DE525344C - Schaltvorrichtung fuer elektrische Antriebe von Rechenmaschinen - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer elektrische Antriebe von Rechenmaschinen

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DE525344C
DE525344C DET36407D DET0036407D DE525344C DE 525344 C DE525344 C DE 525344C DE T36407 D DET36407 D DE T36407D DE T0036407 D DET0036407 D DE T0036407D DE 525344 C DE525344 C DE 525344C
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C23/00Driving mechanisms for functional elements
    • G06C23/02Driving mechanisms for functional elements of main shaft

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Description

  • Schaltvorrichtung für elektrische Antriebe von Rechenmaschinen Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Schaltvorrichtung für elektrische Antriebe ton Rechenmaschinen nach Patent .a.79 532.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform als Beispiel dargestellt. Abb. i zeigt die Vorrichtung im Querschnitt vor Taste 2. Abb. 2 ist eine Draufsicht hierzu. Abb. 3 ist ein Querschnitt vor Taste i in einer anderen Arbeitsstellung. Abb. 4. und 5 zeigen -zwei Arbeitsstellungen des Antriebes der Schaltvorrichtung und Abb. 6 und 7 Einzelheiten.
  • Während nach der Ausführungsforen der Schaltvorrichtung nach Patent .I79 532 der Antrieb nur in einer Drehrichtung erfolgt, kann bei der hier vorliegenden Ausführungsform der Antrieb in beiden Drehrichtungen erfolgen. Die Drehrichtung der vorn Motor angetriebenen Antriebswelle 33 kann durch beliebige, nicht zur Erfindung gehörige und deshalb hier nicht weiter erklärte Mittel, beispielsweise durch Umstellung eines Schalters, umgekehrt «-erden. Auf der im Maschinengestell gelagerten Antriebswelle 33, die sich nach beiden Richtungen drehen kann, sind Daumen 34 befestigt. Auf der Achse .I sind die T astenliebel 3 gelagert, welche die Tastenköpfe o bis 9 tragen und Verlängerung 35 besitzen. Zwischen den Hebeln 3 sind auf der Achse 4 Schalthebel 36 gelagert, die sich gegen Schultern 37 der Verlängerungen 35 legen. Die Schalthebel 36 sind am Ende U-förmig ausgebildet, und der eine Schenkel 3 liegt vor, der andere Schenkel 39 hinter 8 e, der Antriebswelle 33. An dem Schenkel 38 sitzt auf einem Bolzen .4o drehbar ein Winkelhebel, dessen als Mitnehmer wirkender Arm 41 in den Bereich eines Daumens 34 kommen kann. Der andere Arm 4.2 liegt gegen einen Anschlag 4.3 am Schalthebel. Durch eine Feder 44 wird der Winkelhebel in seiner Lage gehalten.
  • In gleicher Weise ist am anderen Schenkel 39 ein Winkelhebel auf Bolzen 4.5 drehbar gelagert, dessen als Mitnehmer wirkender Arm 46 ebenfalls in den Bereich eines Daumelis 34. kommt, während der andere Arm .I7 gegen einen Anschlag 4.8 am Schalthebel liegt. Der Winkelhebel wird durch eine Feder 4.9 in seiner Lage gehalten.
  • Zu jedem Schalthebel 36 gehört eine Fangklinke 5o; die Fangklinken sind auf Bolzen Si gelagert und stehen unter Wirkung von Federn 52. Die Nasen 5ö der Fangklinken arbeiten mit Nasen 53 an den Schalthebeln 36 zusammen. Dlit jeder Fangklinke 5o ist ein zweiter Arm 54, der einen Anschlag 55 trägt, verbunden (Abb. 7). An den Schalthebeln 36 sitzen Schrägflächen 56, die in der Bahn der Arme 54 liegen. Die Schalthebel 36 besitzen seitlich umgebogene Lappen 57. Diese Lappen sind derartig gebogen, daß der Lappen 57 am neunten Schalthebel den achten Schalthebel untergreift und so fort jeder folgende Lappen den nächstniedrigeren Schalthebel (Abb.6).
  • Der Schalthebel 36 (1) hat den Lappen 57 (i) an etwas höherer Stelle, so daß er einen Zusatzschalthebel 36 (o) dicht untergreift. An diesem ist die Schrägfläche 56 (o) etwas tiefer angebracht als an den übrigen Hebeln 36. Die am Hebel 36 (o) befindlichen Klinken 41 (o) und 46 (o) sind in Richtung nach Welle 33 zu etwas länger als die an den übrigen Hebeln 36.
