DE528174C - Verfahren zur Herstellung eiserner Walzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eiserner Walzen

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DE528174C
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iron rollers
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GEWERKSCHAFT KRONPRINZ
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GEWERKSCHAFT KRONPRINZ
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00—Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/16—Casting in, on, or around objects which form part of the product for making compound objects cast of two or more different metals, e.g. for making rolls for rolling mills

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eiserner Walzen Die Patentschrift 5o6194 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von eisernen Walzen, wonach der vorbereitete eiserne Kern der Walze in einer Gußform elektrisch durch Induktion erhitzt und dann zur Bildung des Walzenballens mit einer besonderen Eisenlegierung umgossen wird.
  • Der Zweck dieses Verfahrens bestand darin, für diesen Mantel eine ohne Anwendung äußerer Abschreckmittel besonders hart werdende, martensitische Struktur aufweisende Legierung wählen zu können, während der Kern aus zäherem Eisen bestehen sollte. Denselben Zweck hat das den neuen Erfindungsgegenstand bildende Verfahren, bei welchem jedoch der Herstellungsvorgang umgekehrt wird. Der die harte Oberfläche der Walze bildende Mantel wird zunächst aus einer geeigneten Legierung gegossen, dann warm oder kalt in die bekannte Gußform eingesetzt und durch elektrische Induktion erhitzt; nunmehr wird durch Gießen der Kern der Walze gebildet, indem Gußeisen oder Stahlguß in flüssigem Zustande in den zwischen dem zylindrischen Mantel und der Gußform verbleibenden Hohlraum eingegossen wird.
  • Ein Beispiel für die Ausführung dieses Verfahrens soll an Hand der beigefügten Zeichnung, die die dabei benutzte Einrichtung im Längsschnitt (Abb. 1) und Querschnitt (Abb. s) darstellt, beschrieben werden.
  • Die Gußform setzt sich aus Unter-, Mittel-und Oberkasten zusammen. In Unter- und Oberkasten a und b wird die Form für die Enden des Walzenkernes aus Formsand e gestampft. Den Mittelkasten bildet ein Zylinder c aus Schamotte o. dgl., den die Induktionsspule s umgibt. Sie sitzt entweder unmittelbar auf dem Zylinder c oder auf einem besonderen Isolierkörper i. In den Unterkasten mündet tangential das Eingußrohr h.
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender: In den Mittelkasten wird der gegossene Walzenmantel rn eingesetzt, kalt oder vorerhitzt. Hierauf wird durch die Spule s ein Wechselstrom geeigneter Frequenz gesandt, bis .der Mantel m Glühhitze angenommen hat. Nunmehr gießt man durch das Rohr h die Legierung für den Walzenkern ein, die die Form von unten nach oben steigend und infolge des tangentialen Eingusses kreisend erfüllt. Durch diese Bewegung werden Luftblasen von der Innenseite des Mantels weggespült. Zugleich findet infolge der hohen Temperatur ein vollständiges Verschweißen zwischen Kern und Mantel statt.
  • Im übrigen erfolgt die Ausführung des Verfahrens und insbesondere die thermische _V achbehandlung in der gleichen Weise, wie dies im Hauptpatent angegeben ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eisernerWalzen nach Patent 5o6 19q., dadurch gekennzeichnet, daß ein den harten Ballen der Walze bildender zylindrischer Mantel in die Gußform eingesetzt, durch elektrische Induktionsströme erhitzt und dann zur Bildung des Walzenkernes mit flüssigem Gußeisen oder Stahlguß ausgefüllt wird, wobei Mantel und Kern miteinander verschweißen.
DENDAT528174D Verfahren zur Herstellung eiserner Walzen Expired DE528174C (de)

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