DE52559C - Verwendung zweier Dampfcylinder bei der unter Nr. 37917, 43774 und 44709 patentirten Dampfscheere. (3 - Google Patents

Verwendung zweier Dampfcylinder bei der unter Nr. 37917, 43774 und 44709 patentirten Dampfscheere. (3

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DE52559C
DE52559C DENDAT52559D DE52559DA DE52559C DE 52559 C DE52559 C DE 52559C DE NDAT52559 D DENDAT52559 D DE NDAT52559D DE 52559D A DE52559D A DE 52559DA DE 52559 C DE52559 C DE 52559C
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DE
Germany
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steam
cylinder
cylinders
shears
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52559D
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English (en)
Original Assignee
Kalker Werkzeugmaschinenfabrik in Kalk bei Köln a. Rh
Publication of DE52559C publication Critical patent/DE52559C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D15/00Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves
    • B23D15/12Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor
    • B23D15/14Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor actuated by fluid or gas pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der unter Nr. 37917 (Haupt-Patent), sowie Nr. 43774 und Nr. 44709 (Zusatz-Patente) patentirten Dampfscheere, Niet-, Prefs- oder Lochmaschine mit Wasserdruckübersetzung gestattet der grofse Dampfcylinder A,-dessen Kolbenstange B ■ Wasser nach dem Druckcylin'der D preist, nur in gewissen, durch die Gröfse des Cylinders und die vorhandene Dampfspannung bestimmten Grenzen zu arbeiten.
Um nun auch gröfsere Querschnitte zu bewältigen· bezw. Pressungen auf beliebig grofsem Wege bei entsprechend hohem Druck in continuirlicher Arbeit ausführen zu können, wird der Cylinder A durch zwei mit der gleichen Steuerung, jedoch alternirend wirkende Dampfcylinder A und A1 , wie solche in Fig. 5, 6, 7 und 8 der Zeichnung dargestellt sind, ersetzt.
Dieselben stimmen in ihrem Wesen genau mit jener einfachen Cylinderanordnung überein; die Steuerung arbeitet jedoch, da der Hebel a doppelarmig ist, abwechselnd, so dafs also, während der Dampfkolben von A hochgeht, derjenige von A1 sinkt.
Damit nun nicht das durch den einen Dampfcylinder nach dem Prefscylinder gedrückte Wasser durch den zurückgehenden anderen Dampfcylinder abgesaugt wird und um zu ermöglichen, nach drei verschiedenen Stellen Prefswasser zu drücken, ist eine Combination von sechs Ventilen angeordnet, die ebenfalls in den Fig. 5, 6, 7 und 8 dargestellt sind.
Es ist D auch hier der gewöhnliche Prefscylinder, L im Cylinder M ist ein von rechts nach links, sowie umgekehrt zu bewegender Prefskolben, der hier z. B. durch seine Kolbenstange mit dem unteren Prefsblock verbunden ist, um eventuell diesen auf seiner Unterlage nach rechts oder links bewegen zu können, der jedoch, je nach dem Zweck der Anlage, auch für andere Leistungen verwendet werden kann, s und S1 sind zwei Eckventile mit je drei Wegen, von denen je einer durch Rohrleitung mit dem Pumpencylinder C des Dampfcylinders A bezw. mit dem Pumpencylinder C1 des Dampfcylinders A1, ferner je einer mit dem Raum vor bezw. hinter dem Prefskolben L im Cylinder M und endlich je einer mit den Ventilen, t und Z1 verbunden ist. Letztere beiden sind ihrerseits wieder mit dem Doppelventil u bezw. M1 verbunden; s und S1 sind Absperrventile, die durch eine Feder und das von den Pumpencylindern C und C1 kommende Druckwasser geschlossen und von Hand mittelst eines excentrischen Hebels oder selbstthä'tig durch Rückdruck vom Cylinder M aus geöffnet werden, t und Jf1 sind selbstthätig arbeitende Rückschlagventile, die durch das von den Pumpencylindern C und C1 kommende Druckwasser geöffnet und durch den Prefsdruck , im Cylinder D geschlossen werden. u und U1 sind wieder Absperrventile wie s und S1, und zwar verschliefst u den Weg nach
den Wasserreservoiren h und Si1 und U1 den Weg nach dem Prefscylinder D. Das Oeffnen derselben geschieht ebenfalls durch excentrische Handhebel oder bei U1 auch durch Rückdruck vom Cylinder D aus.
Die Benutzung dieser Ventilcombination in Verbindung mit den beiden Dampfcylindern A und A1 geschieht nun in folgender Weise:
Soll der Kolben L von links nach rechts verschoben werden, so wird das Ventil s mit dem Handhebel geöffnet, S1 u und M1 geschlossen. Sobald nun mittelst des Dampfsteuerhebels α der Schieber b nach unten gedruckt wird, erhält der Cylinder A Dampf und drückt das Wasser, da kein anderer Weg offen ist, durch das Ventil s nach dem Cylinder M und somit den Prefskolben L nach rechts, dabei öffnet das etwa vor dem Kolben L befindliche Wasser das Ventil S1 selbsttätig und geht, da mittelst der Gesammtsteuerung auch das Ventil gx geöffnet ist, in das Reservoir hv Umgekehrt.ist das Ventils geschlossen und S1 geöffnet, und der Dampfcylinder A1 tritt in Action.
Soll das Wasser nach dem Cylinder D gedruckt werden, so ist s und S1, sowie u zu schliefsen und nur U1 zu öffnen. Beim Arbeiten geht sodann das durch A erzeugte Druckwasser am geschlossenen Ventil s vorbei, öffnet dann das Rückschlagventil t und geht durch U1 nach dem Prefscylinder Z); das von A1 erzeugte Druckwasser geht dementsprechend an S1 vorbei, öffnet ij und geht ebenfalls durch U1 nach dem Prefscylinder D.
Ist die Pressung vollendet, so wird das Ventil u von Hand geöffnet und das Wasser beim Rückgange von D wieder nach den beiden Reservoiren h und Ji1 geleitet.
Es kann nun hierbei der Prefscylinder D auch von unten angeordnet sein, wobei der Kolben desselben durch sein Eigengewicht fällt, und die Kolbenstange vom Prefskolben L kann dann mit dem Cylinder D verbunden und zur Verschiebung desselben benutzt werden, wie auch die beiden im Cylinder M zu erzeugenden Pressungen für andere Zwecke Verwendung finden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    . Bei der unter Nr. 37917, Nr. 43774 und Nr. 44709 patentirten Maschine mit Wasserdruckübersetzung an Stelle des einen arbeitenden Dampfcylinders zwei alternirend arbeitende Dampfcylinder, die, obwohl in gleicher Weise wie jener einfache Cylinder gesteuert, einen continuirlichen hydraulischen Druck auf beliebig langem Wege zulassen, in Verbindung mit einer derartigen Ventilanordnung, dafs dieselbe nach drei verschiedenen Stellen Prefswasser zu drücken gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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