DE525152C - Zylinderverschluss fuer Selbstlade-Feuerwaffen - Google Patents
Zylinderverschluss fuer Selbstlade-FeuerwaffenInfo
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- DE525152C DE525152C DEF69694D DEF0069694D DE525152C DE 525152 C DE525152 C DE 525152C DE F69694 D DEF69694 D DE F69694D DE F0069694 D DEF0069694 D DE F0069694D DE 525152 C DE525152 C DE 525152C
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/13—Percussion or firing pins, i.e. fixed or slidably-mounted striker elements; Mountings therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
- Zylinderverschluß für Selbstlade-Feuerwaffen Die Schlagbolzen der Hammerschlösser sind bei Selbstladern bekanntlich derart durchgebildet, daß sie durch eine Rückhaltefeder vom Zündhütchen ferngehalten werden, um ein unbeabsichtigtes Abfeuern . der Waffe beim Schließen des Verschlusses zu verhindern. Die Erfahrung bewies, daß diese Anordnung ihren Zweck nicht erfüllt, da bei dem durch die Schließfeder erfolgenden außerordentlich raschen Vorschnellen des Verschlusses dem Schlagbolzen eine Massenbeschleunigung erteilt wird, welcher die Rückhaltefeder nicht gewachsen ist und deshalb während deri: Verschlußverriegelung der Schlagbolzen mit dem Zündhütchen unbeabsichtigt in Berührung tritt, wobei eventuell auch ein Abfeuern erfolgen kann. Der Stärke der Rückhaltefeder ist nämlich eine Grenze durch den Umstand gesetzt, daß sie beim Schuß durch die Hammerfeder überwunden werden muß. Zweck der Erfindung ist, unter Beibehaltung einer leicht überwindbaren Rückhaltefeder die schädliche Wirkung der Massenbeschleunigung des Schlagbolzens zwangläufig zu verhindern.
- Es sind Einrichtungen an Zylinderverschlüssen bekannt, bei welchen zu demselben Zweck eine Verriegelung des Schlagbolzens vorgesehen wird, die der Hammer im Augenblick des Abfeuerns auslöst. Hierbei hat jedoch die Rückhaltefeder nicht nur das Gewicht des Schlagbolzens und dessen Reibungswiderstand im Zylinder zu überwinden, sondern auch noch die Reibung des durch Federdruck an den Schlagbolzen gedrückten Riegels. Die Rückhaltefeder mußte also dementsprechend stärker bemessen werden als bei den Waffen ohne diese Verriegelung. Demzufolge hatte aber die Hammerfeder beim Abfeuern außer der Überwindung der stärkeren Rückhaltefeder auch noch den Riegel auszulösen, so daß also auch die Hammerfeder wiederum bedeutend verstärkt werden mußte. Alles Übelstände, welche durch die Erfindung beseitigt werden.
- Andererseits sind auch Zylinderverschlüsse bekannt, bei welchen das unbeabsichtigte Vorschnellen des Schlagbolzens durch eine am Schlagbolzen befindliche Ausnehmung und eine im Zylinder befindliche Warze verhindert wird. Bei diesen Verschlüssen, die jedoch nur für Repetiergewehre und nicht für Selbstlader bestimmt waren, kam eine Rückhaltefeder nicht zur Anwendung, und das unbeabsichtigte Vorschnellen des Schlagbolzens kam nur dann in Frage, wenn ein Bruch des Schlagbolzens erfolgte.
- Die Erfindung betrifft eine Anordnung an Zylinderverschlüssen von Selbstladewaffen, welche aus einer Kammer und einem in derselben drehbaren Verschlußkopf bestehen, bei welchen der Schlagbolzen durch eine Feder verhindert wird, mit dem Zündhütchen in Berührung zu treten, um ein unbeabsichtigtes Abfeuern der Patrone durch die Massenbeschleunigung, die dem Schlagbolzen beim Vorschnellen des Verschlusses erteilt wird, zu verhindern. Dieser Zweck wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß am Schlagbolzen und am Verschlußkopf Sperrteile angeordnet sind, welche ein Vorschnellen des Schlagbolzens bei dem Vorschnellen des Verschlusses verhindern. Zweckmäßig wird die Anordnung so getroffen, daß ein vollständiges Vorschnellen des Schlagbolzens nur bei Erreichen der völligen Verschlußlage erfolgen kann, womit auch erreicht wird, daß die Waffe nur in diesem Zustande abgefeuert werden kann. Dies wird dadurch herbeigeführt, daß nur im völlig geschlossenen Zustande des Verschlusses die an diesem befindliche Sperrfläche dem Sperrteile des Schlagbolzens ausweicht, während in allen übrigen Stellungen des Verschlusses der Schlagbolzen nicht vollständig vorwärts zu schnellen vermag.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Verschlußanördnung dargestellt, wobei Abb. z einen Schnitt durch die Kammer und teilweise auch durch den Verschlußkopf darstellt, im geschlossenen Zustande des Verschlusses. Abb. 2 ist ein Schnitt durch den Verschluß in offener Stellung desselben. Abb. 3 ist eine Rückansicht des Verschlußkopfes in geschlossener Lage. Abb. 4 ist die gleiche Ansicht in offener Lage. Abb. ,5 ist ein Schnitt nach der Linie A-B in Abb. z.