  • Auf einer Welle 4' ist an Armen 6 ein Lineal 5 gelagert, an dem ein Kontaktstück 7 sitzt, weiches auf das Kontaktstück 8 wirken kann. An den Tastenhebeln 3 sitzen Arme 3', welche auf das Lineal 5 wirken.
  • Bei 58 ist ein Winkelhebel gelagert, dessen Arm 59 einen Stift 6o trägt, der über dem Schalthebel 36 (o) liegt. Der andere Hebelarm 61 greift mit seinem hakenförmigen Ansatz 6a unter einen fest mit einem der Arme 6 verbundenen Ansatz 63. Das Lineal 5 steht unter Wirkung einer Zugfeder 64. Der Hebelarm 59 wird durch eine Feder 65 niedergedrückt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Die Hebel 36 liegen anfänglich in der untersten Lage (Abb. i), so daß beim Drehen der Welle 33 die Daumen 34 an den Bitnehmern 44 46 vorbeigehen, ohne sie zu berühren.
  • Durch Druck auf eine Taste, beispielsweise die Taste 9, -wird unter Wirkung der Schulter 37 der Hebel 36 der neunten Stelle auf halbe Höhe, d. i. in mittlere Lage gebracht (Abb.4). In dieser Lage wird er durch die unter die Nase 53 (9) tretende Nase 5o' (9) der Fangklinke 5o (9) gehalten. Die Mitnehmer 41, 46 der neunten Stelle sind hierdurch in den Bereich der Daumen 34 (9) gekommen. Bei diesem Hochgehen des Hebels 36 der Taste 9 auf mittlere Höhe ist dessen Lappen 57 (9) an den ganz unten liegenden Hebel 36 der achten Stelle herangekommen.
  • Gleichzeitig ist durch Druck auf Taste 9 der Arm 3' (9) gegen das Lineal 5 gedrückt worden, wodurch dieses entgegen der Wirkung der Feder 64 nach rechts verschwenkt wird, so daß die Kontaktstücke 7, 8 den Strom schließen. Der Haken 6z des Hebelarmes 61 tritt unter den Ansatz 63 und hält so die Kontakte geschlossen (Abb. 3).
  • Dreht sich nun die Welle 3.3 beispielsweise gegen Uhrzeigerrichtung, so drückt der Daumen 34 (9) gegen den am neunten Schalthebel gelagerten Mitnehmer 41 (9) von oben her, wodurch dieser in Uhrzeigerrichtung gegen den Druck der Feder 44 (9) ausweicht (Abb. 4). Sobald der Daumen 34 vorbei ist, drückt Feder 44 (9) den Mitnehmer 41 (9) wieder an den Anschlag 43 (9) heran.
  • Beim Weiterdrehen des Daumens 34 (9) stößt dieser nun von unten gegen den Mitnehmer 46 (9) und hebt dabei den Schalthebel36 der neunten Stelle in die oberste Lage (Abb. 5). Hierdurch wird der Schalthebel 36 (8) der achten Stelle durch den Lappen 57 (9) des Schalthebels der neunten Stelle in die mittlere Lage mitgenommen, wo er von der Nase 5o' (8) seiner Fangklinke 5o (8) an der Nase 53 (8) abgefangen wird. Durch die Schrägfläche 56 (8) wird der Anschlag 55 (8) des mit Fangklinke 5o (9) der neunten Stelle verbundenen Armes 54 (8) nach rechts gedrückt.
  • Schnappt der Daumen 34 (9) von dem Mitnehmer 46 (9) ab, so kann der Schalthebel 36 (9) der neunten Stelle wieder herunterfallen, da die Fangklinke 5o (9) durch die Schrägfläche 56 (8) des in mittlere Höhe gehobenen Schalthebels 36 der achten Stelle nach rechts gedrückt ist und deren Nase 5o' (9) nun außerhalb der Bahn der Nase 53 (9) des Schalthebels 36 (9) liegt (Abb. 5). Der frei gewordene Schalthebel 36 der neunten Stelle wird daher nicht mehr auf halber Höbe abgefangen, sondern fällt bis in seine unterste Lage zurück.
