DE528301C - Vorrichtung zum Aufgeben von Zusatzgewichten an Schnellwaagen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufgeben von Zusatzgewichten an Schnellwaagen

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DE528301C
DE528301C DESCH88674D DESC088674D DE528301C DE 528301 C DE528301 C DE 528301C DE SCH88674 D DESCH88674 D DE SCH88674D DE SC088674 D DESC088674 D DE SC088674D DE 528301 C DE528301 C DE 528301C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufgeben von Zusatzgewichten an Schnellwaagen nach Patent 526 184.
Während nach dem Hauptpatent die Gewichte an Stangen sitzen, die gemeinsam auf einer heb- und senkbaren Tragplatte auf ruhen und von einer geeignete Durchbrechungen besitzenden Stellplatte beim Senken der Tragplatte hochgehalten werden können, fällt nach der neuen Ausführung die Tragplatte weg. Die mit den Durchbrechungen versehene Stellplatte übernimmt die Tätigkeit der Tragplatte mit und ist nicht nur drehbar, sondern auch heb- und senkbar angeordnet. Die Gewichte sitzen an Trägern, die mit Ausschnitten versehen sind, in welche die Stellplatte eingreift. Die Schultern der Träger sind über den Ausschnitten verschieden breit, so daß je nach Drehung der Stellplatte ein ent-
ao sprechender Teil der Gewichte beim Heben der Stellplatte von der Gewichtsschale abgehoben wird. Das Heben und Senken der Stellplatte erfolgt durch Kurbeldrehung.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform als Beispiel dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch den Apparat nach A-B der Abb. 2 mit allen außer Wirkung gebrachten Gewichten. Abb. 2 ist ein Querschnitt nach C-D der Abb. 1. Abb. 3 zeigt einen dem Querschnitt der Abb. 1 entsprechenden Querschnitt, wobei sämtliche Gewichte sich auf der Gewichtsschale befinden. Abb. 4 ist ein Querschnitt nach E-F der Abb. i. Abb. 5 und 6 sind Einzelheiten.
Auf den die Gewichtsschale in bekannter Weise umschließenden Mantel 1 ist mittels eines mit Wulst versehenen Ringstückes 2 eine Platte 3 aufgesetzt. Diese Platte besitzt eine zentrale Durchbohrung und Schlitze. Außerdem sitzen auf der Platte zwei konzentrische Rippenstücke 4, auf welchen eine Ringscheibe S befestigt ist, die eine zentrale Bohrung besitzt und einen Aufsatz 6 trägt, in welchen sich diese Durchbohrung fortsetzt. Auf das oben geschlossene Ende des Aufsatzes 6 ist durch die Schraube 7 eine auf den Rand 2 aufsitzende Kappe 8 befestigt. Die Ringscheibe 5 ist mit Schlitzen versehen, die den Schlitzen der Platte 3 entsprechen.
In der Durchbohrung der Platte 3 ist ein Rohrstück 9 geführt, das in einen Zapfen 10 endet, der in der Bohrung des Aufsatzes 6 geführt ist. Auf dem Rohrstück 9 ist eine Scheibe 1 r befestigt.
Auf Platte 3 ist eine Welle 12 gelagert, die durch das Rohrstück 9 führt; ihr inneres Ende greift unter einen Führungsbügel 26 (Abb. s). An dem aus dem Mantel herausragenden Ende der Welle 12 sitzt eine Kurbel 13. Der Mantel ι sowie der Rand 2 ist aus-
geschnitten, so daß durch horizontales Verschwenken der Welle 12 die Platte 3 verstellt werden kann. Innerhalb des Rohrstückes 9 sitzen auf Welle 12 zwei Kugelabschnitte 14, die durch zwei sich gegenüberstehende Bolzen 15 verbunden sind. Die Kugelabschnitte 14 mit dem Bolzen 15 bilden eine Kugel, deren Durchmesser dem Rohrinnern entspricht. In dem Rohrstück 9 sitzen zwei bis in seine Mitte reichende Zapf en. 16 und zwei Anschläge. Das Rohrstück 9 ist mit Schlitzen 17 versehen, so daß es sich gegenüber der Welle 12 auf und ab bewegen kann. Die Stärke der Zapfen 16 entspricht dem Zwischenraum zwischen den beiden Kugelabschnitten 14.
In den Schlitzen der Platte 3 und Ringscheibe 5 sind aus Flachstäben bestehende Träger 18 geführt, die im unteren "Teil mit Schlitzen 19 versehen sind, in welche in Bohrungen der Gewichte 20 sitzende Bolzen 21 greifen. Am oberen Ende sind die Träger 18 rechtwinklig abgebogen, so daß sie in ihrer Tief lage mit den abgebogenen Enden auf dem Ringstück 5 aufliegen. Die Träger sind mit Ausschnitten 22 versehen, die so tief sind, daß der größte Durchmessern der Scheibe 11 (Abb. 2) bei deren Drehung frei hindurchgehen kann. Die Breite des über den Ausschnitten 22 Hegenden Teiles der Träger 18 ist verschieden, so daß verschieden breite Schultern -an den Ausschnitten 'entstehen. Nach dem Beispiel sind drei verschiedene Breiten der Schultern vorhanden. Ein Teil der Schultern reicht von der äußeren Kreislinien bis zur Kreislinie b, ein zweiter bis zur Kreislinie c, ein dritter bis zur Kreislinie d (Abb. 2).
Der Rand der Scheibe 11 ist stellenweise ausgeschnitten, und zwar ebenfalls in drei verschiedenen, den Schultern entsprechenden Tiefen.
