DE5262C - Verdunstungskühler - Google Patents

Verdunstungskühler

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DE5262C
DE5262C DENDAT5262D DE5262DA DE5262C DE 5262 C DE5262 C DE 5262C DE NDAT5262 D DENDAT5262 D DE NDAT5262D DE 5262D A DE5262D A DE 5262DA DE 5262 C DE5262 C DE 5262C
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Germany
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cooling
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cylinder
hose
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DENDAT5262D
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English (en)
Original Assignee
G. CHOP in Sondershausen
Publication of DE5262C publication Critical patent/DE5262C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D5/00Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, using the cooling effect of natural or forced evaporation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
1878.
ΛΛ,Ιί,
blasse .6L -
GUSTAV CHOP in SONDERSHAUSEN. Verdunstungskühler.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1878 ab.
Der Verdunstungskühler ist ein einfacher Apparat, dessen Kühlwasser sich nicht, wie bei den seither in Gebrauch befindlichen Kühlern, im festverschlossenen Räume, sondern in einem durchlässigen Hanfschlauche, welcher eine schnelle Verdunstung des Kühlwassers zuläfst, befindet.
Der verwendete Hanfschlauch gestattet die öftere, vollständige und kostenlose Reinigung und ist unzerbrechlich. Der ganze Apparat nimmt wenig Raum ein, bedarf zur Condensation des Dampfes und Abkühlung des Wassers mindestens zwölfmal weniger Wasser, als die jetzt gebräuchlichen Kühler, und ist für alle Condensations- und Kühlzwecke praktisch verwendbar. Er kann nach Angabe des Erfinders mit geringen Kosten in jeder beliebigen Gröfse hergestellt und kostenlos unterhalten werden.
Seine Einrichtung ist folgende:
ι. In einen aus Kupfer oder verzinntem Eisenblech gefertigten hohlen Cylinder b treten die zu condensirenden Dämpfe oder zu kühlenden Flüssigkeiten durch das1 Rohr α ein. Der Cylinder b erweitert sich nach unten bei c, und ist am Boden eine cylindrische Schale d bei kleinen Apparaten angelöthet, bei gröfseren angenietet oder angeschraubt. Oben ist derselbe mit Bord versehen, um bei kleinen Apparaten mittelst eines sogenannten Portemonnaieverschlusses, wie die Zeichnung xy angiebt, bei gröfseren mittelst Flantschen und Schrauben verschlossen zu werden.
An der Mitte des Deckels dieses Cylinders ist von innen ein engerer, an beiden Enden geschlossener Cylinder ν, als Spindel einer sich um denselben windenden und damit fest verbundenen Spirale / (aus schwarzem oder verzinntem Eisenblech gefertigt) angelöthet. Diese Spirale darf den Cylinder b an seiner inneren Wandung nur leise berühren, damit sie beim Abheben des Deckels mit demselben leicht herausgezogen werden kann.
Die durch das Einfallrohr α eintretenden Dämpfe oder Flüssigkeiten werden durch die Spirale / auf dem gröfstmöglichsten Flächenraume nach dem abgekühlten Cylindermantel b getrieben und laufen als verdichtete Dämpfe oder abgekühlte Flüssigkeiten am unteren Ende der Schale d durch den Hahn O, durch den sich die Geschwindigkeit der Bewegung zugleich mit reguliren läfst, ab.
2. Ein Hanfschlauch g wird über das untere Ende des erweiterten Cylinders c übergeschoben und am Boden der Schale d, da, wo der Cylinder b aufsteht, wasserdicht befestigt. Das obere Ende dieses Schlauches g aber wird ungefähr 3 cm unterhalb des Bordes gegen den inneren Cylinder b abgesteift.
Dieser Schlauch wird durch das Rohr h von i aus mit kaltem Wasser gespeist und stets gefüllt erhalten und dient zur schnellen Verdunstung des Kühlwassers, Zur Beförderung der Verdunstung kann derselbe äufserlich auch noch mit einigen losen, an Fäden herabhängenden Stücken Docht versehen werden.
Am Kühlwasserzuführungsrohre h befindet sich unten ein Hahn /, durch welchen das Wasser aus diesem und aus dem Verdunstungsschlauche abgelassen werden kann. Der Zuflufs desselben mufs oben aufserdem noch durch einen Hahn regulirt werden können.
Bei kleinen Apparaten kann sowohl die Verbindung des Einfallrohres a, als auch die des Kaltwasserspeiserohres h mit der Maschine, dem Reservoir etc. durch Gummischlauch bewerkstelligt werden.
3. Ein aus Zink oder Schwarzblech gefertigter Cylinder I dient schliefslich als Mantel für den ganzen Apparat. Derselbe steht lose in der Schale d, ist unten ringsherum behufs Beförderung des Luftzuges mit Oeffnungen Z versehen und hat oben ein Abzugsrohr K, welches den Dunst in die Esse oder ins Freie leitet.
Aus der Blechschale d, in welcher sämmtlicne Cylinder stehen und worin sich bei der Verdunstung das an den Wandungen des Mantels, am Abzugsrohre K und an dem Schlauche g etwa condensirte sowie das aus g übergelaufene Kühlwasser sammelt, fliefst dasselbe durch das Rohr η in untergesetzte Gefäfse ab.
Der ganze Apparat steht mit der Schale d auf einem eisernen Gerüste m oder einem steinernen Gemäuer, je nachdem dies Gröfse und Gewicht desselben, oder der vorhandene Raum gestatten.
Wenn der Apparat lebhafter Zugluft ausgesetzt ist, so kann man auch den Umhüllungscylinder entbehren, weil dann der Schlauchcylinder g

