DE523992C - Verfahren zum Aufhellen der durch Alkylierung von Naphthalinsulfonsaeuren entstandenen, als Netzmittel, Durchdringungsmittel, Loesungsvermittler usw. in der Textilindustrie und Lederindustrie benutzten Produkte - Google Patents

Verfahren zum Aufhellen der durch Alkylierung von Naphthalinsulfonsaeuren entstandenen, als Netzmittel, Durchdringungsmittel, Loesungsvermittler usw. in der Textilindustrie und Lederindustrie benutzten Produkte

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DE523992C
DE523992C DEB134724D DEB0134724D DE523992C DE 523992 C DE523992 C DE 523992C DE B134724 D DEB134724 D DE B134724D DE B0134724 D DEB0134724 D DE B0134724D DE 523992 C DE523992 C DE 523992C
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Expired
Application number
DEB134724D
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Dr Heinrich Bertsch
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H TH BOEHME AKT GES CHEM FAB
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H TH BOEHME AKT GES CHEM FAB
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C303/00Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides
    • C07C303/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C303/44Separation; Purification

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zum Aufhellen der durch Alkylierung von Naphthalinsulfonsäuren entstandenen, als Netzmittel, Durchdringungsmittel, Lösungsvermittler usw. in der Textilindustrie und Lederindustrie benutzten Produkte Bekanntlich werden Produkte, die durch Alkylieren von Naphthalinsulfonsäuren erhalten werden, und zwar insbesondere die üblicherweise als propylierte Naphthalinsulfons iiuren angesprochenen Produkte, in weitestem Maße als Netzmittel in der Textilindustrie verwendet. Diesen Präparaten haftet nun der Nachteil an, daß sie im allgemeinen in ziemlich dunkler Form anfallen und daß sie infolgedessen farblose Textilfasern schon in sehr geringer Konzentration anfärben und ebenso helle Farben ziemlich stark trüben. Diese unangenehme Eigenschaft der alkylierten Naphthalinsulfonsäuren scheint im allgemeinen von ihrer Qualität als Netzmittel untrennbar zu sein, da die Herstellung, um den größtmöglichen Netzeffekt zu erreichen, unter Bedingungen vorgenomnien werden muß, die eine helle Sulfonsäure nicht erwarten lassen. Es hat sich aber auch gezeigt, daß bei einer Reinigung dieser Sulfonsäuren, z. B. durch Umkristallisieren ihrer Salze, die Netzfälligkeit in erheblichem Maße zurückgeht.
  • Es wurde null gefunden, daß durch Behandeln mit Zinkstaub in saurer wäßriger Lösung diese Präparate, ohne in ihrer Netzfähigkeit eine Einbuße zu erleiden, sich so weit aufhellen lassen, daß sie die Textilfaser nicht mehr anfärben und auch helle Farben nicht mehr trüben. Das Verfahren wird so ausgeführt, daß man die Sulfonsäure etwa im gleichen Gewicht Wasser löst, evtl. Eisessig zusetzt und hierauf mit Zinkstaub bis zum gewünschten Effekt in der Hitze behandelt, was im allgemeinen mehrere Stunden beansprucht.
  • Beispiel i . 1-,8 kg Naphthalin werden mit i co kg konzentrierter Schwefelsäure bei i 5o" und bei rascheln Zulauf der Säure in ß-\ aplithalinsulfonsäure übergeführt. Nach dem Abkühlen der 'Mischung auf 9o0 läßt man 290 kg ISO-liropylscliwefelsäure -zulaufen. Die Reaktion ist exotherniischer Natur. 'Ian regelt den Zulauf so, daß die Temperatur nicht über 1200 steigt. Wenn die IsopropyIschwefelsäure eingetragen ist, zeigt sich das Ende der Reaktion dadurch an, daß sich die Reaktionsmasse trübt und beim Stehen in zwei Schichten trennt. Die untere Schicht bestellt aus überschüssiger Schwefelsäure und wird abgezogen, die obere stellt die rolle, technische Diisopropylnaphthaliiisulfonsäure dar. Diese wird mit gleicher Menge Wasser verdünnt und diese klare.. nach s_4bwefliger Säure riechende dunkle Lösung mit 5"/" Zinkstaub und 2'1" Eisessig vom Gewicht der ursprünglichen Diisopropylnaphthalinsulfonsäure mehrere Stunden auf etwa 8o bis ß5° erhitzt. Man kann während der Reaktion vorteilhaft einen indifferenten Gasstrom durch die Flüssigkeit leiten, um die entstehenden übelriechenden Gase, wie Schwefelwasserstoff, zu entfernen. Nach Beendigung der Reaktion ist die Lösung der Isopropylnaplithalinsulfonsäure je nach Wirksamkeit des Zinkstaubes gelbbraun bis strohgelb geworden und ist nun für textilistische Zwecke ohne weiteres verwerldbar. Beispiel .lan arbeitet analog wie bei Beispiel i, unterläßt aber den Zusatz von Eisessig.

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  1. L'ATENTANSPI,UCII: Verfahren zum Aufhellen der durch Alkylierung von iNaphthalinsulfonsäuren entstandenen, als Netzmittel, Durchdringungsinittel, Lösungsvermittler usw. in der Textilindustrie und Lederindustrie benutzten Produkte, dadurch gekennzeicbnet, daß man die Sulfonsäuren in wäßriger Lösung, evtl. in Gegenwart von Säuren, mit Zinkstaub behandelt.
DEB134724D 1927-12-07 1927-12-07 Verfahren zum Aufhellen der durch Alkylierung von Naphthalinsulfonsaeuren entstandenen, als Netzmittel, Durchdringungsmittel, Loesungsvermittler usw. in der Textilindustrie und Lederindustrie benutzten Produkte Expired DE523992C (de)

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