Nach dem Beispiel ist angenommen, daß fünf Zusatzgewichte vorhanden sind (Abb. 4), und zwar vier zu je 1 kg und eins zu 5 kg, so daß je nach Bedarf 1 bis 9 kg auf die Gewichtsschale aufgesetzt werden können. Die vier 1 kg-Gewichte sind symmetrisch verteilt, das kreuzförmig ausgebildete S kg-Gewicht liegt in der Mitte (Abb. 4) und besitzt seiner Form entsprechend zwei Träger 18 (Abb. ι und 3).
In der Kappe 8 sind zwei sich gegenüberliegende Fenster 27 angeordnet. Mit der Scheibe 11 ist ein mit den Gewichtszahlen versehenes Ringstück 23 verbunden, das sich hinter den Fenstern bewegt und die eingestellte Gewichtszahl anzeigt. Ansätze 24 der Scheibe 11, die gegen die Ringausschnitte 4 stoßen, begrenzen die Bewegung der Scheibe n. An der Welle 12 kann ein Zeiger! 25 sitzen, der sich über einer an der Kappe 8 befindlichen Skala bewegt, so daß die jeweils eingestellte Gewichtszahl abgelesen werden kann (Abb. 2 und 5). Der Rand des Ausschnittes ist am Mantel 1 oder am Ringstück 2 mit an sich bekannten Rasten 26 versehen, in welche sich die Welle 12 einlegen kann. Nach Abb. 1 ist "angenommen, daß sämtliche Gewichte außer Wirkung gebracht worden. sind. Die Welle 12 Hegt in der der ο der Skala entsprechenden Rast 26 (Abb. 2). Die Scheibe 11 steht so, daß sämtliche Schultern der Träger 18 auf dem Rande der Scheibe 11 ruhen. In dieser Stellung wird die Scheibe 11 durch den auf den oberen Bolzen 15 aufliegenden unteren Zapfen 16 gehalten. Der untere Bolzen 15 stößt gegen den unteren Anschlag.
Wird die Kurbel 13 zurückgedreht, so machen die Bolzen 15 diese Drehung mit, und das Rohrstück 9 kann sich mit der Scheibe 11 senken, bis nach einer voUen Umdrehung der obere Zapfen 16 auf dem unteren Bolzen 15 hängt (Abb. 3). Die Drehung wird durch den gegen den oberen Anschlag stoßenden oberen Bolzen 15 begrenzt. Sämtliche Gewichte ruhen nun wieder auf der Gewichtsschale auf.
SoU nur eine bestimmte Anzahl der Gewichte wirken, so wird die Welle 12 durch leichtes Anheben mit nachfolgendem Verschwenken verstellt, bis der Zeiger 25 auf die entsprechende Zahl der Skala zeigt. Hierauf wird die Welle in die betreffende Rast ein.-gelegt. Diurch die Kugelform der auf der WeUe im Rohrinnern sitzenden Teile 14, 15 ist ein Heben der am Ende durch den Bügel 26 geführten WeUe mögHch. Bei Verschwenken der Welle 12 dreht sich die Scheiben mit. Die Ausschnitte des Scheibenrades sind so angeordnet, daß z.B. beim Einstellen, auf ι der Träger I (Abb. 2) in den bis zur Kreislinie d reichenden Ausschnitt tritt, wodurch bei Hochkurbeln der Scheibe 11 in dieser SteUung das an diesem Träger hängende Gewicht nicht mit hochgenommen wird. Bei Verschwenken auf 2 tritt auch der Träger II in entsprechender Weise in einen Ausschnitt, so daß nun beide Gewichte beim Hochkurbeln der Scheibe auf der Gewichtsschale bleiben. Die Breite und Tiefe der Ausschnitte der Scheibe 11 und die Breite der Schultern der Träger 18 ist so gewählt, daß je nach dem Verschwenken der Welle 12 auf die Zahlen 1 bis 9 der Skala nacheinander erst ein, zwei, drei oder vier 1 kg-Gewichte in Tieflage bleiben, bei fünf das skg-Gewicht aUein gesenkt bleibt und dann weiter zusätzHch. noch eins bis vier der 1 kg-Gewichte. Durch das mit der Scheibe 11 verbundene Ringstück 23 wird nach. Hochkurbeln der Scheibe 11 die
dem eingestellten Gewicht entsprechende Zahl in den gegenüberliegenden Fenstern 27 der Kappe 8 sichtbar.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Aufgeben von Zusatzgewichten an Schnellwaagen nach Patent 526 184, dadurch gekennzeichnet, daß die geeignete Durchbrechungen besitzende Einstellplatte (11), auf welche sich die mit verschieden breiten Schultern versehenen Gewichtsträger (18) abstützen, selbst heb- und senkbar ausgebildet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellplatte (11) auf einem Rohrstück (9) sitzt, das einerseits in einer im Mantel (1) sitzenden Platte (3) geführt ist und anderseits durch einen Zapfen (10) eine.weitere Führung in dem Aufsatz (6) einer mit der Platte (3) verbundenen Ringscheibe (5) erhält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine auf der Platte (3) angeordnete Welle (12), deren aus dem Mantel (1) herausragendes Ende als Kurbel (13) ausgebildet ist, während der innerhalb des Rohrstückes (9) befindliche Teil der Welle (12) durch zwei sich zu einer dem Innendurchmesser des Rohrstückes (9) entsprechenden Kugel ergänzende Kugelabschnitte (14) gebildet wird, die durch Bolzen (15) verbunden werden, mit denen bis in die Mitte des Rohr-Stückes reichende Zapfen (16) zusammenwirken, derart, daß bei Drehung der Kurbel (13) die Stellplatte (11) gehoben bzw. gesenkt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (1) oder das Ringstück (2) in an sich bekannter Weise mit Rasten (26) versehen ist, um die Welle (12) in den den verschiedenen Zusatzgewichten entsprechenden Lagen zu halten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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