DE528505C - Elektrode fuer elektrische OEfen zur Herstellung und Wiederbelebung aktiver Kohle - Google Patents

Elektrode fuer elektrische OEfen zur Herstellung und Wiederbelebung aktiver Kohle

Info

Publication number
DE528505C
DE528505C DEN29136D DEN0029136D DE528505C DE 528505 C DE528505 C DE 528505C DE N29136 D DEN29136 D DE N29136D DE N0029136 D DEN0029136 D DE N0029136D DE 528505 C DE528505 C DE 528505C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
disc
openings
revitalization
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN29136D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEN29136D priority Critical patent/DE528505C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE528505C publication Critical patent/DE528505C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B32/00Carbon; Compounds thereof
    • C01B32/30Active carbon
    • C01B32/354After-treatment
    • C01B32/36Reactivation or regeneration
    • C01B32/366Reactivation or regeneration by physical processes, e.g. by irradiation, by using electric current passing through carbonaceous feedstock or by using recyclable inert heating bodies

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

  • Elektrode für elektrische Öfen zur Herstellung und Wiederbelebung aktiver Kohle Die Erfindung betrifft eine Elektrode für elektrische Ofen zur Herstellung und Wiederbelebung aktiver Kohle mit das Arbeitsgut tragender scheibenförmiger, sich drehender Elektrode mit Öffnungen für die Einführung eines Aktivierungsgases, z. B. Luft, oder einer Flüssigkeit und im Abstand davon die zugehörige Gegenelektrode.
  • Gemäß der Erfindung hat die sich drehende Elektrodenscheihe auf ihrer Oberfläche radiale Hohlrippen, deren Rückwände je eine Anzahl Düsenöffnungen enthalten für das Einblasen des Gases oder der Flüssigkeit, durch die der Rohstoff im Ofen behandelt und durchgeführt wird. Durch entsprechende Anordnung der Düsenöffnungen bei an sich bekannten drehbaren Elektrodenscheiben wird einerseits die Verstopfung dieser Öffnungen verhindert und andererseits die Durchrührwirkung auf die unmittelbar über der Scheibe liegenden Zone konzentriert und infolgedessen verstärkt. Ein weiteres Merkmal ist die Vorsehung einer an der Unterseite der Scheibe angebrachten spiralförmigen Rippe, welche Verstopfung des unter der Scheibe befindlichen Raumes verhindert, indem dort sich etwa ansammelndes Arbeitsgut fortwährend nach außen bewegt und der seitlichen Auslaßöffnung zugeführt wird.
  • In der Zeichnung ist Abb. i ein senkrechter Schnitt durch den elektrischen Ofen, Abb.2 eine Draufsicht auf die drehbare Elektrodenscheibe und Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. 2.
  • Der elektrische Ofen io hat in seiner Ofenkammer 1q. eine obere, senkrecht einstellbare, von einem abnehmbaren Deckel 15 getragene Elektrode i i und eine untere drehbare Elektrodenscheibe 12, auf der das Arbeitsgut 13 ruht, durch das mittels der Elektroden Strom geleitet wird. Das Pflanzenmaterial oder die Kohle wird durch die Leitung 16 eingeführt und aus der Kammer durch die Leitung 17, und zwar durch die Wirkung von Gasen, befördert. Diese Gase werden in bekannter Weise durch die untere Elektrode eingeblasen. Zu diesem Zweck hat die Elektrode einen scheibenähnlichen Kopf 18, auf dem radiale Hohlrippen i9 verlaufen, deren der Drehrichtung abgewendete Rückwände Düsenöffnungen 20 haben. Diese Anordnung verhindert ein Verstopfen der Düsen und konzentriert die Durchrührwirkung des Ärbeitsguts mittels der eingeblasenen Gase oder Luft auf die unmittelbar über der Scheibe liegenden Zone des Arbeitsgutes.
  • Die Bohrungen 2i der Hohlrippen laufen in der Mitte in einen senkrechten Kanal 22 in der Nabe 23 der Elektrode 12 aus. Die Nabe ist mit einem Flansch 2,4 auf einer Welle 27 befestigt, die durch den Boden 26 des Ofens hindurchgeht, in einem Lager 25 geführt wird und ein Kegelrad 28 trägt, das in Eingriff mit dem Kegelrad 29 einer Antriebswelle 30 steht. Der über das Kegelrad 28 nach unten ragende Te'i:1 31 der Hohlwelle 27 sitzt drehbar in einer Stoffbüchse 32, welche an einer Gaszuführungsleitung 33 angeschlossen ist. An diese Leitung greift die elektrische Leitung 34., welche die Elektrode 12 mit Strom versorgt, und die obere Elektrode i i ist am Deckel 15 mit der elektrischen Leitung 35 verbunden.
