DE173560C - - Google Patents

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DE173560C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G5/00Floral handling
    • A01G5/04Mountings for wreaths, or the like; Racks or holders for flowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M173560 -■ KLASSE 45/. GRUPPE
PHILIPPE AIME MARCEL MOULIN in PARIS.
mit Zungen.
Patentiert im Deutschen. Reiche vom 23. August 1904 ab.
Auf Trauerkränzen werden die Aufschriften im allgemeinen mittels eines Drahtes befestigt, an welchen mit Perlen besetzte Metallbuchstaben angelötet sind. Zum Löten bedarf man eines Materials, das nicht von allen Händlern geführt werden kann. Um diesen Übelstand zu vermeiden, hat man Buchstaben mit Schlitzen versehen, derart, daß man sie . auf einen glatten, flachen Draht aufreihen
ίο kann, wobei die flache Form ein Drehen derselben verhindert. Um das Gleiten der Buchstaben zu verhüten, werden bei diesem Verfahren Perlen zwischen dieselben auf den flachen Draht aufgereiht. Hierdurch erhält dieser Draht einen so geringen Querschnitt, daß die Aufschriften keine Starrheit mehr haben und das Festhalten der Buchstaben nicht gewährleistet ist.
Andererseits kann man für die Anfertigung von Trauerkranzaufschriften das bekannte Befestigungsverfahren nicht anwenden, welches darin besteht, die Buchstaben mittels Klauen auf einer mit mehreren Löcherreihen versehenen Platte aufzuhängen, weil es nicht möglich ist, diese Platte in der gewünschten Richtung zu biegen, um den Formen der Kränze zu folgen.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung besteht in einem aus abgeflachtem gewundenem Drahte oder einem durchlöcherten Blechstreifen hergestellten Halter zum Befestigen der Buchstaben, dessen Breite im Verhältnis zur Höhe der Buchstaben gering ist, so daß die Aufschrift in allen Richtungen leicht gebogen werden kann. Da jeder Buchstabe unabhängig von den übrigen an dem Halter befestigt wird, so können die Buchstaben jederzeit leicht ausgewechselt werden. Die nicht glatte Form des Halters verhindert das Gleiten der Buchstaben, so daß sich die Anwendung aneinander gereihter Perlen zum Halten der in Abständen voneinander angebrachten Buchstaben vermeiden läßt.
Außerdem kann die Form des Halters derart gewählt werden, daß durch Ausschneiden, Stanzen usw. Verzierungen entstehen, welche zwischen den Buchstaben sichtbar sind, so daß die Verwendung von Perlen zwischen den Buchstaben zum Zweck der Verzierung überflüssig wird.. '
'Auf der beiliegenden Zeichnung stellen beispielsweise Fig. i.und 2 in Ansicht und im wagerechten Schnitt einen Halter 1 dar, welcher Löcher und Einschnitte besitzt. Die Buchstaben 2 oder sonstigen auf dem Halter zu befestigenden Teile sind mit zungeriförmigen Ansätzen 3 versehen, die durch die Löcher oder Ringe des Halters gesteckt, dann umgebogen werden, wodurch der Buchstäbe 2 an dem Halter 1 befestigt ist.
Fig. 3 und 4 stellen eine Hinteransicht und einen senkrechten Schnitt eines Teils einer Aufschrift dar, bei' 'der zwei Zungen 3 als Befestigungsmittel verwendet sind.
Fig. 5 zeigt in wagerechtem Schnitt die Verbindung zweier übereinander gelegter Halterenden mittels der an den Buchstaben angebrachten Zungen.
Die Halter können aus zwei oder mehreren Teilen zusammengesetzt sein, welche durch Flechten, Löten oder auf sonstige Weise
vereinigt sind; sie können im Querschnitt eine flache, hohle, konvexe, wellenförmige, vieleckige oder beliebige andere Gestalt besitzen.
Beispielsweise zeigen Fig. 6 bis 13 verschiedene Ausführungsformen von Haltern wie auch verschiedene Befestigungsweisen der Buchstaben.
Fig. 6 stellt einen aus den Biegungen eines einzigen Drahtes gebildeten Halter 1 dar, wobei der Draht eine glatte zylindrische oder prismatische Form haben kann. Der Buchstabe 2 ist mittels Haken oder Zungen 3 an dem Halter befestigt.
Fig. 7 und 8 stellen in Ansicht und Grundriß einen Halter dar, der aus einem wellenförmigen flachen Draht oder einem Band hergestellt ist. Hierbei greifen die Zungen oder Haken des Buchstabens von außen über den Halter. Diese Anordnung der Haken oder Zungen läßt sich auch auf die anderen Stabformen anwenden. Eine andere Befestigungsform der Buchstaben ist die mittels eines Ringes .5 (Fig. 9 bis 11), der an dem wellenförmigen Halter 1 anliegt und unter den Haken 3, mit denen der Buchstabe versehen ist, hinweggeht.
Fig. 12 und 13 zeigen in Ansicht und im wagerechten Schnitt einen Halter, welcher die Form einer Schnur mit aufgereihten Perlen darstellt, die einfach oder im Relief ausgestanzt werden können.
Wie aus Fig. 14 ersichtlich, können die Buchstaben mit ihren Befestigungszungen aus einem einzigen Stück bestehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Befestigen von Auf- Schriften an Trauerkränzen mittels Buchstaben mit Zungen, gekennzeichnet durch einen Halter aus abgeflachtem, gewundenem Drahte oder einem durchlöcherten Blechstreifen mitVorsprüngen, zum Zwecke, die hinten in der Mitte der Buchstaben angeordneten Befestigungszungen (3) zu halten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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