DE520795C - Vorrichtung zur Daempfung der Querschwingungen von miteinander gekuppelten Wagen - Google Patents

Vorrichtung zur Daempfung der Querschwingungen von miteinander gekuppelten Wagen

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DE520795C
DE520795C DES94529D DES0094529D DE520795C DE 520795 C DE520795 C DE 520795C DE S94529 D DES94529 D DE S94529D DE S0094529 D DES0094529 D DE S0094529D DE 520795 C DE520795 C DE 520795C
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DE
Germany
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damping
end faces
piston
transverse vibrations
arm
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Expired
Application number
DES94529D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hermann Hort
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE520795C publication Critical patent/DE520795C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/02Couplings for special purposes not otherwise provided for for coupling articulated trains, locomotives and tenders or the bogies of a vehicle; Coupling by means of a single coupling bar; Couplings preventing or limiting relative lateral movement of vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
14. MÄRZ 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Ja 520795 KLASSE 2Oe GRUPPE
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt *)
Es ist eine bekannte Erscheinung, daß in Fahrt befindliche Wagen infolge der durch Unebenheiten der Fahrbahn verursachten Stöße neben anderen Schwingungen auch Querschwingungen ausführen, daß also das vordere und hintere Ende des Wagens aus der Fahrtrichtung seitlich aus- und wieder zurückschwingen. Besonders bei Eisenbahnzügen und in allen den Fällen, wo mehrere miteinander gekuppelte Wagen sich über dieselbe Fahrbahn bewegen, kann man beobachten, daß die einzelnen Wagen infolge der Schienenstöße, Weichen usw. Querschwingungen ausführen, die für die gegenüberliegenden Stirnseiten zweier benachbarter Wagen ungefähr um 90'' in der Phase verschoben sind. Diese Schwingungen haben Energieverluste und beträchtliche Materialabnutzungen zur Folge, auch bedeuten sie bei einer gelegentliehen Vermehrung nicht gedämpfter Schwingungen eine Gefahr für den Zug.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Querschwingungen zwischen zwei benachbarten Wagen durch eine federnde Verbindung zwischen den sich gegenüberstehenden Stirnseiten in diagonaler Richtung abzufangen. Diese Verbindung hat aber den Nachteil, daß Federn allein zur Energievernichtung wenig geeignet sind. Ferner ist ihre Wirkung gegen die auf die Wagen in senkrechter Richtung zur Fahrtrichtung übertragenen Stöße beim Überfahren von Weichen und Schienenstößen nur gering, dagegen bei Parallelverschiebungen der Stirnseiten beim Durchfahren einer Kurve außerordentlich stark; in letzterem Falle ist die Verbindung der Stirnseiten zu starr, so daß die seitlichen Drücke der Radsätze auf die Schienen unzulässig hoch werden können, was die obenerwähnten Nachteile zur Folge hat
Gegenstand der Erfindung ist eine Dämpfungsvorrichtung, die diese Fehler vermeiden und in jedem Falle eine wirksame Dämpfung der Quer Schwingungen gewährleisten soll. Gemäß der Erfindung ist zwischen den einander gegenüberstehenden Stirnseiten zweier miteinander gekuppelter Wagen ein Gestänge aus verschiedenartigen Gliedern derart angeordnet, daß sie entsprechend den Parallelverschiebungen der Stirnseiten verstellt werden und den Kolben eines Dämpfungszylinders bewegen. Die dämpfende Wirkung solcher Zylinder ist bekanntlich bei plötzlicher Verstellung des Kolbens sehr groß, bei lang dauernden einseitigen Verschiebungen der · Stirnseiten, die z. B. beim Durchfahren einer Kurve eintreten, kann der Kolben dagegen nachgeben, so daß stets nur die eigentlichen Querschwingungen gedämpft werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung schematisch in Draufsicht dargestellt. Zwischen den einander gegen-
Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Hermann Hort in Berlin-Charlottenburg,
überstehenden Stirnseiten ι und 2 der in der Pfeilrichtung 3 sich bewegenden und miteinander gekuppelten Wagen 4 und 5 sind zwei vollkommen gleichartige, spiegelbildlich und gleichmäßig angeordnete Dämpfungsvorrichtungen vorgesehen.. An der Stirnseite 1 ist der Lagerbock 6 befestigt, in dem der Winkelhebel/ um den Bolzen 17 drehbar gelagert ist. Der eine Arm des Winkelhebels 7 ist mit einer Schlaufe 8 an einem festen Zapfen 9 der anderen Stirnseite 2 drehbar und längsverschieblich gelagert. Dieser Arm besitzt ein Gelenk 10 mit waagerechter Achse, so daß der Schiauf enteil 8 des Armes nach oben gegen die Stirnseite 1 zurückgeklappt werden kann, wenn die beiden Wagen auseinandergekuppelt werden sollen. Der andere Arm des Winkelhebels 7 ist mittels Zwischenstückes 11 über die beiden Gelenke 12 und 13 an der Kolbenstange 14 angeschlossen, deren Kolben 15 in dem auf dem Wagen 4 befestigten Zylinder 16 gleitet. Der Zylinder 16 ist mit Bremsflüssigkeit gefüllt, die bei Bewegung des Kolbens 15 durch geeignete Verbindungskanäle zwischen den beiden auf jeder Kolbenseite liegenden Räumen hin und her strömen kann. Diese Kanäle können in bekannter Weise mit Drosselventilen mit selbsttätiger Querschnittseinstellung versehen sein; ebenfalls können an dem Zylinder 16 Temperatur ausgleicher mit Flüssigkeitsvorratsräumen und Luftpolstern angebracht sein.
Treten nun Querschwingungen der Wagen 4 und 5 ein, so verschieben sich die Stirn- selten 1 und 2 um bestimmte Beträge parallel zueinander. Infolgedessen schlägt der Winkelhebel 7 aus und bewegt dabei den Kolben 15. Hierbei tritt die Bremsflüssigkeit in dem Zylinder 16 durch die Kolbenkanäle hindurch, und die entstehenden Drosselwirkungen dämpfen die Schwingungsenergien der Wagen 4 und 5 ab.
Um die dämpfende Wirkung zu erhöhen, ist bei dem Ausführungsbeispiel noch eine zweite Dämpfungsvorrichtung von gleichartiger Beschaffenheit spiegelbildlich und gleichmäßig zu der ersten angebracht. Beide Dämpfungsvorrichtungen können an den Wagen in beliebiger Höhe befestigt sein, jedoch dürfte die Lagerung an den oberen Enden der Stirn-Seiten besonders vorteilhaft sein, da dort besonders große Relativb.ewegungen zwischen den Wagenenden auftreten können.
Es können an Stelle des Winkelhebels auch andere Verbindungsstücke für die Übertragung der Relativbewegungen Anwendung finden; ebenfalls können diese mit anderen bekannten Dämpfungseinrichtungen in Verbindung stehen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Dämpfung der Querschwingungen von miteinander gekuppelten Wagen, dadurch gekennzeichnet, daß Gestänge aus verschiedenartigen Gliedern zwischen zwei einander gegenüberstehenden Wagenstirnseiten derart angeordnet sind, daß sie entsprechend den Parallelverschiebungen der Stirnseiten verstellt werden und den Kolben eines Dämpfungszylinders bewegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 unter Anwendung von hydraulischen Dämpf ungszylindern, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Arm 'eines um einen festen Punkt der einen Stirnseite drehbar gelagerten Winkelhebels von einem festen Zapfen der anderen Stirnseite verstellbar ist, während der andere Arm des Winkelhebels mit dem Kolben eines Flüssigkeitszylinders in Verbindung steht.
3". Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Stirnseiten zweier Wagen zwei Dämpfungszylinder spiegelbildlich und gleichmäßig angeordnet sind, zweckmäßig an den oberen Enden der Stirnseiten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES94529D 1929-10-25 1929-10-25 Vorrichtung zur Daempfung der Querschwingungen von miteinander gekuppelten Wagen Expired DE520795C (de)

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