DE525366C - Polierverfahren zur Erzielung von Hochglanzpolitur auf geschliffenen Zementplatten und Zementkunststeinen - Google Patents

Polierverfahren zur Erzielung von Hochglanzpolitur auf geschliffenen Zementplatten und Zementkunststeinen

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DE525366C
DE525366C DED57540D DED0057540D DE525366C DE 525366 C DE525366 C DE 525366C DE D57540 D DED57540 D DE D57540D DE D0057540 D DED0057540 D DE D0057540D DE 525366 C DE525366 C DE 525366C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K3/00Materials not provided for elsewhere
    • C09K3/14Anti-slip materials; Abrasives
    • C09K3/1454Abrasive powders, suspensions and pastes for polishing
    • C09K3/1481Pastes, optionally in the form of blocks or sticks

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  • Polierverfahren zur Erzielung von Hochglanzpolltur auf geschliffenen Zementplatten und Zementkunststeinen Zementkunststeine durch Schleifen zu glätten und sie hierauf mit einer Wasserglasglasur zu versehen, ist bekannt. Diese Wasserglasglasur ist aber nicht in jeder Hinsicht zufriedenstellend. Es entsteht keine glatte, klare, durchsichtige, genügend harte, abwaschbare Hochglanzpolitur.
  • Die vorliegende Erfindung macht es sich zur Aufgabe, ein Verfahren zu schaffen, das die Nachteile der bekannten Schleif- und Poliermittel nicht besitzt.
  • Auch das Polieren mit Hilfe von Tuchballen mit Zinnasche und Alaun oder mit Poliermitteln aus Wachspräparaten in Verbindung mit Öl gibt nicht eine Hochglanzpolitur. Ebensowenig läßt sich mit Hilfe von Naxosschmirgel und Polierblei eine Hochglanzpolitur, insbesondere für Zementplatten, erzielen.
  • Es ist weiter bekannt, bei der Herstellung von Kunststeinen, Chlormagnesiumlösungen anzuwenden. Auch hat man schon zwecks Herstellung von Kunststeinmassen Gemischen von Magnesia und Magnesiumchloridlauge Wasserglas zugesetzt.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung in dem neuen Polierverfahren zur Erzielung einer Hochglanzpolitur auf geschliffenen Zementplatten und Zementkunststeinen mit Hilfe von Chlormagnesiumlösungen, und zwar darin, daß als Poliermasse eine aus einer i- bis 30/@gen Chlormagnesiumlösung, Gelatine, Wasserglas, Öl und den dazu gebräuchlichen feinpulverigen Füllstoffen, wie Gips, Schlämmkreide o. dgl., bestehende Mischung verwendet wird.
  • Zur Erzielung einer Hochglanzpolitur wird beispielsweise in folgender Weise verfahren: Der abgebundene Zementformling wird mit Hilfe der bekannten Schleifmittel geglättet und hierauf mit einer Politurmasse überzogen. Diese wird in folgender Weise hergestellt: Man löst in einer i- bis 3°/oigen Chlormagnesiumlösung eine Gelatine auf. Dieser Auflösung wird ein Teil Wasserglas, ein Teil Öl, ein Teil Gips, ein Teil Schlämmkreide sowie ein Teil Magnesiumoxyd, ein Teil Magnesiumcarbonat, ein Teil Calciumoxyd, ein Teil Calciumcarbonat, ein Teil Aluminiumoxyd und ein Teil Eisenoxyd beigemengt. Das Ganze wird zu einer Mischung verarbeitet.
  • Durch die so hergestellte Mischung wird eine günstige Verbindung der Füllstoffe; insbesondere des Gipses und der Schlämmkreide, mit den übrigen Bestandteilen erreicht. Dabei wird ein Erhärtungsprozeß entwickelt, der sich insbesondere auch auf die Politur erstreckt. Durch die eigenartige Zusammensetzung wird trotz der voneinander abweichenden Ausdehnungsvermögen der einzelnen Bestandteile eine außerordentlich haltbare, glatte, klare, durchsichtige Politur erzielt, die der natürlichen Steinpolitur nicht nachsteht. Insbesondere wird dies durch die Chlormagnesiumlösung erreicht, die eine starke Erhärtung und günstige Zusammenziehung der einzelnen Moleküle bedingt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Polierverfahren zur Erzielung einer Hochglanzpolitur auf geschliffenen Zementplatten und Zementkunststeinen mit Hilfe von Chlormagnesiumlösungen, dadurch gekennzeichnet, daß als Poliermasse eine aus einer i- bis 30/jgen Chlormagnesiumlösüng, Gelatine, Wasserglas, 0l und den dazu gebräuchlichen feinpulverigen Füllstoffen, wie Gips, Schlämmkreide o. dgl., bestehende Mischung verwendet wird.
DED57540D 1929-01-23 1929-01-23 Polierverfahren zur Erzielung von Hochglanzpolitur auf geschliffenen Zementplatten und Zementkunststeinen Expired DE525366C (de)

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