DE528243C - Einrichtung zur raschen Ausloesung selbsttaetiger, mit dem Ausloesehebel verklinkterSchalter durch verhaeltnismaessig kleine Ausloesekraft - Google Patents

Einrichtung zur raschen Ausloesung selbsttaetiger, mit dem Ausloesehebel verklinkterSchalter durch verhaeltnismaessig kleine Ausloesekraft

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DE528243C
DE528243C DEA47200D DEA0047200D DE528243C DE 528243 C DE528243 C DE 528243C DE A47200 D DEA47200 D DE A47200D DE A0047200 D DEA0047200 D DE A0047200D DE 528243 C DE528243 C DE 528243C
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DE
Germany
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DEA47200D
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BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/50Manual reset mechanisms which may be also used for manual release

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  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

Bei den bekannten Bauarten selbsttätiger elektrischer Schalter dienen zum Festhalten des Schalters in der geschlossenen Lage Verklinkungen, nach deren Lösung der Schalter durch Feder- oder Gewichtskraft geöffnet wird. Die üblichen Bauarten sind nun derart eingerichtet, daß der von jenen Federn oder Gewichten ausgeübte Druck, gegebenenfalls durch Hebelübersetzung vermindert, dauernd
ίο auf der Klinke lastet. Zum Lösen der Verklinkung muß die Klinke um das Maß ihres Eingriffes zurückgeschoben werden, bis der betreffende unter der Schalteröffnungskraftwirkung stehende Hebel freigegeben wird.
Infolge dieser Kraftwirkung werden auf die Klinke während ihres ganzen Weges, den man deshalb möglichst kurz bemißt, große Reibungskräfte ausgeübt, so daß zu ihrer Auslösung ebenfalls eine bedeutende Arbeit benötigt wird. Außerdem muß die Bewegung der Klinke bis zu Ende geführt sein, ehe sich das Schaltwerk in Bewegung setzen kann, so daß lange Auslösezeiten entstehen.
Es sind nun bereits Auslöseeinrichtungen für Schalter bekannt geworden, die trotz kleinerer Auslösezeit durch ein sehr empfindliches Relais betätigt werden können. Das wird durch doppelte Verklinkung in Verbindung mit großer Hebelübersetzung erreicht; zugleich ist die Anordnung so getroffen, daß nach Lösen der ersten, schwachen Verklinkung die folgende, stärkere Verklinkung durch die Schalterkraft selbst erfolgt, wobei der unter ihrer Wirkung stehende Kontakthebel schon vor seiner vollständigen Freigabe in Bewegung kommt.
Die gleiche Aufgabe wird in vollkommenerer Weise zwar durch ähnliche, aber einfachere Mittel, als sie bei der bekannten Einrichtung verwandt wurden, nach der Erfindung dadurch gelöst, daß an den als ungleicharmigen Hebel ausgebildeten Sperrhebel der Schaltvorrichtung ein weiterer ungleicharmiger Hebel angelenkt ist, der an beiden Hebelarmen verklinkt ist und von der Ausschaltkraft gegen die Klinken gedrückt wird, wobei die eigentliche Auslöseklinke am längeren, die andere Klinke am kürzeren Hebelarm angreift. Auf diese Weise können mit einer äußerst schwachen Auslösekraft sehr kräftige Schalter beherrscht werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführuhgsbeispiel der neuen Einrichtung bei verklinktem Schalter in Abb. 1 und bei ausgelöstem Schalter in Abb. 2 so dargestellt, daß feste Teile und Achsen schraffiert, bewegliche leer gieiassen sind. Der Schalthebel h, auf den die Ausschaltkraft K wirkt, drückt auf den kurzen Arm des als ungleicharmiger Winkelhebel ausgebildeten Sperrhebels α und übt auf ihn ein um sein Schneidenlager m linksdrehendes Moment aus, das von der am Winkelhebel p sitzenden Klinke e aufgenommen wird; seine Rechtsdrehung beim Einschalten ist durch den Anschlag η begrenzt. Mit seinem anderen Arm ist der Winkelhebel p durch eineLascheg·