  • Die untere Fläche der Elektrodenscheibe 18 hat eine nach unten ragende spiralförmige Rippe 36, welche bei Drehung der Elektrode dazu dient, etwa unter der Scheibe angesammeltes Material einem seitlichen Auslaß zuzuführen.
  • Durch Vorsehung einer Türöffnung 37 in der Seitenwand des Ofens io können die Düsenöffnungen 2o mittels eines geeigneten Werkzeuges von Zeit zu Zeit gesäubert werden. Die Tür ist so angeordnet, daß die Reihen der Öffnungen leicht inspiziert werden können.
  • Die Mittel zur Regenierung bzw. Aktivierung sind die gewöhnlichen Aktivierungsmittel, wie Luft oder Sauerstoff. Es können jedoch auch andere Oxydationsmittel verwandt werden, durch welche die schwebenden Kobleteilchen durcheinandergewirbelt werden, so daß ein inniger Kontakt zwischen den Teilchen und dem Medium stattfindet, wodurch eine vollständige Aktivierung der Kohleteilehen durch Oxydation stattfindet.
  • Die Arbeitsweise des Ofens ist folgende: Durch das Rohr 16 fällt das zugeführte Material infolge seiner Schwere auf die rotierende Elektrode 2o. Schon während des Herabgleitens des Materials findet eine, -wenn auch geringe, teilweise Regenerierung bzw. Aktivierung statt. Durch das durch die seitlichen Öffnungen der unteren Elektrode geblasene Medium, vorzugsweite Luft, wird bei gleichzeitiger Aktivierung des Materials dieses von der Elektrode seitlich abgeblasen und gelangt im Ofen aufsteigend zur Auslaßöffnung 17. Durch die Drehbewegung der Elektrode wird außerordentlich inniger Kontakt zwischen dem zu behandelnden Material und der ausströmenden Luft herbeigeführt und das Material von den Verunreinigungen durch Oxydation vollständig befreit. , Durch die seitliche Anordnung der öffnungen 2o in der Elektrode 12- wird ferner ein Herabgleiten des zu regenerierenden bzw. aktivierenden Materials ermöglicht, während senkrecht nach oben angeordnete Öffnungen nicht nur ein zu rasches Ausblasen des Materials verursachen würden, sondern auch das Eindringen des noch nicht regenerierten Materials erschweren bzw. dieses sofort wieder abführen würden, ohne daß es durch den Ofen nach abwärts gleitet.
  • Der Druck der durch diese Öffnungen ausströmenden Luft ist gerade so groß, daß er die regenerierten, von der Elektrode weggeblasenen Kohleteilchen ohne Rücksicht auf deren Größe mit sich durch den Ofen zum Auslaß führt, wobei die Teilchen den Hauptstoß auf der Elektrode erhalten. Durch diesen Stoß auf der Elektrode wird ihnen eine solche Energie mitgeteilt, daß sie den Ofen durchwandern können. Die an der Unterseite angebrachte spiralförmige Rippe führt das unter der Scheibe angebrachte Material dem Auslaß zu, um ein Verstopfen des Ofens zu vermeiden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrode für elektrische Öfen zur Herstellung und Wiederbelebung aktiver Kohle mit das Arbeitsgut tragender scheibenförmiger, sich drehender Elektrode mit Öffnungen für die Einführung eines Aktivierungsgases, z. B. Luft, oder einer Alctiv ierungflüssigkeit und einer darüber befindlichen Gegenelektrode, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Elektrodenscheibe (i2) auf ihrer Oberfläche radiale Hohlrippen (i9) hat, deren der Drehrichtung abgewendete Rückwände je eine Anzahl Düsenöffnungen (2o) enthalten für das Einblasen des flüssigen oder gasförmigen Mediums, durch welches das Arbeitsgut behandelt und im Ofen durchgerührt wird.
  2. 2. Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Fläche der Elektrodenscheibe (i2) eine spiralförmig nach außen verlaufende Rippe (36) aufweist, durch die gegebenenfalls unter der Scheibe sich ansammelndes Arbeitsgut fortlaufend der Ausgangsöffnung zugeführt wird.
DEN29136D 1928-08-04 1928-08-04 Elektrode fuer elektrische OEfen zur Herstellung und Wiederbelebung aktiver Kohle Expired DE528505C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN29136D DE528505C (de) 1928-08-04 1928-08-04 Elektrode fuer elektrische OEfen zur Herstellung und Wiederbelebung aktiver Kohle

