DE523640C - Vorrichtung zum Behandeln und Pruefen von Zuendkerzen - Google Patents

Vorrichtung zum Behandeln und Pruefen von Zuendkerzen

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DE523640C
DE523640C DE1930523640D DE523640DD DE523640C DE 523640 C DE523640 C DE 523640C DE 1930523640 D DE1930523640 D DE 1930523640D DE 523640D D DE523640D D DE 523640DD DE 523640 C DE523640 C DE 523640C
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chuck
swivel arm
spark
clamping
spark plugs
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DE1930523640D
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AD ASTRA AERO SCHWEIZ LUFTVERK
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AD ASTRA AERO SCHWEIZ LUFTVERK
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/58Testing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Behandeln und Prüfen von Zündkerzen Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Behandeln und Prüfen von Zündkerzen verschiedener Tv_ pen für Explosionsmotoren.
  • Insbesondere bei Flugzeugmotoren handelt es sich darum, bei kurzem Zwischenhalten im Flughafen die Zündkerzen auseinanderzunehmen, zu reinigen und zu prüfen, «-as für den Piloten oder dessen Mechaniker bei den heute üblichen mehrmotorigen Flugzeugen in Anbetracht der großen Anzahl Kerzen eine nicht unbedeutende Arbeit darstellt. Dieselbe muß rasch erledigt werden, die Kerzen werden, oft ohne Bleibacken, in einen gewöhnlichen Schraubstock eingespannt, mit irgendeinem mehr oder weniger passenden gewöhnlichen Schraubenschlüssel auseinandergenommen, gereinigt, wieder zusammengesetzt und entweder gar nicht oder lediglich mittels eines Kurbelinduktors geprüft. Hierbei werden die Sechskantansätze der Kerzen zerkratzt und deren Kanten verdorben, ein richtiges, festes Anziehen beim Wiederzusammensetzen der Kerzen ist selten möglich, und auch die auf die genannte Weise vorgenommene Prüfung ist unzulänglich und zeitraubend.
  • Die genannten Übelstände werden nun mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung beseitigt durch ein ortsfest auf einem Sockel gelagertes Zentrierspannfutter mit Sechskantöffnung zum Einspannen der Zündkerzen und einen neben dein Spannfutter höhenverstellbar angelenkten Schwenkarm mit einem auf die Zündkerze abgedichtet aufzusetzenden Prüfkopf finit Druckluftanschluß.
  • Dank dieser Anordnung kann eine Zündkerze mit einem einzigen Griff genau und fest eingespannt werden, so daß sie unverriickbar festsitzt, mittels eines Steckschlüssels leicht auseinandergenommen und nach dem Reinigen wieder zusammengesetzt werden und hierauf die Prüfung unter Druck erfolgen, was zur zuverlässigen Feststellung des betriebsfähigen Zustandes unbedingt erforderlich ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Vorrichtung im senkrechten Schnitt; Fig. 2 zeigt einen Teilschnitt derselben mit dein Schwenkarm in Prüfstellung; Fig.3 und .4 zeigen eine Draufsicht des Spannfutters, und zwar erstere in geöffnetem, letztere in geschlossenem Zustande; Fig.5 zeigt in kleinerem Maßstab eine Draufsicht der Vorrichtung und Fig. 6 in größerem Maßstabe eine Einzelheit hiervon.
  • i ist der Sockel der Vorrichtung, welcher an der oberen Fläche eine kreisrunde Erhöhung 1a für die Aufnahme des Spannfutters und eine kleinere Erhöhung ih für die Lagerung des Schwenkarmes hat. Am unteren Rande hat der Sockel Befestigungslappen 1c zum Anschrauben auf der @N7erkbank. In einer Öffnung der Erhöhung i a ist eine Büchse 2 aus Isoliermaterial gelagert, die in den Spannfutterblock 3 hineinragt, welcher am äußeren Umfang ein großes Flachgewinde hat, in das ein Spannring q. mit Innengewinde eingreift. Der Spannblock ist mittels Schrauben 8 am Sockel festgeschraubt. In Radialnuten des Spannblockes sind Spannbacken 6 gelagert, welche am inneren Ende je einen Einschnitt mit unter i20° zueinander stehenden Flächen und am äußeren Ende eine Kegelausschnittfläche haben, welche von einer parallelen Kegelfläche des Spannringes übergriffen wird. In jeder Spannbacke ist eine Druckfeder 7 gelagert, welche sich an der Büchse 2 abstützt und die Spannbacke beim Offnen nach außen drückt. Der Spannring hat am Umfang drei seitlich herausragende Spanngriffe 411 zum Öffnen und Schließen des Spannfutters. Wie Fig.3 zeigt, bilden die vorderen Enden der Spannbacken einen Sechskant, welcher die Sechskantmutter einer eingespannten Zündkerze allseitig und zentrisch umfaßt, und zwar kann die Größe der Mutter in den Grenzen nach Fig. 3 und schwanken, von welchen erstere das Spannfutter in völlig geöffnetem und letztere in völlig geschlossenem Zustande zeigt. Innerhalb dieser Grenzen können die Sechskante der Kerzen mit allen vorkommenden Schlüsselweiten eingespannt werden.
