DE52444C - Setzschiff für Buchdrucker - Google Patents

Setzschiff für Buchdrucker

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DE52444C
DE52444C DENDAT52444D DE52444DA DE52444C DE 52444 C DE52444 C DE 52444C DE NDAT52444 D DENDAT52444 D DE NDAT52444D DE 52444D A DE52444D A DE 52444DA DE 52444 C DE52444 C DE 52444C
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DE
Germany
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wall
long side
ship
rotatable
edge
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52444D
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English (en)
Original Assignee
G. W. CUMMINGS in New-York, Nr. 101 West Seventy eighth Street, Staat New-York, V. St. A
Publication of DE52444C publication Critical patent/DE52444C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B1/00Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
    • B41B1/28Galleys

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 15: Druckerei.
Setzschiff für Buchdrucker.
Die Erfindung betrifft ein Setzschiff für Buchdrucker, dessen eine Lan,gseite um Drehzapfen beweglich ist, die nahe der Innenseite und zweckmäfsig dicht über dem Boden des Schiffes angebracht sind. Die Aufsenseite dieser drehbaren Seite kann abgeschrägt oder an dem unteren Theil ausgespart sein. Die andere Langseite, wie die Endseite sind zweckmäfsig unbeweglich. Die drehbare Langseite kann mit einem federnden Schnäpper oder dergleichen und mit einer Klammer versehen sein, um diese Seite in ihrer aufrechten Stellung festzuhalten.
Das Wesentliche an diesem Setzschiff ist die drehbare Langseite, welche, in aufrechte Stellung bewegt, die Lettern hält und, jvenn seitlich umgelegt, ihren Halt gegen die Lettern verliert, mit ihrem unteren Theil aber dennoch die Lettern in ihrer Lage beläfst und deren Verschiebung verhindert.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Oberansicht des Setzschiffes mit der drehbaren Langseite, welche hier in aufrechter Stellung sich befindet, Fig. 2 eine Oberansicht des Setzschiffes mit seitlich umgelegter Langseite, Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 1, Fig. 4 ein Querschnitt nach der Liniey-y der Fig. 2, Fig. 5 eine Endansicht des Setzschiffes, Fig. 6 eine Ansicht gegen das andere Ende desselben, Fig. 7 ein Längenschnitt desselben, Fig. 8 ein Querschnitt durch das Setzschiff und die Klammer desselben und Fig. 9 eine Unteransicht der Klammer.
Das Setzschiff besteht aus einer Bodenplatte A, einer festen Langseite J3, einer festen Endseite C und einer um Drehzapfen schwingenden Langseite D. Alle Theile können aus Metall bestehen und die festen Wände B und C können stärker sein als der Boden A, mit dem sie vernietet oder aus einem Stück geformt oder beliebig verbunden sind.
Die drehbare Seitenwand D ist an der oberen Innenseite rechtwinklig, aufsen ist sie abgeschrägt oder ausgespart. In der Zeichnung ist sie winkelförmig oder im Querschnitt L-förmig gestaltet. An den Endflächen sind Drehzapfen dl d" befestigt, welche nahe über dem Boden A und nahe an der Innenseite der Wand D stehen,-so dafs beim Umlegen der Wand D, Fig.. 2 und 4, die untere Kante 'derselben ihre Lage möglichst wenig verändert und die Lettern nicht in Unordnung bringt.
Der Drehzapfen dl sitzt an einem Ansatz d, welcher an der Bodenplatte A angenietet, angelöthet, angeformt oder beliebig ^befestigt ist und mit der Wand D abschneidet; dieser Drehzapfen pafst in eine entsprechende Vertiefung in der Endfläche der Wand D. Der andere Drehzapfen d2 besteht aus einer Schraube, welche von aufsen durch die Wand C hindurchführt und mit ihrem inneren glatten Ende in eine entsprechende Vertiefung der Wand D pafst. Etwa in der Mitte der Länge des Schiffes kann am Boden A desselben ein Vorsprung E angeformt oder befestigt sein (Fig. 8), dessen hakenförmige Innenfläche e mit einem ihm gegenüberstehenden Haken d3 aufsen an der Wand D Eingriff hat, so lange sich diese Wand in aufrechter Stellung befindet. Durch diese Vorrichtung wird einestheils verhütet, dafs die Wand D sich unter dem von innen gegen sie wirkenden Druck nach aufsen durchbiegt oder