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN29136D DE528505C (de) 1928-08-04 1928-08-04 Elektrode fuer elektrische OEfen zur Herstellung und Wiederbelebung aktiver Kohle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE528505C true DE528505C (de) 1931-06-30

Family

ID=7344963

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN29136D Expired DE528505C (de) 1928-08-04 1928-08-04 Elektrode fuer elektrische OEfen zur Herstellung und Wiederbelebung aktiver Kohle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE528505C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967943C (de) * 1951-12-31 1958-01-02 Johannes Wotschke Dr Ing Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung chemischer und/oder physikalischer Vorgaenge bei hohen Temperaturen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967943C (de) * 1951-12-31 1958-01-02 Johannes Wotschke Dr Ing Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung chemischer und/oder physikalischer Vorgaenge bei hohen Temperaturen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE528505C (de) Elektrode fuer elektrische OEfen zur Herstellung und Wiederbelebung aktiver Kohle
DE486447C (de) Verfahren zum Einschmelzen von Rohstoffen oder Gemischen solcher, insbesondere fuer die Glaserzeugung
DE550053C (de) Ofen zum Verkoken von kohlenstoffhaltigem Gut
AT42495B (de) Verfahren zur Herstellung von Zinkoxyd.
DE614175C (de) Vorrichtung zur Einfuehrung eines Gases in eine Fluessigkeit
DE279009C (de)
DE208451C (de)
DE395347C (de) Mechanische Brech- und Austragevorrichtung fuer Zementschachtoefen
DE1771196A1 (de) Glasschmelz- und Raffinationsofen
DE445246C (de) Ofen zur Herstellung von Aluminium und aehnlichen Leichtmetallen sowie ihrer Legierungen mittels Schmelzelektrolyse
DE409276C (de) Stampfmaschine fuer Birnenwandungen
AT82548B (de) Vorrichtung zur Gewinnung von Sauerstoff aus Sauerstoff abgebenden Körpern.
DE1557023A1 (de) Elektrofilter zur Entstaubung von Abgasen
DE554232C (de) Einrichtung zur ununterbrochenen, gleichfoermigen Erzeugung von Zinnoxyd
DE402137C (de) Ofen zur Durchfuehrung elektrothermischer Prozesse, insbesondere zur Karbidherstellung
DE437559C (de) Vorrichtung zur Gewinnung von Kautschuk aus Kautschukmilch
DE905203C (de) Sintervorrichtung
DE432972C (de) Senkrechter Gluehofen fuer Laufringe, Bandagen u. dgl.
DE429576C (de) Verfahren zum Betrieb von Kupoloefen mit Wechselduesen
DE663335C (de) Kohlenwassergaserzeuger
DE483494C (de) Herdofen zum Schmelzen und Reduzieren von Erzen
DE416143C (de) Ofen zur Durchfuehrung thermochemischer Prozesse
DE471543C (de) Nasser Luftkuehler
DE560171C (de) Vorrichtung zum Regeln des Mahlgutaustrages aus Moerser- und aehnlichen Muehlen
DE491729C (de) Zufuehrung von Frischluft in die Roestkammern mechanischer Muffel-Roestoefen, insbesondere solcher mit hohem Roestraum