DE520678C - Schaltvorrichtung fuer Zapfstellen, insbesondere von Tankanlagen fuer Kraftfahrzeuge, mit Messgefaess - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer Zapfstellen, insbesondere von Tankanlagen fuer Kraftfahrzeuge, mit Messgefaess

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DE520678C
DE520678C DEB135239D DEB0135239D DE520678C DE 520678 C DE520678 C DE 520678C DE B135239 D DEB135239 D DE B135239D DE B0135239 D DEB0135239 D DE B0135239D DE 520678 C DE520678 C DE 520678C
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DE
Germany
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measuring vessel
switching device
lever
motor vehicles
chamber
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Expired
Application number
DEB135239D
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English (en)
Inventor
Felix Lots
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MESS und FUELL APP M B H GES
Original Assignee
MESS und FUELL APP M B H GES
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/08Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
    • B67D7/16Arrangements of liquid meters
    • B67D7/163Arrangements of liquid meters of fixed measuring chamber type
    • B67D7/166Arrangements of liquid meters of fixed measuring chamber type comprising at least two chambers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mathematical Physics (AREA)
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  • Level Indicators Using A Float (AREA)

Description

  • Schaltvorrichtung für Zapfstellen, -insbesondere von Tankanlagen für Kraftfahrzeuge, mit DIeßgefäß Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung, die das Öffnen des Abflußhahns der Meßgefäß.e, wie sie im besonderen bei Zapfanlagen für den Betriebsstoff für Kraftfahrzeuge Verwendung finden, so lange ummöglich macht, als das Meßgefäß nicht bis zum Eichstrich vollgelaufen ist. Der Erfindung gemäß steht der Zapfhahn, durch .dessen Drehung das Meßgefäß nach seiner Füllung entleert wird, nicht in fester Verbindung mit seinem Schaltgriff, sondern nur mit einem von außen nicht zugänglichen Mitnehmerarm. Der Schaltgriff wird mit dem Mitnehmerarm nur dann selbsttätig durch eine Kuppelvorrichtung gekuppelt, wenn diese Vorrichtung durch die aus dem Jleß.gefäß überlaufende Flüssigkeit in Tätigkeit ,gesetzt wird. Es kann demgemäß ein Ablassen der Flüssigkeit aus dein lleßgefäß nur dann stattfinden, wenn diesem so viel Flüssigkeit zugeleitet wurde, claß sie über dem Eichstrich steht.
  • In der Zeichnung ist die Schaltvorrichtung beispielsweise schematisch im Schnitt und in Draufsicht dargestellt.
  • Die Schaltvorrichtung besteht aus einer Kammer 2, die am Unterende mit dem Überlaufrohr i des Meßgefäßes der Zapfstelle und am Oberende durch Rohr 8 mit der Rücklauf -leitung 7 nach dem Vorratskessel verbunden ist. In der Kammer :2 ist eine Kugel 3 untergebracht, die spezifisch leichter ist als der Betriebsstoff und somit in der Flüssigkeit schwimmen kann. Durch Schlitze der Kammer 2 ragt ein als Handgriff ausgebildeter Hebel 4., und ferner ragt in die Kammer ein zweiter über dem Hebel 4 liegender Hebel 5. Beide Hebel ,4, 5 besitzen Löcher 13, in die die Kugel3 eintreten kann, und sind selbstverständlich durch Abdichtungen in den Schlitzen der Kammerwandungen so geführt, daß Flüssigkeit aus der Kammer durch die Schlitze nicht ausfließen kann. Der Hebel 5 sitzt außerhalb der Kammer 2 fest auf dem Zapfen 14 des Kükens 6 des Ablaßhahns des Meßgefäßes, während der Hebel .4 lose um diesen Zapfen .drehbar ist. Mit dem Zapfen 14 -ist ein zweites Halmküken 15 verbunden, das in eine Verbindungsleitung g zwischen Unterende der Kammer 2 und Rücklaufleitung ; eingeschaltet ist.