ausbaucht, anderenteils auch ein Aufwärtsbewegen dieser Wand zwischen ihren Enden verhütet.
G ist ein federnder Haken, welcher auf der Wand C des Setzschiffes befestigt ist und mit seiner Nase g über die Kante d^ der Wand D greift, um letztere in ihrer aufrechten Stellung festzuhalten; die Feder G wird auf der Wand C durch zwei Schrauben gx g1 festgehalten, so dafs sie sich nicht seitlich drehen lä'fst, sondern parallel zur Wand C festgehalten wird.
Sowie die drehbare Wand D in ihre aufrechte Stellung bewegt wird, trifft die Kante di gegen, die Nase g der Feder G und letztere wird gehoben, bis der Haken in der Schlufsstellung einschnappt. Um die Wand D wieder umzulegen, mufs der federnde Haken g abgehoben werden.
H ist eine Klammer, welche aus Blech bestehen kann und sich aus einem - mittleren Streifen h1 und einem stellbaren Arm /ζ2 zusammensetzt. Das eine Ende /z3 des mittleren Blechstreifens hl ist rechtwinklig umgebogen und greift über den äufseren Rand der festen Längsseite B, das andere Ende des Streifens h1 liegt, auf der Oberkante der Wand D flach auf, so lange letztere in ihrer aufrechten Stellung sich befindet. Die der Wand C zugekehrte Längskante des Streifens hl ist abwärts in den Innenraum des Schiffes hineingebogen (Fig. 6, ' 8 und 9). Der stellbare Arm /ζ2 der Klammer hat am äufseren Ende einen nach unten umgebogenen Rand /ζ4, mit dem er über die Kante der drehbaren Wand D greift. Der Arm h2 liegt mit seinem äufseren Ende in einem gabelförmigen Ausschnitt des Streifens h1 und ist dann mit einer schwachen Kröpfung auf die Unterseite dieses Streifens to1 geführt und dort an einem Drehzapfen /ζ5 befestigt, der durch den Streifen h1 nach aufsen führt und mit einer Kurbel oder einem Excenter versehen ist, der in einem Ausschnitt des Armes h'2 sich bewegt (Fig. 8). Zwischen den Arm Tz2 und den Nietkopf des Drehzapfens /z5 ist eine Unterlagscheibe gelegt. Auf das aufsen vorstehende Ende des Drehzapfens /z5 ist ein Arm h6 aufgesteckt, durch dessen Drehung die Kurbel des Zapfens /z5 den Arm /ζ2 nach aufsen schiebt und dadurch den übergreifenden Rand /ζ4 von der Kante der drehbaren Wand D abhebt, oder umgekehrt, den Arm wieder einwärts schiebt und die Klammer schliefst. Diese Klammer trägt dazu bei, die drehbare Wand D in ihrer aufrechten Stellung festzuhalten, und sie bildet zugleich eine Basis für das untere Ende der Letter.
Infolge der vorstehend beschriebenen Anordnung der drehbaren Langseite werden die Lettern in der gegebenen Lage nicht allein bei der 'aufrechten Stellung der Seite, sondern auch nach dem Umklappen derselben gehalten. Wenn somit die Langseite umgeklappt wird, um die Lettern aus ihrer geprefsten Stellung zu befreien, so können sie beim Wegsetzen doch niemals durch einander fallen und so in Unordnung ge'rathen. Hierzu kommt noch, dafs gegenüber den^ bisher gebräuchlichen Letternstützen bei Anwendung der vorliegenden Langseite sowohl an Zeit, als auch an Raum gespart wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Setzschiff für Buchdrucker, dessen eine Seite D drehbar an der Bodenplatte A und der starr befestigten Endplatte C so eingelenkt ist, dafs sich ihre an dem Typensatz anliegende Begrenzungsfläche in ihrem Abstande von dem Satz auch nach dem Umklappen nicht verändert,' sondern stets mit demselben festhaltenden Druck auf die Lettern einwirkt, zu dem Zwecke, die letzteren in ihrer Lage zu erhalten und deren Verschiebung zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52444D Setzschiff für Buchdrucker Expired - Lifetime DE52444C (de)

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