DE15888C - Apparat zur Einführung eines Dampfund Luftgemisches in Verbrennungsräume - Google Patents

Apparat zur Einführung eines Dampfund Luftgemisches in Verbrennungsräume

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DE15888C
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Germany
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o. D. or vis in Chicago (V. St. v. N.-A.)
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L7/00Supplying non-combustible liquids or gases, other than air, to the fire, e.g. oxygen, steam
    • F23L7/002Supplying water
    • F23L7/005Evaporated water; Steam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

. i
^KAISERLICHES,!
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 17. März 1881 ab.
C, Fig. ι und 3, ist ein von den Dampfdomen α abwärts führendes Dampfrohr, das in der oberen Kammer eines für das Ansaugen von Luft dienenden Rohres E1, Fig. 4, endigt. In letzterem erstreckt sich, wie Fig. 5 zeigt, eine mit dem Dampfrohr verbundene Düse c bis nahe an das Rohr E, welches das in der Kammer sich bildende Luft- und Dampfgemisch über das Herdfeuer leitet. Diese Vacuumkammer ist oben mit einer Reinigungsschraube d versehen. Das Luftrohr E1 mündet von unten her in diese Kammer ein, das Rohr E für das Dampf- und Luftgemisch steht rechtwinklig dazu, und conaxial mit der Düse c des Dampfrohres. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wird das Rohr E an der Eintrittsstelle in den Feuerherd unter passenden Winkeln abgebogen, so dafs die austretenden Strahlen des Luft- und Dampfgemisches einander kreuzen.
Wie aus Fig. 4 zu ersehen, hat die Vacuumkammer einen beträchtlich gröfseren inneren Durchmesser, als eine der in sie einmündenden Röhren, was zur Folge haben soll, dafs durch den eintretenden Dampfstrahl ein gröfseres Quantum von Luft verdünnt und ebenso durch E1 zugeführt wird, als wenn das Luftzuführungsrohr E1 mit dem Zuführungsrohr des Luft- und Dampfgemisches in gleicher innerer Weite aus einem Ganzen hergestellt würde.
Durch die in der Vacuumkammer beim Einlassen eines Dampfstrahles sich bildende Luftverdünnung wird ein starker Luftstrom durch die Luftzuführungsröhren E1 erzeugt. Der Dampf erhitzt die Luft und vermischt sich mit ihr in der in den Herd hineinführenden Röhre E. Das Dampf- und Luftgemisch stöfst in die vom Herde aufsteigenden unverbrannten Feuergase und soll hier eine möglichst vollständige Verbrennung herbeiführen.
Die Röhre E ist an der Vacuumkammer drehbar, damit ihre Ausmündung durch einfache Drehung in einen gröfseren oder geringeren Abstand von der Rostoberkante gebracht werden kann, je nachdem die aufzugebende Schicht des Brennmaterials eine dickere oder dünnere ist. Diese Drehung wird durch einen mit einem Handgriff/ versehenen Hebel F, Fig. 4, bewirkt, der auf einem in Kreisform gebogenen und mit Stelllöchern versehenen federnden Halter G einstellbar ist. Dabei springt über einen am Hebel angebrachten Stift eins der Stelllöcher ein. Dieser oben freiliegende Halter G ist unten an der Vacuumkammer befestigt. Man kann für jede Röhre E diese Einrichtung besonders treffen; man kann aber auch eine ganze Reihe von Röhren i? dadurch einstellbar machen, dafs man blos auf einer Röhre einen Hebel F und auf jeder anderen Röhre durch Stangen mit F verbundene Hebel anbringt, so dafs bei der Drehung des Handgriffes die Ausmündungen sämmtlicher. Röhren E entweder gehoben oder gesenkt werden.
Das bei derartigen Einrichtungen durch den einströmenden Dampf entstehende Geräusch soll dadurch vermieden werden, dafs in die Lufteintrittsröhre E1 von unten her ein nach oben sich verengender Konus II eingeschoben wird, der mittelst eines Flantsches an der Röhre befestigt wird. Dieser Konus erweitert sich nach unten hin bogenförmig, so dafs jede scharfe Ecke vermieden ist. Die durch den Konus H auf diese Weise gebildete zweite ringförmige
Vacuumkammer E^ soll neben der erwähnten Kammer D zur Verstärkung und gröfseren Stetigkeit des in die Röhre E1 eintretenden Luftstromes beitragen.
Die auf der Mitte der Feuerthürwand in den Herd einführende Röhre E kann, wie Fig. 6 zeigt, mit Abzweigungen hergestellt werden, so dafs die daraus hervortretenden Strahlen des Luft- und Dampfgemisches diejenigen der seitlichen Röhren kreuzen.
Fig. 7 zeigt die Durchführung der Röhre E durch die Feuerbüchswand bei Locomotivkesseln (s. auch Fig. 3).
Die Anzahl der Röhren E kann nach Bedarf willkürlich geändert werden. Mindestens sollte aber auf jeder Seite des Herdfeuers eine Röhre vorhanden sein, und zwar die eine der anderen gerade gegenüber befindlich, so dafs ihre Strahlen auf Mitte der Herdbreite sich treffen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Injectionsapparat an Feuerherden stationärer und locomobiler Kessel zur Einführung eines Gemisches von Kesseldampf und Luft in den Feuerraum, bestehend aus einer Reihe von Luftzuführungsröhren E1 mit unterem Schalldämpfkonus H, einer um die Dampfdüse c angeordneten gröfseren Vacuumkammer D zur Erzielung einer stärkeren und stetigeren Luftverdünnung, in Combination mit drehbaren Röhren E von winkelartiger Form, durch deren Drehung die Einführung jenes Gemisches in geringerer oder gröfserer Entfernung über dem Brennmaterial ermöglicht wird, und an demselben der gezeichnete und beschriebene Mechanismus FfG zur Einstellung der Ausmündung der drehbaren Röhren EE, je nach der verschiedenen Höhe des aufgeschichteten Brennmaterials, bestehend in der Hauptsache aus einem Stangen- und Hebelwerk, das durch einen dem Heizer oder Maschinisten passend gelegenen Handgriff verschoben werden kann und dadurch entweder die Drehung bezw. Einstellung einer einzelnen Röhre oder einer ganzen Röhrenreihe bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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