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Ölbrenner.
Die Erfindung betrifft einen für Feueiungsanlagen dienenden Brenner für Öl und andere flüssige Brennstoffe, bei dem dieser Brennstoff vermittels einer Zerstäuberdüse in den Verbrennungsraum gespritzt wird, u. zw. in der Form eines kegelförmigen Schleiers, der durch den Strom der Verbrennungs- luft im Querschnitte elliptisch gestaltet wird.
Die Erfindung besteht in der besonderen Art der Luftzufuhr ; sie wird in zwei voneinander völlig getrennten Strömen von entgegengesetzten Seiten des Brennstoffkegels her schräg gegeneinander und annähernd senkrecht zum Mantel des Brennstoffkegels gegen und in diesen geleitet. was die Flamme unter beträchtlicher Verkürzung ihrer Länge auch stark verbreitert. Hiedureh wird es ermöglicht, solche Ölbrenner nicht nur unter Kesseln und in industriellen Feuerungen zu verwenden, wo die Flammen einen langen Raum zur Entfaltung zur Verfügung haben, sondern selbst in Öfen für Wohnungsbeheixung. bei denen nur kurze Verbrennungsräume vorgesehen sein können, das 01 aber trotzdem russfrei und wirtschaftlich verbrannt werden muss.
Die Zeichnungen zeigen die Erfindung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen. Die Fig. 1 stellt schematisch die Entstehung der gewünschten Flammenform in Seitenansicht dar. Die Fig. 2 ist der zugehörige Grundriss hiezu. Die Fig. 3, 4 und 5 sind eine Vorder-. Seiten-und Hinteransicht einer Ausführungsform des die Luftzuführung bildenden Brennerkopfes nach der Erfindung. Fig. 6 ist ein
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9 und 10 sind eine Vorder-. Seiten-und Hinteransicht einer zweiten Ausführungsform des Brennerkopfes nach der Erfindung. Die Fig. 11 ist ein Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 10.
Wird in der Streudüse 20 (Fig. 1 und 2) Brennstoff unter entsprechendem Drucke, also etwa
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Wirbelung und verwandeln ihn bei seinem Austritte aus der Düsenmündung in einen Nebelsehleier von kegelförmiger Gestalt, dessen Kegelwinkel y von der Düsenform selbst abhängig ist. Lässt man nun auf diesen Brennstoffsehleier von oben und unten her je einen Luftstrom L blasen, der den Kegelmantel annähernd senkrecht trifft, dann flachen die Luftströme an den Auftreffstellen den Mantel oben und unten ab und verwandeln den ursprünglich kreisförmigen Querschnitt des Brennstoffkegels in einen mehr oder weniger elliptischen.
Da die beiden Luftströme aber den Brennstoffsehleier auch zum Teil durchdringen und innerhalb des Schleierkegels aufeinanderstossen, so wird der Kegel von innen heraus auch noch seitlich verbreitert, u. zw. in der Richtung senkrecht auf die vorerst bewirkte Abflachung und somit in eine Form gebracht, wie sie ungefähr aus der Fig. 2 ersichtlich ist.
Die Flamme lässt sich so unter entsprechender Verbreiterung ganz ausserordentlich verkürzen, wenn die Geschwindigkeit des aus der Düse ausgespritzten Brennstoffes und die Geschwindigkeit der beiden Luftströme in das richtige Verhältnis zueinander gebracht werden. und dabei wird auch noch ein Zurückschlagen der Flamme bis zur Düsenmündung-was ein Ver@ussen zur Folge hätte-wirk- sam verhindert.
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zuführungsleitung in eine obere und eine untere Hälfte 45 von der aus der Fig. 5 ersichtlichen Gestalt. die aussen durch die Innenfläche 48 des reifenförmigen Teiles 4 :
1 und nach der Mitte zu durch die geradlinige Wandung 47 begrenzt wird, welche beiden Wandteile durch entsprechend gekrümmte Übergänge 49 miteinander verbunden sind. Diese den Eintrittsweg für die Verbrennungsluft in den Brennerkopf bildenden Öffnungen 45 gehen nun durch entsprechende Gestaltung der Wandungen des Brennerkopfes
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ist oben und unten je eine Ablenkwand 51 angeschlossen, die steil schräg gegen die Mitte zu gerichtet ist. aber nicht bis zu dieser heranreicht. Das Querstück 46 hat vorne gleichfalls eine steil abgeschrägte Stirnwand 52, die zusammen mit je einer Ablenkwand 51 eine rechteckige Öffnung von erheblich grösserer Länge als Breite ergibt.
Die in den Fig. 3 und 5 eingezeichnete Öffnung 44 im Querstücke 46 dient zur Durchführung einer Zündgasleitung in den Feuerungsraum.
In den Fig. 8-11 ist eine zweite Ausführungsform des Brennerkopfes, u. zw. eine solche für kleinere Leistungen dargestellt.
Dieser Brennerkopf 42'hat zwei übereinanderliegende elliptische Eintrittsöffnungen 45'für die
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Brennerkopfes nicht ausgesprochenermassen Querstückform wie vorher. Die Ablenkwandungen 51' sind ebenso wie die Stirnwand 52'steil schräg gegen die Mitte zu gerichtet und bilden Austritts- öffnungen 50'für die Luft von annähernd rechteckiger Form, sie sind in der Mitte etwas weiter als an den beiden Seiten.
Brennerköpfe solcher Art teilen die von einem Gebläse her zugebrachte Luft in zwei voneinander völlig getrennte Luftströme, die steil schräg gegeneinander gerichtet sind und in der Achse der Öldüsen- mündung gegeneinander prallen. Die Richtung der Luftströme soll so sein, dass sie den Mantel des Ölschleierkegels annähernd senkrecht treffen. Man wird daher am besten den Winkel y (Fig. 1 und 2) des Ölschleiers durch entsprechende Wahl der Düse den Verhältnissen anpassen. Der Winkel kann in den Grenzen von 700 bis 1200 schwanken. Dieser Vorgang ist aus dem Grunde zweckmässig, weil man durch Kleinhalten des Druckes der zugeführten Verbrennungsluft eine geräuschlose Verbrennung erzielen kann.
Der Luftüberdruek soll daher nur wenige Gramm pro Quadratzentimeter betragen. Er darf nicht unter einen gewissen Mindestdruck sinken, damit die Flamme nicht bis zur Düsenmündung zurückschlagen kann, was ein Verrussen der Düsenmündung zur Folge hätte ; er darf aber auch nicht zu gross sein, weil dann die Luftstiomgeschwdndigkeit unter Umständen grösser als die Entflammungsgeschwindigkeit des Luft- ölgemisches werden könnte. was das Auslöschen der Flamme zur Folge hätte. Zwischen diesen beiden Grenzfällen ist aber noch reichlich Spielraum zur Regelung der Luftgeschwindigkeit vorhanden, so dass es in allen Fällen möglich wird, die Flamme ganz wesentlich zu verbreitern und zu verkürzen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ölbrenner. bei dem der Querschnitt des kegelförmigen Brennstoffschleiers durch den Strom der Verbrennungsluft elliptisch gestaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft in zwei voneinander völlig getrennten Strömen von entgegengesetzten Seiten des Brennstoffkegels her schräg gegeneinander und annähernd senkrecht zum Mantel des Brennstoffkegels gegen und in diesen geleitet wird. um die
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