DE523729C - Schmuckstueck - Google Patents

Schmuckstueck

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Publication number
DE523729C
DE523729C DE1930523729D DE523729DD DE523729C DE 523729 C DE523729 C DE 523729C DE 1930523729 D DE1930523729 D DE 1930523729D DE 523729D D DE523729D D DE 523729DD DE 523729 C DE523729 C DE 523729C
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Germany
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Expired
Application number
DE1930523729D
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Cartier SA
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Cartier SA
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Publication date
Application filed by Cartier SA filed Critical Cartier SA
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Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C15/00Other forms of jewellery

Landscapes

  • Adornments (AREA)

Description

Die Erfindung hat ein Schmuckstück zum Gegenstand, das aus einem biegsamen, in seiner Form veränderbaren, aus unstarren, sich kreuzenden oder miteinander verflochtenen metallischen Streifen oder Drähten zusammengesetzten Träger und an diesem Träger angebrachten Schmuck- oder Zierteilen besteht. Der formveränderliche und nach der Formung seine Gestalt beibehaltende Träger kann ohne weiteres von Hand in eine mehr oder weniger gewölbte oder flache Form gebracht werden. Dadurch wird die Erzielung der gewünschten Gestaltung des Schmuckstückes und dessen Anpassung an die Form und den Umriß des Teiles des Körpers erleichtert, an dem es angebracht werden soll. Ferner bietet dieser Träger ein einfaches Mittel, um mehrere Schmuck- oder Zierteile in beliebiger Anordnung und Gruppierung zu einem Gesamtschmuckstück zu vereinigen.
Die Schmuck- oder Zierteile können verschiedener Art sein. Beispielsweise kann man hierfür Nadeln verwenden, an denen Perlen oder Splitter von Edel- oder Halbedelsteinen aufgefädelt oder sonstwie gehalten sind. Die Nadeln, die zur Fläche des Trägers schräg oder senkrecht stehen können, werden fest oder nachgiebig mit den Streifen oder Drähten des Trägers, z. B. durch Verlötung und Vernietung, verbunden. Auch kann man sie an ihren freien Enden ring- oder hakenförmig ausbilden und an diesen Nadelenden Blättchen, Gehänge oder ähnliche Zierstücke frei aufhängen. Man kann ferner die Nadeln durch Metallblätter mit oder ohne Juwelen oder auch durch kleine Ringe oder Haken oder andere Halter für Schmuck- oder Zierteile ersetzen.
Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen.
Abb. ι und 2 geben in Seitenansicht und Draufsicht eine erste Ausführungsform wieder. Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt zu Abb. ι und 2, und Abb. 4 zeigt im Schnitt nach der Geraden 4-4 der Abb. 5, welche die zugehörige Draufsicht darstellt, den Randteil des Trägers nach der Abb. 2 in größerem Maßstabe. Abb. 6 und J lassen abgeänderte Ausführungsformen des Trägers erkennen.
Bei der Anordnung nach Abb. 1 bis 5 besteht das Schmuckstück aus einer geflochtenen Scheibe b, die aus kleinen unstarren, sich kreuzenden und verflochtenen Metallstreifen c gebildet ist und an der mehrere bewegliche Teile, z. B. Stifte oder Nadeln a, aus Metall befestigt sind, die in der Form eines Fächers oder Strahlenbündels angeordnet sind. An den freien Enden der Nadeln α sind, was nicht näher dargestellt ist, Edelsteine aufgefädelt oder gefaßt. Die Scheibe b stellt einen in der Form veränderbaren biegsamen Träger dar und kann beispielsweise in die in Abb. 1 ge-
strichelt angedeutete konvexe Gestalt oder auch in eine konkave, ebene oder sonstige Form gebogen werden. Die Befestigung der Nadeln α an den Metallstreifen c kann z. B. durch Lötstellen oder Vernietungen bewirkt werden, die in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise die durch Löcher der Streifen c hindurchgesteckten Enden a1 der einzelnen Nadeln mit der Unterfläche des Trägers b verbinden.
Die Tragscheibe b kann eine beliebige Umrißlinie, beispielsweise Kreis- oder Viereck-' form, besitzen. Die Außenkante der Scheibe b kann durch Umbördeln der Enden c1 der Metallstreifen c um einen Draht, eine Schnur oder ein Kettchen d gebildet sein, wie aus Abb. 4 und 5 näher ersichtlich ist. Statt dessen können die Enden der Streifen c auch miteinander vernietet oder verlötet sein. Die Nadeln α können, statt in einer bestimmten Richtung gehalten zu sein, am Träger b auch mit einer gewissen Bewegungsfreiheit befestigt sein, so daß sie z. B. eine Kegelfläche von kleinem Spitzenwinkel α beschreiben können, wie Abb. 3 zeigt, was sich z. B. mit Hilfe von entsprechenden Vernietungen oder Ringen erreichen läßt. Dadurch wird es möglich, die Nadeln je nach der Form und Größe der daran zu befestigenden Schmuck- oder Zierteile auf verschiedene Richtungen und gegenseitige Lagen einzustellen.
Der geflochtene Träger kann durch Streifen von ganz verschiedenen Querschnitten, z. B. von flachem, halbflachem oder halbrundem Querschnitt, gebildet sein. Abb. 6 veranschaulicht beispielsweise Streifen von halbrundem Querschnitt. Wie Abb. 7 erkennen läßt, kann man die einzelnen Streifen des Trägers auch durch Nebeneinanderlagerung oder flache Verflechtung von runden Drähten erzielen. Der Abstand der Streifen kann veränderlich sein, und das von ihnen dargestellte Gebilde braucht nicht unbedingt schachbrettartig aussehen. Ferner können die Streifen durch irgendwelche andere Elemente ersetzt werden, die durch gegenseitige Überkreuzung einen biegsamen formveränderlichen Träger ergeben, der die ihm verliehene Gestaltung beibehält. Beispielsweise kann man hierfür flache Ringe beliebiger Form verwenden, die in Streifen zerschnitten und verflochten sind.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schmuckstück, das aus einem biegsamen und in seiner Form veränderbaren, aus unstarren, sich kreuzenden oder miteinander verflochtenen metallischen Streifen oder Drähten (c) zusammengesetzten Träger (b) und an diesem angebrachten Schmuck- oder Zierteilen besteht.
2. Schmuckstück nach Anspruch 1, bei dem an dem formveränderbaren Träger (&) Stifte, Ringe oder sonstige Halter (a) zur Befestigung der Schmuck- und Zierteile angebracht sind.
3. Schmuckstück nach Anspruch 1 und 2, bei dem die Stifte, Ringe, Haken oder sonstigen Halter (a) für die Schmuck- oder Zierteile mit einer gewissen Bewegungsfreiheit, z. B. durch Vernietungen oder Ringe, an dem formveränderbaren Träger (b) befestigt sind.
Hierzu τ Blatt Zeichnungen
DE1930523729D 1930-02-19 1930-05-01 Schmuckstueck Expired DE523729C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR523729X 1930-02-19

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Family

ID=8918792

Family Applications (1)

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DE1930523729D Expired DE523729C (de) 1930-02-19 1930-05-01 Schmuckstueck

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DE (1) DE523729C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE751201C (de) * 1937-06-05 1953-05-18 Hartmetallwerkzeugfabrik Meuts Nachgiebige Metallgewebeeinlage zum Aufloeten von Metallstuecken auf Werkzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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