DE526508C - Maschine zum Stopfen der Fehlstellen bei Plueschgeweben u. dgl. - Google Patents

Maschine zum Stopfen der Fehlstellen bei Plueschgeweben u. dgl.

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Publication number
DE526508C
DE526508C DE1930526508D DE526508DD DE526508C DE 526508 C DE526508 C DE 526508C DE 1930526508 D DE1930526508 D DE 1930526508D DE 526508D D DE526508D D DE 526508DD DE 526508 C DE526508 C DE 526508C
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DE
Germany
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machine
hook
loops
imperfections
plugging
Prior art date
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Expired
Application number
DE1930526508D
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English (en)
Inventor
Kurt Heidel
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PLUESCHWEBEREI GREFRATH AKT GE
Original Assignee
PLUESCHWEBEREI GREFRATH AKT GE
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Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C15/00Making pile fabrics or articles having similar surface features by inserting loops into a base material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Maschine zum Stopfen der Fehlstellen bei Plüschgeweben u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Stopfen der Fehlstellen bei Plüschgeweben und bezweckt, die Maschine nach Patent 519 397 dahingehend zu verbessern, daß eine überall gleichmäßige Höhe und zugleich ein besserer Halt der zur Bildung des fehlenden Flors in das Gewebe eingenähten Garnschleifen erzielt wird.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, bei einer zur Herstellung von Plüsch dienenden Maschine, bei welcher der Flor ebenfalls durch Einnähen von Garnschleifen in ein Grundgewebe hergestellt wird, zur Erzielung eines gleichmäßig hohen Flors neben einem zum Festhalten der eingenähten Garnschleifen dienenden Greifer einen Schleifenzurückhalter für die fertigen Garnschleifen anzuordnen. Dieser Schleifenzurückhalter besteht aus einem Klemmglied, welches abwechselnd den einen und den anderen Schenkel der Schleifen beim Hinundhergehen der Nadel in einen feststehenden Rand angedrückt hält. Dadurch soll zwecks Erzielung eines gleichmäßig hohen Flors lediglich ein Nachziehen der fertigen Schleifen über den Greifer verhindert werden.
  • Nach der Erfindung wird zum Unterschied von dieser bekannten Maschine als Schleifenzurückhafter ein in die jeweils letzte der fertigen Schleifen eingreifender schwingender Haken verwendet. Dieser schwingende Haken übt im Zusammenwirken mit dem Greifer auf die Garnschleifen zusätzlich zu der an der Nadel auftretenden Reibungskraft eine Zugkraft aus, welche ein unbedingt sicheres Festziehen der Garnschleifen in dem Grundgewebe gewährleistet. Die Verwendung eines schwingenden Hakens als Schleifenzurückhalter hat gegenüber der bekannten Klemmvorrichtung außerdem den Vorteil, daß sich wesentlich einfachere Antriebsmittel ergeben und daß der Haken in einer gewissen Entfernung von dem Grundgewebe angeordnet werden kann, während das Klemmglied bei der bekannten Vorrichtung dicht an dem Gewebe entlangstreichen muß.
  • Die Achse des schwingenden Hakens kann eine beliebige Lage erhalten. Zweckmäßig ist es jedoch, diese Achse geneigt anzuordnen, derart, daß sich der Haken beim Vorwärtsschwingen von dem zu stopfenden Gewebe entfernt. Dadurch wird von dem Haken auf die Garnschleifen eine nach oben gerichtete Zugkraft ausgeübt. Bei senkrechter Anordnung der Achse kann zwar ebenfalls eine derartige Zugkraft an den Garnschleifen hervorgerufen werden, jedoch ist zu dem Zweck ein größerer Ausschlag des schwingenden Hakens erforderlich.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt die wesentlichsten Teile der Stopfmaschine in Seitenansicht.
  • Abb. z ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. x.
  • Über dem das auszubessernde Gewebe tragenden Tisch a ist an einer Konsole b der nicht näher dargestellten Maschine ein doppelarmiger Schwenkhebel c auf der Achse d gelagert. Der doppelarmige Hebel c trägt an dem einen Arm den winkligen Greifer e und ist mit dem anderen Arm an eine sich auf und ab bewegende Antriebsstange f angeschlossen. Die Bewegung des Greifers erfolgt im Takte der Aufundabbewegung der unter dem Tisch a angeordneten Stopfnadel g zwischen der ausgezogen und strichpunktiert gezeichneten Lage. Bei jeder Hinundherbewegung hält der Greifer den von der Stopfnadel g in das bei lt angedeutete Gewebe nach oben durchgeführten Faden i fest, so daß bei der Abwärtsbewegung der Stopfnadel die Garnschlinge k gebildet wird. In der Vorschubrichtung des Gewebes ist hinter dem Greifer e eine annähernd senkrecht gerichtete Welle L angeordnet, die eine pendelnde Drehbewegung ausführt und am unteren Ende ein hakenförmiges Glied na trägt. Die pendelnde Drehbewegung dieser Welle l erfolgt ebenfalls mit der gleichen Taktzahl wie die Aufundabbewegung der Stopfnadel g, und zwar derart, daß bei der Bildung einer jeden Schlinge h durch den Greifer e der Haken m in die vorhergehende Schlinge k1 eingreift und diese so lange festhält, bis die Stopfnadel g mit dem Faden i nach unten hin aus dem Gewebe lt herausgezogen ist. Der Faden i kann infolgedessen während des Einnähens der Schlingen eine bedeutend größere Spannung erhalten als bisher, ohne daß die fertigen Schlingen wieder aufgezogen werden. Die Garnschlingen werden demnach bedeutend fester in das Grundgewebe eingenäht, als es ohne die Anwendung des hakenförmigen Halters in möglich war. Der in den Fehlstellen des Gewebes nachträglich gebildete Flor erhält auf diese Weise die gleiche Festigkeit wie der schon vorhandene.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Stopfen der Fehlstellen bei Plüschgeweben u. dgl. nach Patent 5I9 397. bei der neben einem zum Festhalten der in das Gewebe eingenähten Garnschleifen dienenden Greifer ein Schleifenzurückhalter für die fertigen Garnschleifen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Schleifenzurückhalter ein in die jeweils letzte (k1) der fertigen Schleifen eingreifender schwingender Haken (zra) dient.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (L) des schwingenden Hakens geneigt angeordnet ist, so daß sich der Haken beim Vorwärtsschwingen von dem zu stopfenden Gewebe entfernt.
DE1930526508D 1930-02-14 1930-02-14 Maschine zum Stopfen der Fehlstellen bei Plueschgeweben u. dgl. Expired DE526508C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085756B (de) * 1955-02-08 1960-07-21 Alphonse De Koninck Maschine zum Anbringen von Fransen an Teppichen od. dgl. Grundstoffen

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