin lediglich durch Verbreiterung seines Querschnitts am Ende des Zuführungsrohres und gegebenenfalls durch Zerlegung des in dieser Weise verbreiterten Stromes zu unterteilen suchen. Es hat sich gezeigt, daß das Gemisch aus Kohlenstaub und Förderluft trotz der größeren Schwere der Staubteilchen aus den kleinen seitlichen Öffnungen eines solchen Rohres anstandslos ausfließt, ohne Beeinträchtigung des Mischungsverhältnisses, ohne Verstopfung .der Cffnungen o. dgl. Diese Erfahrung ergibt die 2llöglichlceit zu einer erliel>-lichen Vereinfachung der Brennereinrichtung und zu einer weitgehenden Unterteilung der eingeführten Staubmenge in feine Strahlen. Der Brennstoff kann infolgedessen in einer breiten und besonders kurzen Flamme verbrannt werden, was die Anwendung kleinster Feuerräume gestattet.
- Von besonderem Vorteil ist es, zwei derartige Brennerrohre parallel zueinander so anzuordnen, daß sich die Austrittöffnungen gegenüberstehen und die Staubflammen aufeinanderprallen. Durch die entgegengesetzte Strömung wird die Bildung langer Stichflammen verhindert und deren Umlenkung in Richtung des Schornsteinzuges begünstigt, so daß eine senkrecht zur Ebene der Brennerrohre aufsteigende vereinigte breite und kurze. Flamme entsteht. Zufolge der Umlenkung gelangt die Flamme nicht in Berührung mit den Wandungen des Feuerraurnes, so daß diese in wirksamer Weise geschont werden. Die beiden parallel angeordneten Brennerrohre können gegebenenfalls zu einem einzigen ringförmigen Rohr vereinigt sein, in welchem Falle also gewissermaßen nur ein Brenner vorhanden .ist. Dem Ringrohr kann der Brennstoff durch eine oder mehrere Zuleitungen zugeführt werden; es kann dabei mit oder ohne Trennwand benutzt werden.
- Die Austrittöffnungen des Brennerrohres können runden oder ovalen OOuerschnitt besitzen; mit Rücksicht auf das günstigste Verhältnis von Oberfläche zu Querschnitt werden aber schmale Schlitze bevorzugt.
- Die Einrichtung eignet sich insbesondere für Kohlenstaubfeuerungen von Lokomotiven, bei denen bekanntlich nur ein verhältnismäßig kleiner Verbrennungsraum zur Verfügung steht. Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine derartige Lokomotivfeuerung.
- Abb. i zeigt im Schnitt die Feuerbüchse des Lokomotivkessels mit dem im unteren Raum der Feuerbüchse angeordneten Brennerrohre, das hier in Form einer Ringdfise dargestellt ist; Abb. 2 zeigt das Ringrohr nach Abb. i von oben gesehen, Abb. 3 das Ringrohr vergrößert im Schnitt; Abb..l zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 3.
- Gemäß Abb. i und 2 ist unterhalb des Bodenringes das Ringrohr a angeordnet; dieses kann jedoch auch innerhalb der Feuerbüchse liegen und unterteilt, also mehrteilig ausgeführt sein. Darüber und darunter liegt Mauerwerk, welches auch in diesem Falle als Wärmespeicher angewendet wird und die Entzündung des Staubes während des Betriebes unterstützt. Das Gemisch aus Staub-und Förderluft wird beispielsweise vom Tender her zugeführt, in die vorgesehenen Üffnungen b geblasen und dann durch die schmalen Schlitze c in den Feuerraum geführt. Für die Entzündung des Staubes genügt eine einfache Zündlunte.
- Abb. 3 zeigt den Querschnitt des Ringrohres mit einem besonderen für die Zuführung von Sekundärluft angeordneten Diisenstück d, dessen Mündungen e in die Austrittschlitze c hineinragen. Die Mündung e der Luftdüse r1 wird dem Einblasespalt c angepaßt und dient zur nochmaligen Vergrößerung der Oxidationsoberfläche der Flamme, und zwar in ihrem Kern.
- Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die Kohlenstaubstrahlen an der Austrittstelle nach allen Seiten zerstäubt werden, so daß eine noch bessere Verteilung der Staubteilchen und eine innigere Mischung mit der Verbrennungsluft erfolgt.
- Durch das obige Beispiel soll selbstverständlich nur das Prinzip der Anordnung veranschaulicht werden; die Anwendung und weitere Ausbildung des Erfindungsgegenstandes kann verschiedenartig sein.
Claims (3)
- PATER TA IVSPRt1CHE:. i. Kohlenstaubfeuerung mit unterteilter Flamme, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungsvorrichtung für den Kohlenstaub aus einem Brennerrohr mit zahlreichen nebeneinanderliegenden und gleichgerichteten Austrittöffnungen besteht, die das Gemisch aus Staub- und Förderluft in entsprechenden Einzelstrahlen quer zur Achsenrichtung des Rohres in den Feuerraum austreten lassen.
- 2. Kohlenstaubfeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Brennerrohre parallel zueinander so angeordnet sind, daß sich die Austrittöffnungen gegenüberstehen und die Staubflammen aufeinanderprallen.
- 3. Kohlenstaubfeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Austrittöffnungen (c) des Bremerrohres dem Oberschnitt der Üffnungen angepaßte Zusatzluftdüsen (e) hineinragen, die nahe der Austrittebene dieser Öffnungen endigen. d.. Kohlenstaubfeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel angeordneten Brennerrohre zu einem einzigen ringförmigen Rohr vereinigt sind.
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Families Citing this family (1)
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| DE1166406B (de) * | 1959-06-27 | 1964-03-26 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Kohlenstaubbrenner mit Prallplatte |
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1925
- 1925-05-02 DE DEA44845D patent/DE493783C/de not_active Expired
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1926
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