DE523334C - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Klebstoff auf Etikette o. dgl. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Klebstoff auf Etikette o. dgl.Info
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- DE523334C DE523334C DEF69270D DEF0069270D DE523334C DE 523334 C DE523334 C DE 523334C DE F69270 D DEF69270 D DE F69270D DE F0069270 D DEF0069270 D DE F0069270D DE 523334 C DE523334 C DE 523334C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
- B65C9/00—Details of labelling machines or apparatus
- B65C9/20—Gluing the labels or articles
- B65C9/22—Gluing the labels or articles by wetting, e.g. by applying liquid glue or a liquid to a dry glue coating
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- B65C9/2282—Applying the liquid on the label
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Klebstoff auf Etikette o. dgl. L# ür das Aufbringen von Klebstoff auf Etikette o. dgl. ist die Verwendung von Kolbenpumpen bereits bekannt geworden, die den Klebstoff durch die Löcher einer als Lochplatte ausgebildeten Beleimvorrichtung drül;-ken. Die bekannten Einrichtungen dieser Art arbeiten in der Weise, da ß bei jedem Druckhub des Pumpenkolbens eine gewisse Klebstoffinenge durch die Löcher der Lochplatte nach außen gedrückt wird, während beim Rückwärtsgang des Pumpenkolbens die Verbindung zwischen der Lochplatte und dem Pumpenzylinder durch ein Ventil unterbrochen wird, wobei der Pumpenkolben frischen Klebstoff in den Zylinder saugt.
- Diese Arbeitsweise der bekannten Einrichtungen ist mit Übelständen verbunden. @ Der bei jedem Druckhub aus der Lochplatte herausgedrückte Klebstoff bildet vor den einzelnen Löchern der Lochplatte Klumpen, die nach ihrer Übertragung auf das Etikett und Aufbringen desselben auf das Werkstück häßliche Knoten und Wülste unter dein aufgeklebten Etikett hervorrufen. Zum mindesten hindern die Klebstofklumpen das rasche Trocknen. Auch kann sich bei dieser Arbeitsweise auf der Lochplatte leicht eine übermäßige -Menge von Klebstoff anhäufen, welche zu Verschmutzungen und Betriebsstörungen Anlaß gibt.
- Zur Behebung dieser Obelstände wird erfindungsgemäß der Klebstoff beim Kolbenrückgang zum größten Teil durch die Löcher der L ocliplatte zurückgesaugt, so daß auf der Lochplatte nur der Klebstoff zurückbleibt, der beim Drucklieb über die Lochränder getreten war. Bei diesem Verfahren befindet sich nach jedem Druck- und Saughub der Klebstoffpumpe ein dünner, stets gleichmäßiger Klebstoffilm auf der Oberfläche der Lochplatte, welcher auf das Etikett o. dgl. übertragen wird.
- Zur Durchführung dieses Verfahrens wird erfindungsgemäß eine Kolbenpumpe verwendet, bei der ein mit dem Kolben starr verbundenes Ventil den Durchlaß erst bei Beendigung des Kolbenrückganges schließt, während der Kolben die Einlaßöffnungen des Zylinders für den Klebstoffersatz bereits vor Beendigung seines Rückgangs freigibt, In der Zeichnung ist eine Ausführungsforiii einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung und die Kolbenpumpe gemäß der Erfindung im Schnitt beispielsweise dargestellt.
