DE520601C - Hand-Daempf- und Buegeleisen - Google Patents
Hand-Daempf- und BuegeleisenInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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Description
- Hand-Dämpf- und Bügeleisen In großer Zahl sind Hand-Dämpf- und Bügeleisen bekannt geworden, die den an sie gestellten Aufgaben in nur geringem Maß entsprechen. Der Gedanke, eine geeignete Vorrichtung, d. h. ein Bügeleisen, für alle Stoffe und deren Veredelung zu schaffen, liegt nahe, doch konnte er bisher nicht erfüllt werden, da fast immer verschiedene Übelstände auftreten, die den Hand-Dämpf- und Bügeleisen anhaften. Besonders zu erwähnen wäre das Versengen der Stoffe und die Bildung von Wasserflecken. Die Vorbedingungen für ein zuverlässiges Arbeiten der Bügeleisen sind Erzeugung eines vollkommen trockenen Dampfes und ferner die Vermeidung des Versengens von Stoffen durch die stark erhitzten Bügeleisen.
- Die vorstehend aufgeführten Bedingungen sind bei dem nach der Erfindung ausgebildeten Hand-Dämpf- und Bügeleisen erfüllt. Durch die besondere, sinnreiche Anordnung eines allseitig brennenden Heizbrenners und die Verwendung eines Röhrendampferzeugers und Überhitzers wird einerseits ein vollkommen trockener Dampf erzeugt und ferner durch eine besonders gestaltete Isolierung der Grundplatte die überaus große Hitzeübertragung auf diese Grundplatte vermieden.
- Der große hierbei erzielte Vorteil anderen Dämpf- und Bügeleisen gegenüber ist in der Verwendung für alle Stoffe, ja sogar Leder, zu erblicken, wobei die Stoffe ohne jegliche besondere Behandlung, wie Bügeln mit nassen Tüchern oder nur Bügeln der linken Stoffseite verarbeitet werden.
- Nach der Erfindung sind um den - Langrohrheizbrenner herum vier oder mehr hintereinandergeschaltete Röhren angeordnet, deren erste an die Wasserzuleitung anzuschließen ist und deren letzte mit einem im Gußkörper des Bügeleisens vorgesehenen Überhitzerraum und einem in bekannter Weise von einem durchbrochenen Boden abgeschlossenen Dampfaustrittsraum in Verbindung steht. Der über dem Rohrsystem angeordnete Überhitzerraum stellt einen vollkommen trockenen Dampf her. Der untere Raum des Bügeleisens wird durch eine über den Dampfaustrittsöffnungen liegende Schutzplatte geteilt, wodurch vermieden wird, daß zu heißer und trockener Dampf durch die Schlitzplatte unmittelbar an die Stoffe gelangen: kann.
- Zweckmäßig wird die Bodenplatte, an deren Schlitzöffnungen der eine Rand der Schlitze nach innen hochgebogen sein kann, vom Bügeleisen selbst durch eine starke Asbestisolierung in bekannter Weise getrennt, wodurch die rasche Übertragung der erzeugten Hitze auf die zu bügelnden Stoffe verhindert und ein Versengen vermieden wird. Infolgedessen können die Stoffe von der rechten Seite behandelt werden. Ferner ist die Bügeleisenabdeckplatte und das Vorderteil ebenfalls durch Asbestplatten isoliert, wodurch die erzeugte Hitze im Bügeleisen gebunden bleibt.
- Gegebenenfalls kann -über die Bodenplatte zur Behandlung besonders druckempfindlicher Stoffe ein Stoffbezug gespannt werden, der durch ein Isoliermittel und durch ein feinmaschiges Sieb oder einen geschlitzten Boden geschützt ist.
- Der Zufluß des zur Erzeugung des Dampfes dienenden Wassers kann genau geregelt werden, ein weiterhin vorgesehener Hahn stellt den Zufluß an oder ab.
- Die Dampferzeugungsrohre und der Gasheizbrenner sind an einer gemeinsamen Platte befestigt, wobei in dieser Platte vorgesehene Bohrungen die Verbindung der Wasser- und Dampfrohre untereinander herstellen.