  • Solange die Kugel 3 in der in der Abb. i dargestellten ausgezogenen Lage ist, kann eine Hinundherbewegung des Hebels 4. keine Drehung des Kükens 6 hervorrufen. Wenn jedoch das Meßgefäß der Zapfanlage .so weit gefüllt ist, daß es durch Rohr i überläuft, so gelangt diese Überlaufflüssigkeit in die Kammer 2, in welcher sie unter Mitnahme der Schwimmerkugel 3 ansteigt und die Kamtner bis zum Rohr 8 anfüllt. Weiterhin zulaufende Flüssigkeit fließt durch Rohr 8 nach dem Kessel zurück. Die Schwimmerkugel 3 gelangt bei ihrem Ansteigen mit der Flüssigkeit in die Löcher 13 der beiden Hebel .4. 5 und bildet dadurch eine Kupplung der beiden Hebel, so daß, wenn jetzt, d. h. solange iberlaufflüssigkeit aus dem Meßgefäß durch die Kammer hindurchfließt, der lose Handhebel 4 um den Zapfen 14 .geschwungen wird, der durch die Kugel 3 mit ihm gekuppelte Hebel 5 mitgenommen werden muß. Die Bewegung des Hebels 5 bewirkt die Mitnahme des Hahnkükens 6, das durch seine Drehung den Zufluß der Flüssigkeit nach dem Meßgefäß absperren kann und gleichzeitig die Abflußleitung vom Meßgefäß öffnet. Durch die Drehung des Zapfens. 14 wird auch das Küken 15. so verstellt, daß es die Leitung g öffnet und somit die noch in der Kammer 2 sich befindende Flüssigkeit nach dem Kessel durch Rohre 9, 7 abfließen kann.
  • Bei der Drehung der Hebel 4, 5 wird die mitgenommene Kugel 3 zwischen zwei Führungsschienen io, i i (Abb. 2) geführt, von denen die untere, io, ein Sinken der Kugel verhindert, so daß eine Entklinkung der beiden Hebel q., 5 so lange nicht stattfinden kann, solange der Hebel 4 in der Offenstellung steht. Das Sinken der Kugel 3 findet in dieser Stellung des Hebels ¢ .daher auch dann nicht statt, wenn die Flüssigkeit aus der Kammer 2,durch Rohr 9 ausgelaufen ist. Wird der Hebel 4 in seine Anfangsstellung zurückbewegt, nimmt er infolge der durch dis Kugel 3 beSvirkten Verklinkung .den Hebel 5 mit, und somit wird das @Hahnküken 6 in die Anfangsstellung zurückgedreht. Sobald,die Kugel von der Sperrschiene io heruntergleitet, fällt sie aus den Löchern 13 nach unten auf den Boden der Kaminerz, aus der inzwischen alle Flüssig- keit durch Rohr g abgeflossen ist. Es findet demgemäß eine Entkupplung der Hebel statt, so daß eine Drehung des Hebels q. so lange das.Hahnkükend nicht mitnehmen kann, bis erneut .die Kammer :2 durch Überlaufflüssigkeit aus dem Meßgefäß angefüllt wird.
  • Es ist ersichtlich, daß der Ablaßhahn 6 zum Ablassender im Meßgefäß vorhandenen Flüssigkeit trotz Beweglichkeit .des Hebels 4 erst dann geöffnet werden kann, wenn die Flüssigkeit über das Eichmaß hinaus in das Meß--efäß fließt und die überlaufende Flüssigkeit die Kupplung der beiden Hebel 4, 5 hervorruft.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltvorrichtung für Zapfstellen, insbesondere von Tankanlagen für Kraftfahrzeuge, mit Meßgefäß,, dadurch gekennzeichnet, daß der lose auf dem Zapfen des Ablaßhahns (6) des Meßgefäßes sitzende Schalthebel (q:) durch eine von der Überlaufflüssigkeit aus dem Meßgefäß eingeschaltete Kupplung mit einem an dem Hahnküken (6) befestigten Mitnehmerarm (5) gekuppelt wird.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch .gekerinzeie'hnet, daß in die Überlaufleitung-des Meßgefäßes eine an sich bekannte Schwimmerkammer (2) eingeschaltet ist, deren Schwimmer (3) .durch die aus dem Meßgefäß abfließende Überlaufflüssigkeit angehoben wird und den Mitnehmerarm (5) mit dem Schalthebel (4) kuppelt.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmerkammer (2) mit einer Ablaufleitung (9) in Verbindung steht.
DEB135239D 1928-01-06 1928-01-06 Schaltvorrichtung fuer Zapfstellen, insbesondere von Tankanlagen fuer Kraftfahrzeuge, mit Messgefaess Expired DE520678C (de)

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