  • Bei der nächsten Drehung der Welle 33 findet der gleiche Vorgang statt, wobei der Schalthebel 36 der siebenten Stelle in halbe Höhe gebracht wird und der Schalthebel 36 der achten Stelle ganz herunterfällt.
  • In dieser Weise wiederholt sich das Spiel bis zur neunten Umdrehung. Beim Hochgehen des Hebelarmes 36 der Taste i auf mittlere Höhe wird gleichzeitig der Hebel 36 (o) auf mittlere Höhe gehoben, weil der Lappen 37 (1) am Hebel 36 (1) der ersten Stelle dicht unter dem Hebel 36 (o) liegt. Beide Hebel 36 (r) und 36 (o) werden durch die Nase 5o' (i) in mittlerer Lage gehalten, bis die Nase 34 (1) unter Klinke 46 (i) und gleichzeitig Nase 34 (o) unter Klinke 46 (o) greift. Dadurch werden beide Hebel 36 (1) und 36 (o) in die obere Lage gebracht. Die Steuerkurve 56 (o) am Hebel 36 (o) ist etwas tiefer angebracht als an den übrigen Hebeln 36. Sie drückt daher, wenn Hebel 36 (o) in die oberste Lage geht, den Arm 54 (o) bzw. den Arm 50 (1) mit dem Haken 5o' (i) aus dem Bereich der Nase 53 (1). Wenn nun die Klinke 46 (1) von Zahn 34 (i) abschnappt, kann Hebel 36 (1) herunterfallen. Da die Klinke 41 (o) länger ist als 41 (1), so schnappt sie später ab. Hierdurch wird Kurve 56 (o) so lange hochgehalten und mithin Nase 5o' (i) so lange außer Wirkung gehalten, bis Hebel 36 (1) unten ist. Erst dann schnappt auch 41 (o) von 34 (o) ab, so daß Hebel 36 (o) ebenfalls herunterfallen kann.
  • Beim Hochgehen des Hebelarmes 36 (o) nimmt dieser den Stift 6o mit in die Höhe, wodurch der Winkelhebel 59, 61 verschwenkt wird. Der Haken 62 gibt hierdurch den Ansatz 63 frei, so daß das Lineal 5 unter Wirkung der Feder 64 nach links schwenken kann, wodurch der Kontakt 7, 8 geöffnet wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltvorrichtung für elektrische Antriebe von Rechenmaschinen nach Patent 479 532, dadurch gekennzeichnet, daß die nacheinander bewegten Schalthebel (36) für die Einstellung des Multiplikators mit zwei Mitnehmern (41, 46) ausgerüstet sind, deren einer ausweicht, während der andere als Mitnehmer dient oder umgekehrt, wenn die Antriebswelle (33) in der einen oder anderen Richtung angetrieben wird.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalthebel (36) in der Ruhelage mit ihren Mitnehmern (41, 46) außerhalb des Bereiches von Daumen (34) der Antriebswelle (33) liegen.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Drücken einer Multiplikatortaste der zugehörige Schalthebel (36) auf eine mittlere Höhe gebracht und in dieser gehalten wird, wobei die Mitnehmer (41, 46) in den Bereich der Daumen (34) zu liegen kommen.
  4. 4. Schaltvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Drehen der Welle (33) der Daumen (34) den einen Mitnehmer zum Ausweichen bringt und dann mit Hilfe des anderen Mitnehmers den Schalthebel (36) auf volle Höhe hebt, wobei dessen Lappen (57) den Schalthebel der nächstfolgenden niedrigeren Stelle auf halbe Höhe bringt usf.
  5. 5. Schaltvorrichtung nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß an den Schalthebeln (36) Schrägen (56) angebracht sind, in deren Bahn mit den Fangklinken (50) der nächsthöheren Stelle verbundene Arme (54) mit Anschlägen (55) liegen, so daß durch Bewegung eines Schalthebels (36) in mittlere Höhe die Fangklinke (5o) der nächsthöheren Stelle zurückgedrückt wird und den zugehörigen Schalthebel beim Herunterfallen nicht mehr auf halber Höhe halten kann.
DET36407D 1929-02-14 1929-02-14 Schaltvorrichtung fuer elektrische Antriebe von Rechenmaschinen Expired DE525344C (de)

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