Claims (1)

  1. die Wasserdünste an die vorüberströmende Luft abgiebt.
    Auch kann der Cylinder b, der Reinlichkeit und leichteren Handhabung wegen, aus Glas, das unten, bis auf eine kleine Oeffhung des Ablafshahnes, geschlossen und oben mit einem stark konischen Trichter zugedeckt sein müfste, hergestellt und dann die Spirale ganz weggelassen werden.
    Eis, welches in zerkleinertem Zustande in den Schlauchcylinder gefüllt wird, läfst sich bei dem Apparate vorteilhaft verwenden, indem dann der zu kühlenden Flüssigkeit noch aufser der latenten^Wärme des Wassers die latente Wärme des Eises zu Nutzen käme.
    Dieser Apparat kann nach Angabe des Erfinders im grofsen wie im kleinen Gewerbebetriebe, im Haus und in der Wirthschaft, wo es darauf ankommt, eine schnelle Abkühlung auf billige und zugleich auch elegante Weise zu erzielen, die vielseitigste Verwendung finden. Z. B. würde er bei Brennereien und Spiritusrectificationen Vorzügliches leisten, weil die latente Wärme des Alkohols nur 2140C. beträgt. Ebenso bei Bierbrauereien, wo. er aufserdem noch den Vortheil bietet, dafs das Bier gleich so stark eingebraut werden könnte, wie es in die Gährbottiche und Fässer kommen soll, weil es nicht, wie bei der jetzigen Abkühlungsmethode, auf dem Kühlschiffe durch Verdunstung mit einem Theile seines Wassergehaltes auch einen Theil seiner ätherischen OeIe verliert und nicht zu sehr mit der atmosphärischen Luft, die auf das Bier chemisch einwirkt, in Berührung kommt.
    Paten τ-Ans ρ ruch:
    Die Herstellung einer Kühlwasserleitung, deren eine Wandung aus einem Hanfschlauch oder ähnlichem Material zu dem Zwecke hergestellt wird, um die Verdunstungskühle des den Schlauch durchdringenden Wassers mit zum Kühlen zu benutzen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT5262D Verdunstungskühler Active DE5262C (de)

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