- In der Kammer Z ist der Verschlußkopf 3 infolge der schraubenförmigen Leisten- und Nutenverbindung 2 in bekannter Weise verdrehbar und verschiebbar. In der Kammer r und im Verschlußkopf 3 ist der Schlagbolzen 5 angeordnet, welcher durch die Schraubenfeder 6 ständig nach rückwärts gedrückt wird: Das Zurückdrängen des Schlagbolzens wird durch einen im Verschlußkopf befestigten Stift 7 begrenzt. Am Schlagbolzen 5 ist ein Bund S und eine Warze 9, ferner ein Führungsteil io angeordnet (Abb.5), der ein Verdrehen des Schlagbolzens um seine Längsachse verhindert. Um die Verdrehung des Verschlüßkopfes gegenüber dem Schlagbolzen zu ermöglichen, ist im letzteren eine Ausnehmung 14 ausgefräst. Am Verschlußkopf 3 ist eine Ausnehmung rz vorgesehen, welche im völlig geschlossenen Zustand des Verschlusses (Abb. i und 3) der Warze 9 des Schlagbolzens 5 gegenüber zu stehen kommt und in dieser Lage ein ungehindertes Vorschnellen des Schlagbolzens unter Wirkung des Hammers 12 gestattet. In keiner anderen Lage kann dieses Vorschnellen erfolgen, da in allen sonstigen Lagen die Ausnehmung ii gegenüber der Warze 9 verdreht ist (Abb. q.), so daß die Warze 9 der Sperrfläche 13 des Verschlußkopfes 3 gegenübersteht und dadurch am vollständigen Vorschnellen verhindert wird. Selbstverständlich könnte die Anordnung auch so getroffen werden, daß am Schlagbolzen eine Sperrfläche mit einer Ausnehmung und am Verschlußkopf eine Sperrwarme angebracht ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung an aus Kammer und in derselben drehbaremVerschlußkopf bestehenden Zylinderverschlüssen von Selbstladewaffen, bei welchen der Schlagbolzen durch eine Feder verhindert wird, mit dem Zündhütchen in Berührung zu treten, zwecks Vermeidung des Abfeuerns der Patrone durch die Massenbeschleunigung,. die dem Schlagbolzen beim Vorschnellen des Verschlusses erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen in der Kammer unverdrehbar, im Verschiußkopf jedoch drehbar geführt ist und am Schlagbolzen eine Warze, am Verschlußkopf hingegen eine dieser entsprechende Ausnehmung oder umgekehrt am VerschluB-kopf eine Warze und am Schlagbolzen eine Ausnehmung vorgesehen ist, die nur in der völlig geschlossenen Lage des Verschlusses, also bei völlig verdrehtem Verschlußkopf, einander gegenüberstehen und nur so das vollständige Vorschnellen des Schlagbolzens ermöglichen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF69694D DE525152C (de) | 1929-11-22 | 1929-11-22 | Zylinderverschluss fuer Selbstlade-Feuerwaffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF69694D DE525152C (de) | 1929-11-22 | 1929-11-22 | Zylinderverschluss fuer Selbstlade-Feuerwaffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE525152C true DE525152C (de) | 1931-05-20 |
Family
ID=7111188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF69694D Expired DE525152C (de) | 1929-11-22 | 1929-11-22 | Zylinderverschluss fuer Selbstlade-Feuerwaffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE525152C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2714161A1 (fr) * | 1993-12-21 | 1995-06-23 | Giat Ind Sa | Dispositif de percussion perfectionné pour une arme à feu. |
| DE19628571A1 (de) * | 1996-07-16 | 1998-01-22 | Walther Carl Gmbh | Schlagbolzen oder Schlaghammer für Handschußwaffen |
-
1929
- 1929-11-22 DE DEF69694D patent/DE525152C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2714161A1 (fr) * | 1993-12-21 | 1995-06-23 | Giat Ind Sa | Dispositif de percussion perfectionné pour une arme à feu. |
| EP0660068A1 (de) * | 1993-12-21 | 1995-06-28 | CTA International | Schlagbolzenanordnung für eine Feuerwaffe |
| US5604326A (en) * | 1993-12-21 | 1997-02-18 | Giat Industries | Striker device for a firearm |
| DE19628571A1 (de) * | 1996-07-16 | 1998-01-22 | Walther Carl Gmbh | Schlagbolzen oder Schlaghammer für Handschußwaffen |
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