DE526183C - Vorrichtung zum Beschicken von Cellulosekochern u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Beschicken von Cellulosekochern u. dgl.Info
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- B65D15/00—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, sections made of different materials
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- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B2105/00—Rigid or semi-rigid containers made by assembling separate sheets, blanks or webs
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AH
3.JUNI1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55b GRUPPE
Per Albert Fresk in Robertsfors, Schweden
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1927 ab
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beschicken von Cellulosekochern, wobei
die Beschickung von einem in den Kocher hineingepreßten Mittel, zweckmäßig einem
Luftstrom, in Drehung versetzt und mitgenommen wird. Es sind bereits Vorrichtungen
zum Füllen von Cellulosekochern bekannt, bei welchen dem in den Kocher durch den
Hals desselben eintretenden Beschickungsstrom eine kreisende Bewegung erteilt wird,
und zwar indem an dem Kocherhals unterhalb der Einfüllöffnung für das Zeug Kanäle
münden, die im wesentlichen parallel der Achse des Kocherhalses laufen, an ihren
Enden jedoch schraubenförmig nach einer Richtung hin umgebogen sind. Durch diese
Vorrichtung wird nur den äußeren an der Halswandung und damit an den Röhrenöffnungen
vorbeitretenden Zeugteilchen eine Drehbewegung erteilt, während sich dieselbe nicht bis in das Innere des Halses ausdehnen
kann.
Gemäß der vorliegenden Erfindung umgibt der Kanal, durch den das gas- oder dampfförmige
Mittel in den Kocher hineingepreßt wird, den Speisetrichter, durch den die Beschickung
zugeführt wird, spiral- oder schraubenförmig. Durch diese besondere Anordnung und Gestaltung des Kanals, durch den
das gas- oder dampfförmige Mittel in den Kocher hineingepreßt wird, in bezug auf den
Speisetrichter, durch den das Zeug, mit welchem der Kocher beschickt werden soll, zugeführt
wird, wird erreicht, daß die Drehbewegung nicht nur den außen gelegenen Zeugteilchen erteilt wird, sondern sie sich
bis in das Innerste des Speisetrichters hin fortsetzt, so daß auf diese Weise eine äußerst
dichte Packung in dem Kocher erzielt wird.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Be- 4a
schicken von Zellstoffkochern bekannt, bei denen Luft durch einen den Trichterhals ringförmig
umgebenden Injektor in den Kocher eingepreßt wird, so daß auf diese Weise das Zeug mitgenommen wird, und wobei die Luft
durch einen besonderen Auslaß wieder aus dem Kocher ausgeführt wird. Dabei kann die
Luft sowohl in einem geschlossenen, ununterbrochen laufenden Luftstrom dem Kocher
zugeführt werden, was den Vorteil hat, daß die Luft die Temperatur des Kochers annimmt,
oder es kann auch die Luft durch einen evtl. an dem Kocher selbst vorgesehenen Auslaß abgeleitet werden, welcher derart
gelegen sein soll, daß die entweichende Luft der einströmenden nicht entgegenwirken
kann.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird bei einer Kocherbeschickungsvorrichtung der
bereits erwähnten Art, d. h. bei welcher der
Kanal, durch den das gas- oder dampfförmige Mittel in den Kocher eintritt, den Speisetrichter,
durch den die Beschickung zugeführt wird, spiral- oder schraubenförmig umgibt, gleichfalls gegen Ende der Füllperiode der
Kreislauf zwischen Kocher und Gebläse durch eine Umschaltvorrichtung unterbrochen,
so daß die aus dem Kocher ausströmende Luft ins Freie geblasen wird. Dadurch wird erreicht, daß auch der obere Teil
des Kochers, welcher dem Fülltrichter am nächsten liegt, durch das Einblasen von Luft
mit Zeug gefüllt werden kann und nicht, wie bisher üblich, mit der Hand gefüllt zu werden
braucht.
Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel einer für die Anwendung des Verfahrens
geeigneten Beschickungsvorrichtung. Abb. ι zeigt die Vorrichtung in senkrechtem
Schnitt nach Linie a-b in Abb. 2, welch letztere Abbildung den Apparat in Draufsicht
und in waagerechtem Schnitt veranschaulicht.
Abb. 3 stellt eine Einzelheit in größerem Maßstabe dar.
Abb. 4 zeigt einen Schnitt durch die Füllvorrichtung einer abgeänderten Anordnung
und eine in das Saugrohr eingebaute Umschaltvorrichtung.
