DE528632C - Filmtransportvorrichtung, insbesondere fuer der Gelaendeaufnahme von Flugzeug aus dienende Reihenbildner - Google Patents
Filmtransportvorrichtung, insbesondere fuer der Gelaendeaufnahme von Flugzeug aus dienende ReihenbildnerInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/26—Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera
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- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Filmtransportvorrichtungen,
beispielsweise für der photographischen Geländeaufnahme vom Flugzeug aus dienende Reihenbildner oder andere
Rollfilmkameras mit halb- oder ganzautomatischem Betrieb.
Erfindungsgemäß vermittelt eine mit der Transportvorrichtung zwangsläufig verbundene
Stanzvorrichtung selbsttätig das Ausstanzen der den Zähnen der Transportwalze entsprechenden Öffnungen an den Rändern
des Filmbandes. Der Zweck der neuen Erfindung ist demnach die Anbringung einer am
Rande gleichmäßig fortlaufenden Perforation in kurzen Lochabständen, um einen gleichmäßigen
und sicheren Transport des Films während der Belichtungsintervalle zu bewirken.
Während derartige Perforationen bisher immer vor dem Einlegen des Films in den Reihenbildner durch besondere Perforiermaschinen
in der Dunkelkammer oder einem entsprechenden Laboratorium vorgenommen werden mußte, bietet die Erfindung den technischen
Fortschritt und den wirtschaftlichen
as Vorteil, daß die erwähnte Perforiermaschine
und die zur Vornahme der Perforation erforderliche Zeit erspart wird, indem der unperforierte
Film ohne weiteres in die Reihenbildnerkassette eingelegt werden kann und dann die Perforation in derselben automatisch
ausgeführt wird. Weiter ergibt sich der Vorteil, daß der Film im Reihenbildner nur so
weit perforiert wird, als er tatsächlich zur Belichtung gelangt. Es kann also der noch, nicht
exponierte Film nachträglich wieder für andere Apparate, welche keine Perforation
benötigen, verwendet werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung schematisch
veranschaulicht, wobei darstellen:
Fig. ι und 2 Zahnradübersetzungen von der Hauptantriebswelle zur Transportvorrichtung
und von dieser zur Stanzvorrichtung,
Fig. 3, 4 und 5 die Stanzvorrichtung in Ansichten, teilweise in Schnitten und in Oberansicht.
Die Hauptantriebswelle A treibt mittels des Zahnrades α das auf der Welle b befestigte
Zahnrad b1 und damit ein kleines Zahnrad b2,
in welches ein auf der Welle c sitzendes Zahnrad c1 eingreift, so daß durch dessen Drehung
ein auf der gleichen Welle befestigtes! kleineres Zahnrade2 angetrieben wird, welches
ein Zahnrad d1 der Welle d und dadurch
das am anderen Wellenende befestigte Zahnradd2 antreibt. Dieses Radi/2 greift in
ein gleiches Zahnrad e1 einer Welle e, auf
welcher noch ein Rad ^2 befestigt ist, das
mittels Zahnräder/, fl, /2, /3 ein Zahnradg
antreibt, welches in ein Zahnrad h1 einer;
WeEeA greift, auf der eine Scheibe/ mit einem Stift/ sitzt. Durch den Umlauf dieser
Scheibe/ und somit des Stiftes/ wird ein auf der Welle k befestigtes sogenanntes Maltes;er-
kreuz k1 (Fig. 2) und mit diesem, eine auf
der gleichen Welle k sitzende Zahntrommel t mit Zähnen I1 (Fig. 3) absatzweise weitergeschaltet.
Das Zahnrad h1 der WeIIeA ist durch ineinandergreifende,
zu beiden Seiten der sich über die ganze Breite der Vorrichtung erstreckenden
Wellen m, m1, m2 angeordnete Zahnräder n, ti1, ti- mit zu beiden Seiten
der Vorrichtung im Gestellt) gelagerten Zahnrädern ρ zwangsläufig verbunden, auf deren
Achsen p1 Nockenräder r o. dgl. befestigt sind.