  • In der Büchse 2, deren Lichtweite und Tiefe so groß ist, daß die Kerzen auch mit den Elektroden nach unten eingespannt werden können, ist ein längsverschiebbarer Metallbolzen 9 eingesetzt, welcher am oberen Ende eine abgestufte zentrale Bohrung 911 hat und sich so weit hinunterdrücken läßt, daß selbst die größte Kerze Platz findet. Zwischen einem am oberen Ende des Bolzens befestigten Isolierbund 1o und dem Boden der Büchse ist eine den Bolzen 9 umgebende Druckfeder i i eingelegt, welche den letzteren nach oben drückt. Am unteren Ende ist die eine Zuleitung 5 eines Induktorenstromkreises angeschlossen, während dessen andere Zuleitung direkt an die Masse des Sockels i gelegt ist.
  • Auf der Erhöhung iv ist unverdrehbar ein Zapfen i2 befestigt, auf welchem der Schwenkarm 13 v erschwenkbar und verschiebbar gelagert ist. Zur Begrenzung der Schwenkbewegung hat der Zapfen 12 eine Längsnut 1211, in welche eine in die Nabe des Schwenkarmes eingeschraubte Stellschraube 2o hineinragt (Fig.6). Zum Heben und Senken des Schwenkarmes ist auf einem Gewindeansatz i2U des Schwenkzapfens i2 eine Mutter r9 aufgesetzt, welche mittels eines Bundringes mit dein Schwenkarm verbunden ist und Handgriffe i911 hat. Am freien Ende des Schw enkarmes 13 sitzt eine als Prüfkopf dienende Büchse 14 mit einem innen eingelegten Dichtungsring 15, welcher bei allen Kerzen- und Elektrodenformen abdichtet, und eine Glasscheibe 16, welche mittels eines Schraubnippels 17 dicht befestigt ist.
  • Seitlich am Prüfkopf ist ein Anschlußstutzen i8 angesetzt, welcher mittels Schlauches mit einer mit einem Reduzierventil ausgerüsteten Druckluftquelle verbunden ist.
  • Eine zu behandelnde Kerze K wird mit dem unteren Ende in die Bohrung des Bolzens 9 gedrückt, wobei sie an irgendeiner Stelle Kontakt mit demselben macht, gleichzeitig gegen Auskippen aus den Spannbacken gesichert ist, und hierauf der Sechskants des Unterteils im Spannfutter eingespannt. Dann wird mittels eines auf den Sechskant s passenden Steckschlüssels der Oberteil der Kerze abgeschraubt, die Kerze gereinigt, hierauf der Oberteil wieder aufgeschraubt und der Elektrodenabstand reguliert. Alsdann wird der Schwenkarm 1ß aus der in Fig. 5 strichpunktiert angegebenen Lage in die in Fig. i strichpunktiert angegebene Lage verschwenkt und mittels der Mutter i9 so weit abgesenkt, bis der Dichtungsring 15 des Prüfkopfes fest auf der Zündkerze anliegt. Dann wird der Hahn des Stutzens i8 geöffnet, so daß Druckluft in den Prüfkopf eintritt, der Funke also unter gleichen Bedingungen wie im Zylinder mit vorkomprimierter Füllung überspringen muß, und nun wird die Kerze mittels des angelegten Kurbelinduktors geladen. Treten hierbei die durch das Abschlußglas 16 gut sichtbaren Funken regelmäßig und störungsfrei über, so ist die betreffende Zündkerze einwandfrei. Der Schwenkarm wird in seine Ruhelage zurückgebracht und die Kerze aus dein Spannfutter herausgenommen.
  • Da für das Ein- und Ausspannen keinerlei Gewaltanwendung erforderlich ist, bleiben die Kerzen völlig unversehrt, und die gesamte Reinigung und Prüfung kann in kürzester Zeit vorgenommen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Behandeln und Prüfen von Zündkerzen, 'gekennzeichnet durch ein ortsfest auf einem Sockel (i) gelagertes Zentrierspannfutter (3, 4, 6, 7) mit Sechskantöffnung zum Einspannen der Zündkerzen (K) und einen neben dein Spannfutter höhenverstellbar angelenkten Schwenkarm (i3) mit einem auf die Zündkerze abgedichtet aufzusetzenden Prüfkopf (i4) mitDruckluftanschluß (i8).
  2. 2. Vorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Spannfutter (3, 4.) eine Isolierbüchse (2) und in dieser ein zentraler, entgegen einer Druckfeder (i i) verschiebbarer Kontaktbolzen (9) mit abgestufter Längsbohrung (9a) zur Aufnahme des unteren Endes der eingespannten Zündkerze gelagert ist, und daß am Kontaktbolzen (9) der eine Pol (5) eines Induktorstromkreises angeschlossen ist, dessen anderer Pol an der Masse der Vorrichtung liegt.
  3. 3. Vorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Spannfutter (3) drei durch Druckfedern (7) nach außen gedrückte, mit ihren inneren Endflächen ein regelmäßiges Sechseck bildende Spannbacken (6) verschiebbar gelagert sind, welche mittels konischer Wirkungsflächen durch einen mit Handgriffen versehenen, am Block (3) des Spannfutters mittels grobem Flachgewinde gelagerten Spannring (4.) einwärts gedrückt werden können. 4.. @"orrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (13) durch einen in eine Nut (12a) des am Sockel (i) unverdrehbar befestigten Schwenkzapfens (12) eingreifenden Stellstift (20) in seiner Schwenkbewegung begrenzt ist und am freien Ende den in der Arbeitslage gleichachsig mit dem Spannfutter (3) stehenden Prüfkopf (14) trägt, der in bekannter Weise mit einem auf die zu prüfende Kerze aufzupressenden Dichtungsring (15) und einer Abschlußglasscheibe (16) zum Beobachten des Funkenüberganges versehen ist, und daß die senkrechte Bewegung des -Schwenkarmes (13) mittels einer auf einem Gewindeansatz des Schwenkzapfens (i2b) aufgeschraubten Griffmutter (i9), welche in die Schwenkarmnabe (13) eingreift, bewirkt wird.
DE1930523640D 1930-07-27 1930-07-27 Vorrichtung zum Behandeln und Pruefen von Zuendkerzen Expired DE523640C (de)

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