DE524495C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N1/00—Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
- H04N1/23—Reproducing arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Photographic Developing Apparatuses (AREA)
Description
Bei der photograpHscben Empfangsmethode
der Bildtelegraphie mußte bisher das auf lichtempfindlichem Papier aufgenommene Bild
in der bei der Phototechnik üblichen Weise entwickelt werden. Das aufgenommene, noch
nicht sichtbare Bild wurde, gegen Licht geschützt, aus dem Bildempfänger herausgenommen
und in einer Dunkelkammer entwickelt, gewässert, fixiert, geiwässert und getrocknet.
ίο Dann wurde die Kassette des Bildempfängers,
meist eine Trommel, mit neuem lichtempfindlichem. Papier verstehen und wieder in den
Bildempfänger gebracht. Dieses Verfahren ist umständlich, nimmt viel Zeit in Anspruch und
zwingt die mit der Aufnahme beschäftigte Person, sich vom Bildempfänger zu entfernen.
Diese Nachteile sollen durch die erfindungsgemäße Einrichtung vermieden werden, indem
das auf einer beweglichen Unterlage orts-
ao fest aufgespannte photographische Papier nach erfolgter Teilbelichtung mit der Unterlage
selbsttätig weitergeführt wird, um entwickelt, gewässert, fixiert, gewässert und getrocknet
zu werden. Besonders vorteilhaft ist es, diese Einrichtung zugleich als Vorratsbehälter
auszubilden, so daß nach jedesmaliger Fertigstellung eines Bildes, gleichzeitig mit
dem Entfernen desselben, ein neues Papier auf die Unterlage aufgespannt wird. Das
Herausnehmen einer Kassette o. dgl. ist dadurch nicht erforderlich, abgesehen, wenn
neues Vorratspapier eingebracht wird.
In den Abbildungen ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt. Die Bildwalze B,
die als Unterlage, für das photographische Papier dient, wird um ihre eigene Achse gedreht
und gleichzeitig in Richtung des Pfeiles fortbewegt, so daß der Lichtstrahl L auf der
Walze eine schraubenförmige Linie beschreibt. Die Einrichtung zur Steuerung des Lichtstrahles
L durch die Empfangsapparatur sowie die Antriebs- und SjTichronisierungseinrichtung
sind auf den Abbildungen nicht dargestellt, da sie als bekannt angesehen werden dürfen.
Während der Fortbewegung passiert die Walze vier schmale Kammern 1 bis 4, in denen das
Entwickeln, Wässern, Fixieren und das zweite Wässern erfolgt, bis sie in die Kammer 5
gelangt, in der das Papier getrocknet wird. Sobald die Walze in die erste Kammer eintritt,
wird das auf ihr befindliche Papier mit dem Entwickler berieselt. Damit nun jede
Kammer beim Eintritt des Papiers in dieselbe und bei Beginn des Berieseins gegen die
nächste abgeschlossen ist und entsprechend auch beim Austritt des Papiers und Ende .des
Berieseins, ist die Walze mit Rändern 7? versehen. Sobald das Ende des Papiers die einzelnen
Kammern verläßt, hört die Berieselung auf. Die Bäder werden den Kammern oben
zugeführt, fließen unten wieder ab und werden in Vorratsbehälter gepumpt, die in der
Abbildung nicht eingezeichnet sind. Der Entwickler und das Fixierbad müssen durch Zu-
satz oder Erneuerung in bestimmter Stärke gelialten werden, da die Bespülungsdauer von
der Belichtungszeit abhängig ist. Wenn die Walze die Kammern ι bis 4 durchlaufen hat,
gelangt sie in die Trockenkammer 5, an die ein Ventilator V angeschlossen ist.
In der Abb. 2 ist die Bildtrommel im Schnitt dargestellt. Im Innern befindet sich das Vorratspapier
P, welches beispielsweise von der Seite eingefüllt werden kann. Das Papier
wird durch eine Öffnung Ö herausgezogen, um die Trommel gelegt, durch einen Schlitz S1
wieder nach innen und durch die Öffnung Ö wieder nach außen geführt. Wenn die BiIdtrommel
sich ganz in der Trockenkammer 5 befindet, schleift das Ende E des Papiers
gegen die Gehäusewand G. Durch einen Schlitz S2 in derselben kann das Papier nun
herausgezogen werden, wodurch gleichzeitig die Trommel mit neuem Papier überzogen
wird. Darauf wird die Trommel in den Belichtungsraum zurückgeschoben, und das nächste Bild kann aufgenommen werden. Das
Herausnehmen des Papiers kann auch erst nach dem Zurückschieben in die Belichtungskammer geschehen, was den Vorteil hat, daß
die Trockenkammer nicht luftdicht abgeschlossen zu werden braucht.
Claims (4)
1. Bildempfänger, dadurch gekennzeichnet, daß das auf einer beweglichen Unterlage
ortsfest aufgespannte photographische Papier nach erfolgter Teilbelichtung mit der Unterlage selbsttätig weitergeführt
wird, um entwickelt, gewässert, fixiert, gewässert und getrocknet zu werden.
2. Bildempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als Unterlage
für das Papier dienende Zylinder gleichzeitig als Vorratsbehälter für das photographische Papier ausgebildet ist.
3. Bildempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Entwikkeln,
Fixieren, Wässern durch Berieseln erfolgt.
4. Bildempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwicklung,
Fixierung usw. in einzelnen voneinander getrennten Kammern erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE524495C true DE524495C (de) |
Family
ID=575383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT524495D Active DE524495C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE524495C (de) |
-
0
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