DE528199C - Reibungskupplung - Google Patents

Reibungskupplung

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DE528199C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/20Friction clutches with clutching members co-operating with both the periphery and the inner surface of a drum or wheel-rim

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Reibungskupplung mit außen und innen gegen einen Reibzylinder federnd andrückbaren Reibbacken, die durch einen an der einen Reibbacke gelagerten, mit dem freien Ende gegen die andere Reibbacke sich legenden doppelarmigen Hebel beeinflußt werden. Um die Reibbacken federnd anzudrücken, hat man bisher bei Kupplungen dieser Art einen
Ό Schalthebel in Form einer entsprechend gebogenen Blattfeder ausgebildet. Nicht nur, daß die Ausbildung der Federgelenke auf Schwierigkeiten stößt, verlangt die Feder auch eine verhältnismäßig große Breite, die infolge der Nebeneinanderlagerung der Schaltelemente eine sehr starke Verbreiterung des Backenführungsstückes mit sich bringt. Diese damit verbundene Gewichtszunahme der Außenbacke wird erhöht durch die bedingte Verlängerung ihres Trägerstückes für den federnden Schalthebel. Der an sich schon schwierige zentrifugale Massenausgleich beider Reibbacken ist infolge der einseitigen Beschwerung der Außenbacke derartig ungünstig gestaltet, daß mit Mitteln einfacher Art ein befriedigender Ausgleich nicht durchzuführen ist.
Gemäß der Erfindung erfolgt die federnde Anpressung der Reibbacken in der Weise, daß die an der Innenseite des Reibzylinders anliegende Reibbacke mit einem federnden Widerlager ausgerüstet ist, gegen das sich das freie Ende des üblichen Schalthebels abstützt. Mit dieser weiteren Ausbildung der Innenbacke ist also gleichzeitig die bisher erforderlicheGewichtsvergrößerungder Innenbacke verbunden, während die Außenbacke hiervon unberührt bleibt. Um den Aufbau der Kupplung und die Regelung des Federdruckes möglichst einfach zu gestalten, besteht das Widerlager zweckmäßig aus einem im Inneren das Federelement enthaltenden Hohlzylinder, der an dem mit dem Hebel zusammen wirkenden Ende geschlossen ist und am anderen Ende einen einschraubbaren Ring trägt. Durch Einschrauben dieses Ringes kann der Feder eine Vorspannung erteilt werden. Die Feder selbst ist als Schrauben-, Teller- o. dgl. Feder ausgebildet. Vorzugsweise kommen Tellerfedern zur Anwendung, weil diese bei geringstem Raumbedarf einen sehr hohen Anpreßdruck zulassen.
In den Abbildungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele des elastischen Druckgliedes dargestellt und seine Anordnung in der Kupplungsbacke.
Die Zeichnung läßt in Abb. r die übliche Anordnung der beiden radial verschiebbaren Reibbacken α und b eines Kupplungsarmes c im mittleren axialen Schnitt erkennen, d ist der Reibzylinder des andern Kupplungsteils, getragen von der Antriebs- oder Abtriebswelle oder dem anzutreibenden Organ. Die Abbildung zeigt die Backen und die Schalthebel / und g in gekuppelter Lage. Der doppelarmige Hebel g schwingt um eine von der Außenbacke α getragene Achse h. Die Lüftung der Kupplung erfolgt also in der

Claims (2)

  1. bekannten Weise durch die Schaltbewegung der Muffe i in Richtung des eingezeichneten Pfeiles. Die Lüftung der Backen wird bekanntlich" unterstützt durch die zwischen ihnen geschaltete Druckfeder k. Der Druckschenkel des Hebels g trägt zweckmäßig die Rolle m, um den Einschaltvorgang leichter zu gestalten. Die Stirnfläche des Druckzylinders μ kann kurvenartig ausgebildet sein.
    ίο Zwischen Stellschraube o, die in der Innenbacke b ruht, und dem Druckzylinder η ist gemäß der Erfindung das elastische Druckelement, z. B. in Form einer Druckfeder p oder als Federplatte oder -platten o. dgl., geschaltet. Der Schaltdruck des Hebelarms g bzw. der Rolle m wird also elastisch auf beide Reibbacken α und b übertragen.
    In Abb. 2 und 3 sind zwei weitere Ausführungsbeispiele des elastischen Druck-Zylinders dargestellt.
    Abb. 2 zeigt an Stelle der Druckfeder ρ leicht gewölbte Federteller q. Die Anzahl der Platten und ihre Größe richtet sich nach der Größe und Stärke der Kupplung.
    Abb. 3 läßt das elastische Glied als ein geschlossenes Ganzes erkennen. Der Druckzylinder ist buchsenartig ausgebildet und umhüllt die Druckfeder oder Druckplatten q.
    Ein Abschluß ring r kann die eingeschlossene Feder unter gewisser Vorspannung halten.
    FATIiNTANSPHUCHE:
    i. Reibungskupplung mit von außen und innen gegen einen Reibzylinder federnd andrückbaren Reibbacken, die durch einen an der einen Reibbacke gelagerten, mit dem freien Ende gegen die andere Reibbacke sich legenden doppelarmigen Hebel beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Reibbacke (b) mit einem durch eine Feder (Schraubenfeder p, Tellerfeder q) abgestützten radial verschiebbaren Widerlager (n) für das freie Ende des Hebels (§■) versehen ist.
  2. 2. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager aus einem im Innern die Feder (p, q) enthaltenden Hohlzylinder (w) besteht, der an dem mit dem Hebel (g) zu sammen wirkenden Ende geschlossen ist und am anderen Ende einen einschraubbaren Ring (r) enthält, mittels dessen der Feder eine Vorspannung erteilt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Berlin, gedruckt in der
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