DE436181C - Druckfluessigkeitsanlage, insbesondere zum Pressen, mit Pumpe und Druckwassersammler - Google Patents

Druckfluessigkeitsanlage, insbesondere zum Pressen, mit Pumpe und Druckwassersammler

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Publication number
DE436181C
DE436181C DEK92730D DEK0092730D DE436181C DE 436181 C DE436181 C DE 436181C DE K92730 D DEK92730 D DE K92730D DE K0092730 D DEK0092730 D DE K0092730D DE 436181 C DE436181 C DE 436181C
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DE
Germany
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pressure
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press
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Application number
DEK92730D
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses
    • B30B15/163Control arrangements for fluid-driven presses for accumulator-driven presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Druckflüssigkeitsanlage, insbesondere zum Pressen, mit Pumpe und Druckwassersammler. Die Erfindung betrifft eine Druckflüssigkeitsanlage mit einer Pumpe, die auf eine hydraulische Arbeitsmaschine sowie auf einem an die -Druckleitung zu dieser angeschlossenen. Druckwassersammler wirkt. Die Erfindung ist im besonderen für Preßaislagen bestimmt, in denen das Preßgut in Formen, Töpfen u. dgl. gepreßt wird. Solche Preßanlagen benötigen oft zum Ausstoßen des fertiggepreßten Gutes eines höheren Druckes als zum Zusammenpressen oder zur Formgebung. In solchen Fällen macht die Ausstoßarbeit Schwierigkeiten, wenn eine Preßanlage verwendet werden soll, bei der die Pumpe während -,der Preßarbeit auf Presse und Drucksammler wirkt, da der von der Pumpe auf die Presse ausgeübte Druck nicht höher sein darf als der im Drucksammler mögliche und zulässige.
  • Diese Schwierigkeiten sollen gemäß der Erfindung in einfacher Weise dadurch behoben werden, daß die Pumpe mit der Presse noch durch eine zweite Druckwasserleitung verbunden.wird, die nach Abschaltung der andexen mit dem Druckwassersammler verbundenen Leitung lediglich den Druckwasserraum der Presse speist. Es können dann ,trotz Verwendung eines Drucksammlers für den Preßdruck unabhängig von dem Sammler, z. B. zunn Ausstoßen. des gepreßten Gutes, höhere Drucke ausgeübt werden, als sie bei :eingeschaltetem Sammler möglich sind. Zweckmäßig führt man die von der Pumpe kommende Druckleitung in einen Steuerkopf, in dem sich zwei Steuerorgane befinden, von, , denen das eine dazu dient, die Druckleitung an die mit dem Sammler in Verbindung stehende Leitung, das andere an die lediglich *mit dem Preßraum verbundene Leitung anzuschließen..
  • In der Zeichnung ist eine gemäß der Erfindung arbeitende Druckflüssigkeitsanlage in einer Ausführungsform schematisch beispielsweise veranschaulicht.
  • Von der Pumpe i führt eine Druckleitung 2 nach dem Steuerkopf 3. Dieser ist mit zwei Ventiletn 4 und 5 versehen, die an, die Leitung 2 angeschlossen werden können. Von dem Ventil 4 führt eine Leitung 6 zum Steuerkopf 7. In diesem ist ein Rückschlagventil 8 und. exn einfaches Ventil 9 angeordnet. Beide Ventile sind an die Leitung 6 angeschlossen. Vom -Rückschlagventil 8 führt eine Leitung io zum Steuerkopf i i. Vor diesem zweigt sich von der Leitung io eine zum Drucksammler 12 führende Leitung 13 ab. Das Ventil g wird vom Drucksammler i 2 aus in weiter unten. angegebener Weise mittels eines Gestänges i 4 bewegt. Es kann außer an die Leitung 6 an eine Leitung i 5 angeschlossen werden, die zum Flüssigkeitsbehälter der Pumpe i zurückführt. Am !Steuerkopf i i sind zwei Ventile 16 und 17 angeordnet. Ventil 16 kann an die Leitung i o, Ventil 17 an eine zum Wasserbehälter der Pumpe i führende Leitung 18, und beide Ventile können an eine zur Pressee ig führende Leitung 20 angeschlossen werden. Das Ventil s des Steuerkopfes 3 kann noch an eine Leitung 21 angeschlossen. werden, die lediglich zur Presse führt und zweckmäßig vorher in die Leitung 20 einmündet.
  • Die Wirkungsweise der Druckflüssigkeitsanlage ist folgende: Zu Beginn. und während der Formgebung des Arbeitsgutes ist im Steuerkopf 3 das Ventil 4 geöffnet, das Ventils geschlossen. Die Pumpe i fördert die Druckflüssigkeit durch die Leitung 2 und das Ventil 4 in die Leitung 6 und von da weiter unter Anheben des Rückschlagventils 8 in die Leitung io. Aus dieser strömt die Druckflüssigkeit in den Sammler 12 und nach dem !Steuerkopf i i. Bei geöffnetem Ventil 16 und geschlossenem Ventil 17 wird die Flüssigkeit durch die Leitung 2o nach der Presse gedrückt. Ist der Drucksammler gefüllt, so hebt sein Kolben 22 bei Erreichung seiner Höchstlage mittels des Gestänges 14 das Ventil g. Die Pumpe fördert dann das Wasser durch die Leitung 15 in ihren Behälter zurück, da das Ventil 8 sich unter dem Sammlerdruck schließt. Soll in der Presse ein Druck .erzielt werden, der den Höchstdruck des 'Sammlers übersteigt, z. B. beim Ausstoßen des Preßlings, so wird im Steuerkopf 3 das Ventil 4 geschlossen. und das Ventil 5 geöffnet. Ferner wird im Steuerkopf i i auch das Ventil 16 geschlossen. Die Pumpe arbeitet dann durch die Leitung 21 lediglich auf die Presse. Bei Entleerung der Druckflüssigkeit aus dez Presse ist im :Steuerkopf i i das Ventil 16 geschlossen, das Ventil 17 geöffnet. Die Druckflüssigkeit strömt dann durch die Leitung 2o, das Ventil 17 und die Leitung 18 nach dem Behälter der Pumpe i zurück.
  • Die Ausbildung der verschiedenen Steuerorgane kann beliebig sein; wesentlich ist, daß durch die Art der Leitung und Steuerung der Druckflüssigkeit mit oder ohne Drucksammler gepreßt werden kann, letzteres zu dem Zweck, einen höheren Preßdruck auszuüben, als dies bei Einschaltung des Drucksammlers möglich wäre.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRU cH Druckflüssigkeitsanlage mit Pumpe, die auf eine hydraulische Arbeitsmaschine, insbesondere Presse, und auf .einen an die Druckleitung zu dieser angeschlossenen Druckwassersammler wirkt, dadurch gekenmzeächnet, daß die Druckleitung (2) der Pumpe (i) mit der Presse (i g) noch durch eine zweite Druckwasserleitung (21) verbunden ist, die nach Ausschaltung der anderen mit dem Druckwassexsammler (i2) in Verbindung stehenden Leitung (6, i o) lediglich den Druckrvasserraum (ig) speist.
DEK92730D 1925-02-03 1925-02-03 Druckfluessigkeitsanlage, insbesondere zum Pressen, mit Pumpe und Druckwassersammler Expired DE436181C (de)

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DE (1) DE436181C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940747C (de) * 1949-06-09 1956-03-22 Greist Mfg Company Zur Erzeugung von Zickzacknaehten dienender Naehmaschinenzusatzapparat

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