DE528480C - Flugbootkoerper - Google Patents
FlugbootkoerperInfo
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- DE528480C DE528480C DEB134843D DEB0134843D DE528480C DE 528480 C DE528480 C DE 528480C DE B134843 D DEB134843 D DE B134843D DE B0134843 D DEB0134843 D DE B0134843D DE 528480 C DE528480 C DE 528480C
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- hull
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- boat
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C35/00—Flying-boats; Seaplanes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Tents Or Canopies (AREA)
Description
Es ist bekannt, Schwimmkörper für Wasserflugzeuge aus aufblasbaren, durch Innendruck
zu versteifenden Hohlkörpern zu machen, wobei diese Schwimmkörper entweder durch
Tragarme, Ausleger o. dgl. in der erforderlichen Entfernung1 vom Flugzeugrumpf gehalten
werden oder an den Flugzeugrumpf seitlich oder am Boden anlegbar sind. Sofern sie beim Aufblasen seitlich über diesen hervortreten,
sind sie nur unbedeutenden Biegungsbeanspruchungen ausgesetzt. Man hat auch schon vorgeschlagen, diese Schwimmkörper
durch äußere Bänder oder Gurte aus festem Material gegen den Innendruck zu verstärken.
Es ist auch bekannt, in die aus Metall oder Holz starr gebauten Schwimmer für Wasserflugzeuge
aufblasbare Luft- oder Gassäcke aus nachgiebigem Stoff einzulegen. Diese versteifen
den Schwimmer aber nur gegen örtliches Eindrücken.
Noch nicht bekannt ist jedoch, den Bootskörper eines Flugbootes selbst aus einem
Hohlkörper zu machen, dessen Biegungsbeanspruchung in der Längsrichtung im wesentlichen
durch den Innendruck statt durch starre Versteifung aufgenommen wird.
Bei einem starren, als Bootskörper ausgebildeten Flugzeugrumpf ist es nur mit einem
erheblichen Gewichtsaufwand möglich, die weit ausladende Spitze des Bootskörpers so stark
zu machen, daß sie den beim Gleiten des Flugzeuges auf dem Wasser, besonders bei
starkem Seegang und großer Geschwindigkeit, auftretenden Biegungsbeanspruchungen
sicher standhält. Macht man aber den Bootskörper luftdicht und setzt ihn unter Innendruck
mit Luft oder einem anderen Gas, so wird hierdurch nicht nur in bekannter Weise jede Stelle der Bootskörperaußenhaut
von innen heraus derart versteift, daß ein Einbeulen der Außenhaut durch Wasserschläge
unmöglich wird, sondern es wird auch die vorhandene Biegungsfestigkeit des Bootskörpers ganz erheblich vergrößert.
Beides, die Versteifung der Außenhaut gegen örtliches Eindrücken und die Erhöhung der
Biegungsfestigkeit des Bootskörpers, ist abhängig von der Höhe des Aufblasedruckes.
Macht man den Bootskörper, soweit er als Druckkörper gebaut ist, aus einem
nachgiebigen Material, beispielsweise aus gasdicht gemachtem Baumwoll-, Leinen- oder
Seidenstoff, der Faltenbildung gestattet, so hat man noch den Vorteil einer elastischen
Nachgiebigkeit des Bootskörpers bei Überbeanspruchungen durch Biegungsmomente. Der Druckkörper wird in einem solchen Falle
der Überbeanspruchung unter Bildung von Querfalten auf seinem Rücken an der Stelle
der größten Beanspruchung mehr oder weniger zusammenknicken, um sich bei Nachlassen
der Beanspruchung sofort wieder elastisch zu strecken. Die Massenkräfte des auf die Wasseroberfläche aufschlagenden
Flugzeuges können auf diese Art und Weise unschädlich gemacht werden. Da zur Erzielung
der erforderlichen Steifigkeit des
Claims (5)
1. Langgestreckter, in der Längsrichlung auf Biegung beanspruchter Flugbootkörper,
dadurch gekennzeichnet, daß er zur Aufnahme der Biegungskräfte unter Innendruck gesetzt ist.
2. Flugboot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der, wie bisher üblich,
aus Holz oder Metall hergestellte Bootskörper ganz oder teilweise luftdicht gebaut und durch Innendruck versteift ist.
3. Flugboot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bootskörper ganz
oder teilweise aus einem nachgiebigen Material, beispielsweise aus gummiertem Segeltuch o. dgl., besteht.
4. Flugboot nach Anspruchs, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bootskörper aus nachgiebigem Material mit einem Netzwerk
von biegsamen Kabeln oder Metallbändern umgeben ist.
5. Flugboot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Bootskörper
seitlich, ungefähr in der Höhe der Wasserlinie, weitere in der Längsrichtung liegende
Druckkörper angebracht sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB134843D DE528480C (de) | 1927-12-13 | 1927-12-13 | Flugbootkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB134843D DE528480C (de) | 1927-12-13 | 1927-12-13 | Flugbootkoerper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE528480C true DE528480C (de) | 1931-06-29 |
Family
ID=6998631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB134843D Expired DE528480C (de) | 1927-12-13 | 1927-12-13 | Flugbootkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE528480C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE863931C (de) * | 1949-10-06 | 1953-01-22 | Richard Creuzburg | Vorrichtung zur Herstellung von Spannstiften |
-
1927
- 1927-12-13 DE DEB134843D patent/DE528480C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE863931C (de) * | 1949-10-06 | 1953-01-22 | Richard Creuzburg | Vorrichtung zur Herstellung von Spannstiften |
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