mit dem am Sperrhebel α angelenkten Hebel b verbunden, dessen kurzer Arm vom Hebel α gegen die Hilfsklinke e und dessen langer Arm gegen die Aüslöseklinke d nach oben gedrückt wird. Wirkt nun an der letzteren die Auslösekraft L1 die, wie leicht zu. erkennen, infolge der Ungleicharmigkeit des Hebels b sehr gering bemessen werden kann, und löst die Klinke d, so dreht sich der nunmehr durch
ίο keine Kraft gehaltene Hebel b, dessen kurzer Hebelarm zunächst von der Klinke e festgehalten wird, unter dem Druck der Kraft K auf den Gelenkpunkt, der ihn mit dem Sperrhebel α verbindet, in die gestrichelt gezeichnete Lage; infolge des Zuges an der Lasche g löst sich die Klinke e, und die Kraft K dreht den Sperrhebel α nach links in die in Abb. 2 veranschaulichte Stellung, d. h. bis der Hebel b an den Anschlag 0 stößt. Die Federn f dienen zur selbsttätigen Rückführung des Hebelsystems in die Einschaltlage nach erfolgter Auslösung.
Das Beispiel der Zeichnung läßt sich unter Wahrung des Erfindungsprinzips vielfach
a5 verändern. Die Winkelhebel könnten durch gerade, zwei- oder einarmige Hebel ersetzt werden. Die Hebel α und b könnten durch eine Feder zu einem Kniehebel verbunden werden, durch deren Kraft die Wirkung der Kraft K nach Überschreiten des Kniehebeltotpunktes unterstützt und damit die Schaltgeschwindigkeit noch weiter erhöht werden könnte.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur raschen Auslösung selbsttätiger, mit dem Auslösehebel verklinkter Schalter durch verhältnismäßig kleine Auslösekraft, bei welcher die Auslösung einer ersten Verklinkung, die unter dem Einfluß der durch sehr große Hebelübersetzung stark geschwächten Ausschaltkraft des Schalters steht, durch eine äußere Kraft erfolgt und bei der dann weitere Verklinkungen durch die Ausschaltkraft selbst gelöst werden, so daß *5 der unter der Wirkung der Ausschaltkraft stehende Schalterhebel schon vor seiner vollständigen Freigabe in Bewegung kommt, dadurch gekennzeichnet, daß an den als ungleicharmiger Hebel ausgebildeten Sperrhebel (α) der Schaltvorrichtung (h) ein weiterer ungleicharmiger Hebel (&) angelenkt ist, der an beiden Hebelarmen verklinkt ist und von der Ausschaltkraft gegen die Klinken (d, e) gedrückt wird, und ferner dadurch gekennzeichnet, daß die eigentliche Auslöseklinke (ß) am längeren, die andere Klinke (e) am kürzeren Hebelarm angreift.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (p), welcher an einem Arm die am kürzeren Arm des tmgleicharmigen Hebels (&) angreifende Klinke (e) trägt, mit seinem anderen Arm am längeren Arm jenes ungleicharmigen Hebels (b) angelenkt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA47200D 1926-03-07 1926-03-07 Einrichtung zur raschen Ausloesung selbsttaetiger, mit dem Ausloesehebel verklinkterSchalter durch verhaeltnismaessig kleine Ausloesekraft Expired DE528243C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187721B (de) * 1961-12-28 1965-02-25 Jung Albrecht Fa Schutzschalter
DE1490307B1 (de) * 1962-07-17 1970-01-22 Siemens Ag Elektrischer Schalter mit Hand-,Selbst- und Freiausloesung
DE2403839A1 (de) * 1973-01-30 1974-08-01 Westinghouse Electric Corp Stromkreisunterbrecher mit ein freigebbares element verriegelnder verriegelungsvorrichtung

Cited By (3)

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DE1187721B (de) * 1961-12-28 1965-02-25 Jung Albrecht Fa Schutzschalter
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