- Das obere Ende eines Pumpenzylinders ist im Innern eines Behälters z für den Klebstoff angeordnet. In der Zylinderwandung sind Öffnungen 5 für den Durchtritt des Klebstoffs vorgesehen. In dein Zylinder i ist ein K-olben 4. bewegbar angeordnet, der mittels einer Stange @ durch eine \ ockenscheibe oder eine: andere geeignete, nicht dargestellte Einrichtung für den Druckhub gesteuert wird. Die Kolbenstange 5 ist in einer abnehmbaren Deckelplatte 2'l des Behälters 2 geführt. Die Rückbewegung des Kolbens für den Saughub wird durch eine Feder 6 bewirkt, die zwischen dem Kolben 4. und einer Wand; im Zylinder r, die einen Ventilsitz 8 enthält,: angeordnet ist. Bei dem Druckhub des Kolbens wird nach Überdeckung der Öffnungen 3 durch den Kolben Klebstoff aus dem Zylinder r herausgepreßt und durch ein Rohr 9 in einen kastenförmigen Körper gefördert, dessen eine Wand als Lochplatte ro ausgebildet ist. Der Klebstoff wird durch die Löcher dieser Lochplatte in Form von einzelnen Tropfen herausgedrückt, beim Saughub des Kolbens jedoch zum größten Teil wieder zurückgesaugt, so daß nur eine dünne Klebstoffschicht, welche über die Lochränder getreten war, auf der Oberfläche der Lochplatte ro zurückbleibt. Die Stärke dieser zurückbleibenden Klebstoffschicht läßt sich durch Einregelung verändern. Die auf der Lochplattenoberfläche zurückgebliebene Klebstoff scbicht wird sodann auf das Etikett Übertragen, welches durch irgendwelche an sich bekannten Mittel der Platte ro zugeführt und von ihr wieder entfernt wird. Zur Durchführung des Verfahrens hat die verwendete Kolbenpumpe kein das Rücksaugen des Klebstoffs verhinderndes Ventil, vielmehr ist ein Ventil lediglich angeordnet, um ein Auslaufen von Klebstoff zu verhindern, wenn die Pumpe nicht betätigt wird. Zu diesem Zweck ist mit dem Kolben .4 eine Kugel r2 mittels einer Stange i r starr verbunden, die sich unter Wirkung einer Feder 6 gegen den Sitz S legt; und zwar erst bei Beendigung des Kolbenrückgangs, während der Kolben die Einlaßöffnungen g des Zylinders r für den Klebstoff bereits vor Beendigung seines Rückgangs freigibt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zum Aufbringen von Klebstoff auf Etikette o. dgl. mittels einer Kolbenpumpe, die den Klebstoff durch die Löcher einer als Lochplatte ausgebildeten Beleimyorrichtung drückt, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff beim Kolbenrückgang zum größten Teil durch die Löcher der Lochplatte zurückgesaugt wird.
- 2. Kolbenpumpe zur- Durchführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Kolben (a) starr verbundenes Ventil (i2) den Durchlaß (8) erst bei Beendigung des Kolbenrückgangs schließt, während der Kolben die Einlaßöffnungen (3) des Zylinders (r) für den Klebstoffersatz bereits vor Beendigungseines Rückgangs freigibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF69270D DE523334C (de) | 1929-09-24 | 1929-09-24 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Klebstoff auf Etikette o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF69270D DE523334C (de) | 1929-09-24 | 1929-09-24 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Klebstoff auf Etikette o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE523334C true DE523334C (de) | 1931-04-22 |
Family
ID=7111084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF69270D Expired DE523334C (de) | 1929-09-24 | 1929-09-24 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Klebstoff auf Etikette o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE523334C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE961246C (de) * | 1953-05-06 | 1957-04-04 | Jagenberg Werke Ag | Vorrichtung an Etikettiermaschinen, durch welche das oberste Etikett durch Saugwirkung entnommen wird |
| DE102004033512A1 (de) * | 2004-07-10 | 2006-02-02 | Langguth Gmbh | Beleimungsverfahren und -vorrichtung |
-
1929
- 1929-09-24 DE DEF69270D patent/DE523334C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE961246C (de) * | 1953-05-06 | 1957-04-04 | Jagenberg Werke Ag | Vorrichtung an Etikettiermaschinen, durch welche das oberste Etikett durch Saugwirkung entnommen wird |
| DE102004033512A1 (de) * | 2004-07-10 | 2006-02-02 | Langguth Gmbh | Beleimungsverfahren und -vorrichtung |
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