DE52227C - Vorrichtung zum Steuern von Schiffen und Booten - Google Patents
Vorrichtung zum Steuern von Schiffen und BootenInfo
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- DE52227C DE52227C DENDAT52227D DE52227DA DE52227C DE 52227 C DE52227 C DE 52227C DE NDAT52227 D DENDAT52227 D DE NDAT52227D DE 52227D A DE52227D A DE 52227DA DE 52227 C DE52227 C DE 52227C
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- DE
- Germany
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- rudder
- boats
- segment
- drive
- ships
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H25/00—Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
- B63H25/06—Steering by rudders
- B63H25/08—Steering gear
- B63H25/10—Steering gear with mechanical transmission
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.\%
Die vorliegende Erfindung betrifft, eine Vorrichtung
zum Steuern von Schiffen und Booten und hat den Zweck, die aufzuwendende Kraft der zu leistenden Arbeit bezw. dem zu überwindenden
Widerstände entsprechend einwirken zu lassen.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 die Vorrichtung im Grundrifs dar. Fig. 2 zeigt
dieselbe in anderer Stellung. Fig. 3 ist eine Abänderungsform der vorliegenden Neuerung,
ebenfalls im Grundrifs. ·
An dem Kopf α des Ruders a1 ist ein Segment
b angebracht, dessen äufsere oder freie Seite mit einer Verzahnung c ausgestattet ist,·,
welche mit einem excentrisch angeordneten Trieb d im Eingriff steht; wegen der Excentricität
des genannten . Triebes mufs die verzahnte Aufsenseite des Segmentes b entsprechend
gekrümmt sein, so dafs die Zähne mit Rücksicht auf die stets wechselnde Gröfse des Zahnabstandes
von der Drehungswelle stets gehörig in einander eingreifen,
Der Trieb d ist so angeordnet, dafs er, wenn das Ruder a1 sich in der Mittellinie χ
des Schiffes befindet, mit seinem gröfsten Radius auf die Verzahnung des Segmentes b einwirkt,,
wie dies in Fig. 1 veranschaulicht ist.
Wenn dann der Trieb in Umdrehung versetzt wird, um das Ruder nach Backbord
oder Steuerbord zu richten, so nimmt der auf das Segment b wirkende Radius des
Triebes allmälig ab. Wenn das Ruder ganz .nach Backbord oder ganz nach Steuerbord gerichtet
ist, so befindet sich der Trieb mit seinem kleinsten Radius mit der Verzahnung des Segments im Eingriff, wie dies aus Fig. 2
ersichtlich ist. Auf diese Weise erzielt man zwei schätzbare Wirkungen. Wenn die zu
leistende Arbeit gering ist, wenn also der gröfsere Theil des Triebes auf das Segment
einwirkt, so erfolgt diese Einwirkung verhältnifsmäfsig schnell, wenn-aber ein gröfserer
Widerstand zu überwinden ist, wenn also der kleinere Radius des Triebes zur Wirksamkeit
gelangt, so wird das Ruder langsamer und daher mit gröfserer Kraft angetrieben. Wenn
die vorliegende Erfindung auf Schiffe angewendet werden soll, in denen nahe am Steuerruder
kein genügender Raum für die Bewegung des Zahnsegments von einer Seite zur anderen vorhanden ist, so verbindet man das
Zahnsegment mit dem Ruder in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise. An dem Ruderkopf α ist
ein Doppelärm f angebracht und durch die Stangen e mit dem auf einer besonderen Welle
angeordneten Segment b verbunden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Steuern von Schiffen und Booten, bestehend aus einem an dem Ruderkopf (a) angebrachten Zahnsegment (b) und einem in die Verzahnung (c) desselben eingreifenden, excentrisch auf einer Welle befestigten Trieb (d) oder ünrunden· Zahnrad, wobei der gröfste Radius des letzteren zur Wirkung kommt, wenn das Ruder (a1) sich in der Mittellinie (x) des Schiffes befindet, während der kleinste Radius auf das Zahnsegment/^ einwirkt, wenn das Ruder a1 ganz nach Steuerbord oder Backbord steht, zu dem Zwecke, die aufzuwendende Kraft der zu leistenden Arbeit bezw. dem zu überwindenden Widerstand entsprechend zu- oder abnehmen zu lassen, dadurch, dafs der Hebelarm der Kraft sich ändert.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE52227C true DE52227C (de) |
Family
ID=326955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT52227D Expired - Lifetime DE52227C (de) | Vorrichtung zum Steuern von Schiffen und Booten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE52227C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1039396B (de) * | 1957-04-29 | 1958-09-18 | Dr Rudolf Mannl | Steuervorrichtung fuer Sportboote |
-
0
- DE DENDAT52227D patent/DE52227C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1039396B (de) * | 1957-04-29 | 1958-09-18 | Dr Rudolf Mannl | Steuervorrichtung fuer Sportboote |
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