Diese Nockenräder r gleiten in rahmenartigen Ansätzen s, die an leistenartigen Verlängerungen
s1 mit einer quer zur Längsrichtung des Filmbandes sich erstreckenden Schienet verbunden
sind. Beiderseits der Schiene;; sind Stanzstifte t1 vorgesehen, die mit entsprechenden
Löchern u im Gestell ο (Fig1. 4) und gleidien
Löchern in Blechen V, v1 zusammenwirken, wobei letztere zwischen sich Schlitze w
bilden, durch welche das Filmband χ beiderseits geführt wird (Fig. 3, 4 und 5).
Wenn das Filmband gemäß Fig. 3 bis 5 von der (in der Zeichnung nicht dargestellten)
Abwickelrolle über bekannte Führungswalzen o. dgl. mit seinen Seitenkanten zwischen
den erwähnten Blechen U, v1 geleitet
wird, wird es bei Antrieb der Hauptwelle .4 in folgender Weise gelocht;
Die Welle A treibt mittels der beschriebenen Zahnradübertragung die Zahnräderp der
Wellen p1 und somit die Nockenräder r an,
wodurch die Schienet auf und nieder bewegt wird. Durch dieses Aufundniederbewegen
der Schiene t werden deren Stanzstifte tx
durch die Öffnungen der Bleche v, v1 und die Öffnungen u des Gestells ο gedrückt, so daß
die in dem Schlitz w zwischen den BIechenv,
v1 sich befindenden Filmbandränder beiderseits in Abständen gelocht werden, die
den Abständen der Zähne I1 der Zahntrommel/
entsprechen, welch letztere durch das; bereits erwähnte Malteserkreuzgetriebe h bis kx
absatzweise weitergeschaltet wird. Das über die Zahntrommel/ geführte Filmband wird
also ebenfalls absatzweise weitergeschaltet und beim jedesmaligen Stillstand gelocht. Das
Band wird dann in bekannter Weise weiterbefördert, beispielsweise bei einem Reihenbildner
für Aufnahmen vom Flugzeug aus unter die bekannte, vor jedesmaliger Aufnahme ein Plandrücken des Filmbandes vermittelnde
Andruckplatte, um dann nach jedesmaliger Belichtung eines Bapidteils ebenfalls in bekannter
Weise weitergeschaltet und aufgewickelt zu werden.
Claims (3)
1. Fihntransportvorrichtung, insbesondere für der Geländeaufnahme vom Flugzeug
aus dienende Reihenbildner, gekennzeichnet durch eine mit der Transportvorrichtung
der Kamera zwangsläufig verbundene Stanzvorrichtung zum selbsttätigen Ausstanzen der den Zähnen der Transportwalze
entsprechenden Öffnungen an den Rändern des Filmbandes.
2. Fihntransportvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
Zahnradgetriebe angeordnet sind, von denen das eine (a bis h1) den Malteserkreuzantrieb
(i bis k1) mit der Hauptantriebswelle
(A), das andere (ti bis p) die Transportwalze (I, I1) mit der Stanzvorrichtung
(r bis w) zwangsläufig verbindet.
3. Filmtransportvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stanzvorrichtung aus einer quer zur Längsrichtung des Filmbandes liegenden, mit Stanzstiften (^1) versehenen
Schiene (t) besteht, die von zu beiden Seiten der Schiene angeordneten rahmenartigen
Gleitkörpern (s) getragen wird, mit welchen Nocken (r) o. dgl. derart zusammenwirken,
daß· die Schiene mit ihren Stanzstiften auf und nieder bewegt und so
das Filmband an beiden Rändern gelocht wird. go
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM111414D DE528632C (de) | 1929-08-09 | 1929-08-09 | Filmtransportvorrichtung, insbesondere fuer der Gelaendeaufnahme von Flugzeug aus dienende Reihenbildner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM111414D DE528632C (de) | 1929-08-09 | 1929-08-09 | Filmtransportvorrichtung, insbesondere fuer der Gelaendeaufnahme von Flugzeug aus dienende Reihenbildner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE528632C true DE528632C (de) | 1931-07-02 |
Family
ID=7327240
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM111414D Expired DE528632C (de) | 1929-08-09 | 1929-08-09 | Filmtransportvorrichtung, insbesondere fuer der Gelaendeaufnahme von Flugzeug aus dienende Reihenbildner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE528632C (de) |
-
1929
- 1929-08-09 DE DEM111414D patent/DE528632C/de not_active Expired
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