Die Druckluft, die zweckmäßig mittels eines (in der Zeichnung nicht gezeigten) Ventilators
erzeugt wird, tritt durch den Zulauf ι herein und strömt durch den Kanal 2
weiter einwärts. Dieser Kanal ist nach außen von der spiralförmigen Wand 3 und nach
innen von dem kegelförmigen Fülltrichter 4 begrenzt, an dessen Außenseite die Wand 3
sich bei 5 anschließt. Die durch den Zulauf 1 eintretende Druckluft strömt somit auf ihrem
Weg nach innen längs der Wand 3 und wird von der letzteren derart geführt, daß sie,
wenn sie durch die eine ringförmige öffnung bildende Düse 6 weiter nach unten dringt,
eine kräftige Drehbewegung hat. Beim Passieren der Düse begegnet die Luft dem aus
dem Trichter 4 nach unten vorgeschobenen Zeuge, welchem dabei unter der Einwirkung
der Luft eine kräftige schraubenförmige, nach unten gerichtete Bewegung durch das Rohr 7
erteilt wird. Wenn das Zeug schließlich das Rohr verläßt, wird es sich infolge der obengenannten
schraubenförmigen Bewegung gleichförmig auswärts über die ganze Fläche des Kochers verteilen. Diese Einführung geschieht
somit praktisch ohne jeden Widerstand, und die Wirkung, womit das Zeug gepackt wird, wird dadurch in entsprechendem
Grade vollständig. Nachdem die Luft diese Arbeit ausgeführt hat, kehrt sie durch die
ringförmige Öffnung 8 und die Luftverteilungskammer 9 nach dem Ventilator zurück,
um dann, solange die Vorrichtung in Tätigkeit ist, den eben beschriebenen Kreislauf
und die entsprechende Arbeit auszuführen.
Der Apparat kann für größere oder geringere Luftströmung bzw. für eine mehr oder
weniger intensive Verteilungs- und Packungswirkung eingestellt werden, und zwar durch
die folgende Anordnung. Die Durchströmfläche des Kanals 2, welche ihrer Größe nach
in einem gewissen Verhältnis zu der Fläche der ringförmigen Düse 6 stehen muß, ist dadurch
regelbar, daß die Wand 3 verstellbar und zu diesem Zweck mit Beschlagen 10 versehen
ist, welche mit festen Beschlagen 11 zusammenwirken. Beide Arten von Beschlägen
sind mit Schlitzen 12 bzw. 13 versehen,
durch welche Schrauben 14 hindurchragen. Indem die Schrauben gelöst werden, können
die Beschläge gegeneinander verschoben werden, je nach der erwünschten Einstellung der
Wand, und die Einstellung wird durch Anziehen der Schrauben festgelegt. Die spiralförmige
Wand 3 kann zu demselben Zweck und ohne an sich irgendwelcher Fortnveränderung
unterzogen zu werden, waagerecht in allen Richtungen hin und her bewegbar sein. Der Trichter 4 kann innerhalb gewisser Grenzen
gehoben und gesenkt werden und ist gegebenenfalls seitlich verstellbar, um die Fläche
der ringförmigen Düse 6 vergrößern oder vermindern zu können oder um gegebenenfalls
dem Trichter eine exzentrische Lage im Verhältnis zum Rohr 7 geben zu können. Der
Trichter wird zu diesem Zweck von Beschlägen 15 (Abb. 3) getragen, welche mit Schrauben
16 und 17 zusammenwirken, von welchen die erstgenannten durch Schlitze 18 in der
Wand des Trichters 4 und die letzteren desgleichen durch Schlitze 19 in der festen Wand
20 hindurchragen.
Die Anordnung gemäß Abb. 4 hat zum Zweck, mittels des oben beschriebenen Verfahrens
auch den oberen verjüngten Teil des Kochers füllen zu können, so daß der fragliehe
letztgenannte Teil der Beschickung nicht mit der Hand ausgeführt zu werden braucht, wie dies bisher notwendig war. Das
bei der Anordnung gemäß Abb. 4 angewandte Füllverfahren besteht darin, daß der Kreislauf
der Gebläseluft durch die Füllvorriclv· tung, den Kocher und das Gebläse gegen
Ende der Füllung unterbrochen wird, derart, daß die Luft aus dem Kocher nunmehr ins
Freie ausbläst. Es hat sich nämlich gezeigt, daß auf Grund dieser Maßnahme das Hackholz
in verstärktem Maße nach den Wänden des Kochers geführt wird, so daß die Oberfläche
der Füllung schließlich einen mit der Spitze nach unten liegenden Kegelmantel bildet.
