DE528658C - Patrone zum Sprengen mittels fluessiger Gase - Google Patents

Patrone zum Sprengen mittels fluessiger Gase

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DE528658C
DE528658C DEC37651D DEC0037651D DE528658C DE 528658 C DE528658 C DE 528658C DE C37651 D DEC37651 D DE C37651D DE C0037651 D DEC0037651 D DE C0037651D DE 528658 C DE528658 C DE 528658C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/04Blasting cartridges, i.e. case and explosive for producing gas under pressure
    • F42B3/06Blasting cartridges, i.e. case and explosive for producing gas under pressure with re-utilisable case

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

  • Patrone zum Sprengen mittels flüssiger Gase Die Erfindung bezieht sich auf eine Patrone zum Sprengen mittels flüssiger Gase, bei der die Sprengung durch Verdampfung des flüssigen Gases mittels eines wärmeentwickelnden Körpers, beispielsweise eines elektrischen Heizwiderstandes oder einer Sprengladung, eingeleitet wird.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, einen Heizwiderstand in einer mit Wasser o. dgl. gefüllten Sprengpatrone axial in Form einer Drahtspirale oder eines beheizten Rohres anzuordnen. Der rohrförmige Heizkörper war dabei an dem einen Deckel der Sprengpatrone befestigt und ragte frei in das Innere derselben.
  • Hierdurch ist der Nachteil gegeben, daß der Heizkörper verhältnismäßig steif und schwer ausgeführt werden muß, um ein Durchhängen und die dadurch bedingte ungleichmäßige Wärmeverteilung in der Patrone zu vermeiden.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird dieser -Nachteil dadurch beseitigt, daß der rohrförmige wärmeentwickelnde Körper zwischen beiden Stirnwänden der Patrone gehalten wird. Hierdurch ergibt sich der Vorteil einer beiderseitigen Stützung des Heizkörpers, so daß derselbe trotz leichter und dünner Ausführung nicht durchhängen oder seine Lage ändern kann und genau in der axialen Lage bleibt. Außerdem ist hierdurch eine einfache und billige Herstellung dieses bei jeder Sprengung zu erneuernden Teiles gegeben, und das Einsetzen läßt sich leicht und ohne Zeitverlust durchführen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch eine Sprengpatrone nach der Erfindung, Abb. 2 eine weitere Ausführungsform nach Abb. i.
  • In der Zeichnung ist i das zylindrische Außengehäuse der Patrone, in dessen einem Ende ein Deckel :2 zwischen Ringmuttern 3 und q. gehalten ist. Dieser Deckel wird bei der Sprengung längs einer in ihn eingedrehten Ringnut 5 zerstört, so daß sich die Patrone bei der Sprengung durch ihr hierdurch geöffnetes Ende entlädt.
  • Das andere offene Ende der Patrone ist durch einen Schraubenstopfen G abgeschlossen, in dem unter Zwischenschaltung einer elektrisch isolierenden Packung 7 ein Stopfen 8 durch eine Mutter 9 gehalten wird, der die Zuführungskanäle io für das flüssige Gas zum Laden der Patrone enthält.
  • Zwischen dem Stopfen 8 und dem Deckel wird in der Achse der Patrone ein sich durch die ganze Länge derselben erstreckendes gelochtes Rohr i i aus elektrisch leitendem Werkstoff gehalten. An die Mutter 9 ist durch die Leitung 12 der eine Pol, an das Patronengehäuse i durch die Leitung 13 der andere Pol einer Zündbatterie angeschlossen. Wird der Stromkreis geschlossen, so wird das Rohr der Länge nach von dem Strom durchflossen und erhitzt. Die erzeugte Wärme verteilt sich radial nach außen in dem in der Patrone enthaltenen flüssigen Gase und bewirkt eine augenblickliche Verdampfung desselben. Verstärkt wird diese Wirkung noch, wenn das Rohr i i aus einem solchen Werkstoff und in solchen Abmessungen gefertigt ist oder die Stromstärke so weit gesteigert wird, claß ein Schmelzen des Rohres ii eintritt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.2 ist statt des Rohres i i aus leitendem Werkstoff ein Rohr 1.2 aus nichtleitendem Werkstoff, beispielsweise Pappe, einer keramischen Masse o. dgl., angeordnet, das mit einem wärmeentwickelnden Stoff 13, beispielsweise Schwarzpulver, gefüllt und der Länge nach durch einen elektrischen Leiter 14 durchzogen ist. Durch Erhitzung dieses Leiters erfolgt eine Verbrennung oder Detonation der als Initialladung dienenden Füllung 13, deren Wärmeentwicklung unter Zerstörung des Rohres 12 aus isolierendem Werkstoff dem flüssigen Gase mitgeteilt wird, so daß dieses zur Verdampfung gelangt und durch die eintretende Drucksteigerung die Sprengung bewirkt. Die Größe der Initialladung 13 wird naturgemäß derart gewählt, daß sie nicht nachteilig auf die Wetter einwirken kann,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Patrone zum Sprengen mittels flüssiger Gase und Einleitung der Sprengung durch Verdampfung des flüssigen Gases mittels eines in der Patronenachse angeordneten rohrförmigen, langgestreckten, -wärmeentwickelnden Körpers, dadurch gekennzeichnet, daß der rohe förmige wärmeentwickelnde Körper zwischen beiden Stirnwänden der Patrone gehalten wird.
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