DE52508C - Reibungs - Bremse für Fuhrwerke aller Art - Google Patents

Reibungs - Bremse für Fuhrwerke aller Art

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DE52508C
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Germany
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brake
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DENDAT52508D
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W. SCHÜTTE und F. EBERHARDT in Berlin, Schützenstr. 58 bezw. Köpenickerstr. 18 bis 20
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D49/00Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like
    • F16D49/16Brakes with two brake-blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.Mb
Durch vorliegende Erfindung wird bezweckt, das Bremsen von Fuhrwerken in jeder gewünschten Schnelligkeit herbeizuführen. Die Vorrichtung wird unterhalb des Wagens an-p gebracht und soll durch den Kutscher von seinem Sitz aus leicht und sicher in Thätigkeit gesetzt werden.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 die Anordnung der Bremse an dem Wagen, Fig. 2 einen Schnitt nach A-B (Fig. 1), Fig. 3 einen Schnitt nach C-D, wobei die Bremse aufser Thätigkeit gedacht ist, Fig. 4 denselben Schnitt mit in Wirkung gedachter Bremse.
An der Nabe der beiden Hinterräder des Wagens. ist ein Reibungsrad α angeordnet, welches mit einem gröfseren Reibungsrade b, auf der Achse c sitzend, in Verbindung gesetzt werden kann. Auf der Achse c sitzt aufserdem ein feststehendes Kettenrad d, an welchem im Punkt H eine Kette r befestigt ist. Diese läuft über ein zweites auf der Achse/ sitzendes drehbares Kettenrad e und ist mit der Zugstange y verbunden.
Beide Achsen werden von zwei Winkelhebeln g, welche seitlich am Wagengestell um Bolzen i drehbar sind, getragen; diese Hebel haben eine winkelförmige Verlängerung h\ welche durch auszuwechselnde Gewichte k beschwert sind. Von der Verbindungsstange der beiden Hebel h1 geht eine Kette oder Leine über bezw. unter einige unterhalb seitlich am Wagengestell sitzende Führungsrollen zum Hebelmechanismus q, welcher vom Kutscher durch Vorwärts- bezw. Rückwärtsbewegung leicht gehandhabt wird. Die Zugstange y ist mit dem Doppelhebel x, auf Welle u sitzend, verbunden; dieselbe wird durch die am Wagengestell um Bolzen n> sich bewegenden Hebel ν getragen und nimmt die beiden Bremsbacken D auf.
Der andere Hebelarm des Doppelhebels χ ist mit Zugstange \ verbunden, welche durch das verstellbare Verbindungsstück o, an Welle t sitzend, in Verbindung tritt. An der Welle t sind die beiden Bremsbacken D1 befestigt.
Die Wirkung der Bremse geschieht auf folgende Weise.
Drückt der Kutscher den Hebel q des Hebelmechanismus nach hinten, so wird die Kette I locker, die Gewichte k ziehen die Hebel g mit ihren beiden Achsen c und/ nach unten rückwärts, wodurch die Reibungsräder α und b in Eingriff treten. Die Reibungsräder a, auf den. Naben der Hinterräder festsitzend, erhalten durch diese ihre Drehung und drehen somit durch die beiden festsitzenden Reibungsräder b auch die Welle c, infolge dessen das auf derselben festsitzende Kettenrad d einen Theil der Kette r aufwickelt. Hierdurch wird die Zugstange y angezogen, der Doppelhebel χ in Wirkung gesetzt und zugleich die Achse u mit den Bremsbacken D fest angezogen. Der Doppelhebel χ zieht die Zugstange % in Richtung des Pfeiles und dadurch die Welle t mit Bremsbacken D1 ebenfalls fest an. Es werden infolge dessen die Hinterräder durch je zwei Bremsbacken gebremst.

Claims (1)

  1. Patent-ANSPRυ CH:
    Eine Reibungsbremse für Fuhrwerke, bei welcher ein mit einem Bremsbacken verbundener Doppelhebel χ mit der Zugstange y und der mit einem zweiten Bremsklotz verbundenen Zugstange \ derart vereinigt ist, dafs infolge eines vom Kutscherbock aus erfolgenden Abrollens der Kette / durch das dadurch eintretende Niederlassen des Gewichtes k ein Anlegen beider Bremsbacken erfolgt.
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