Auf diese Weise läßt sich die Kocherfüllung sehr vollkommen gestalten, und es
Claims (6)
- bleibt im wesentlichen nach Beendigung der Füllung nur noch der Raum übrig, den das Rohr einnimmt, durch das die Beschickung in den Kocher geblasen wurde. Dieser Raum läßt sich, falls es überhaupt gewünscht wird, durch einfaches Einlaufenlassen einer entsprechenden Menge Hackholz in den Kocher anstandslos nachfüllen. Um die mit dem Luftstrom atis dem Kocher herausgedrückten ίο Holzspäne zu sammeln, ist über der Ausblaseöffnung ein siebartiger Korb angebracht, der die Späne auffängt.Bis gegen Ende der Füllung wird die Luft vom Ventilator durch das Rohr ι nach dem Düsenraum 2 geführt und strömt mit der Beschickung durch das Rohr 7 in den Kocher 21. Aus dem Kocher wird die Luft mittels des Gebläses wieder abgesaugt, das zu diesem Zweck an den Kocherhals mittels einer Leitung 22 angeschlossen ist. Die Umschaltung des Luftstromes gegen Ende der Kocherfüllung geschieht beispielsweise dadurch, daß mittels der beiden gemeinsam vorhandenen Handgriffe 23 und 24 die Rundschieber 25 und 26 so weit gedreht werden, daß die gegenseitigen Offnungen sich decken. Zugleich wird in die dafür vorgesehene Öffnung 27 des Flansches 28 die Blindscheibe 29 eingeschoben. Durch diese Anordnung wird die in den Kocher durch Rohr 1 eingedrückte Luft nicht mehr abgesaugt, sondern durch die Schlitze des Rundschiebers 25 herausgedrückt, während der Ventilator nunmehr Luft durch die Schlitze des Rundschiebers 26 aus dem Außenraum ansaugt. Damit die mit dem Luftstrom evtl. herausgedrückten Holzspäne gesammelt werden können, ist über den Schlitzen des Rundschiebers 25 eine Auffangvorrichtung, z. B. ein runder Siebrahmen 30, angebracht.Statt Druckluft kann auch ein anderes gasförmiges Mittel, z. B. Dampf, benutzt werden.11ATKNTANSrRUCIIIi::i. Vorrichtung zum Beschicken von Cellulosekochern u. dgl. zur Erzielung einer dichten Packung, wobei die Beschickung von einem in den Kocher hineingepreßten Mittel, zweckmäßig einem Luftstrom, in Drehung versetzt und mitgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (2), durch den das gas- oder dampfförmige Mittel in den Kocher hineingepreßt wird, den Speisetrichter (4), durch den die Beschickung zugeführt wird, spiral- oder schraubenförmig umgibt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der spiralförmige Zufuhrkanal (2) für die Druckluft, der durch die Wand des Speisetrichters (4) und die spiralförmig gebogene Wand (3) gebildet wird, in einer ringförmigen, in der Nähe der Auslaßöffnung des Speisetrichters (4) gelegenen Öffnung (6) fortsetzt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nach einer Spirale geformte Außenwand (3) des Druckluftkanals (2) durch Veränderung der Form der Spirale von der Wand des Speisetrichters (4) bzw. gegen dieselbe verstellbar ausgebildet ist, so daß die Größe der Durchstromfläche des Kanals (2) geregelt werden kann.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die spiralförmige Wand (3 J als Ganzes verstellbar angeordnet ist, so daß sie ohne FOrmveränderung waagerecht in allen Richtungen hin und her bewegbar ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Speisetrichter (4) in senkrechter Richtung und gegebenenfalls auch in waagerechter Richtung einstellbar ist, damit die Größe und gegebenenfalls auch die Form der ringförmigen Öffnung (6) zwischen dem Druckluftkanal (2) und dem unteren Teil des Speisetrichters (4) geregelt werden kann.
- 6. Verfahren zur Beschickung von Zeilstoffkochern u. dgl. unter Anwendung von Vorrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gegen Ende der Füllperiode der Kreislauf der Luft zwischen Kocher und Gebläse durch eine Umschaltvorrichtung (Abb. 4) unterbrochen wird, so daß die aus dem Kocher abströmende Luft ins Freie geblasen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
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Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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1928
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Also Published As
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