- Auf der Zeichnung ist ein nach der Erfindung ausgebildetes Hand-Dämpf- und Bügeleisen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 einen Längsschnitt, Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie III-III der Abb. 2, Abb. 4 einen waagerechten Schnitt nach Linie IV-IV der Abb. 2, Abb. 5 die Ansicht von unten auf die Bodenplatte, Abb. 6 die Rückansicht.
- Abb.7 einen Teilschnitt einer besonderen Gestaltung.
- Der Gußkörper a aus Leichtmetall, nichtrostender Legierung oder bespritztem Gußeisen ist oben mit einer Aussparung a' und einer dieser abdeckenden Platte a2 sowie einer keilförmig verlaufenden Aussparung a3 und einer weiteren Bodenaussparung a4 versehen. Der frei bleibende Raum a5 dieses Gußkörpers dient zur Aufnahme des Brenners b, dessen zur Flammenbildung bestimmte Bohrungen b' so angeordnet sind, daß die weiterhin beschriebenen Teile zweckmäßig erhitzt werden. Die stark verjüngte Düse b2 verhindert ein Durch- oder Zurückschlagen der Gasflammen.
- Weiterhin ist in dem Raum a5 das Dampferzeugungssystein, bestehend aus vier oder mehr Längsrohren cl bis c4 untergebracht. Diese Rohre sowie der Brenner b sind an der Abschlußplatte d befestigt, derart, daß der Brenner b und die Dampfrohre cl bis c4 gemeinsam in den Raum a5 eingesetzt werden können. Das zur Dampferzeugung notwendige Wasser, am besten destilliertes Wasser, wird durch den Abstellhahn c5 und die Regeldüse c6 den Dampferzeugungsröhren zugeführt, wobei es gleichgültig ist, in welche der Röhren das Wasser zuerst fließt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel fließt das Wasser in das Dampfrohr cl, darauf durch die Rohrverbindung c' in das Rohr c2. Durch eine in der Platte d vorgesehene Bohrung d' gelangt das Wasser bzw. der schon entwickelte Dampf in das Dampfrohr c3, weiter durch die Rohrverbindung cl in das Rohr c4, um durch die Bohrung d2 in den Überhitzerraum a1 zu strömen und durch die Aussparung a3 und die Bodenausnehmung a4 an die Bodenplatte geführt zu werden. Die Rohre cl bis c4 sind mittels überwurfmuttern an der Platte d. befestigt.
- Die Bohrungen dl und d2 der Platte d sind mittels Schrauben d3 verschlossen und können nach Entfernen dieser Schrauben leicht gereinigt werden. Durch Schraubend 4 und Stifte d5 ist die Platte d mit dem Gußkörper a verbunden.
- Die Bodenplatte e ist mit Dampfaustrittsschlitzen ei (Abb. 2, 3 und 5) versehen, die den Dampf zwingen, in fein verteilten Querschwaden auszutreten, so daß die Stoffe vorteilhaft gedämpft werden. -Zweckmäßig wird über der Bodenplatte e im Raum a4 eine Platte f angeordnet, die verhindert, daß zu heißer Dampf, der die Stoffe versengen könnte, unmittelbar austritt.
- Durch Isolierung der Bodenplatte e gegenüber dem Gußkörper a mittels Asbestplatten g oder winklig gebogenen Ringen wird eine Übertragung zu großer Hitze auf die Bodenplatte e verhindert, so daß das Bügeleisen ohne Gefahr des Versengens der zu bügelnden Stoffe auf diesen längere Zeit verbleiben kann. Weiterhin sind Isolierungen 1a am Vorderteil des Bügeleisens und gleichfalls Isolierungen i unterhalb des Handgriffes vorgesehen, so daß die Hitze überall gleich gebunden ist. Vorteilhaft wird die seitlich überstehende Abdeckplatte k aus' Klingerit oder sonstigen Wärmeisolierstoffen hergestellt.
- Zur Behandlung besonders druckempfindlicher Stoffe empfiehlt es sich, über die Bodenplatte eine Stoffbahn l zu spannen, die zweckmäßig nochmals durch Bandagen aus Asbest o. dgl. von der Bodenplatte isoliert ist, so daß jegliche Wärmeübertragung ausgeschlossen ist. Ferner kann noch ein gelochter, geschlitzter oder aus Drahtnetz bestehender Boden m zwischen die Stoffbahn und die Isolierbandagen gelegt werden, wie die Abb. 7 erkennen läßt.
- Die Dampferzeugungsrohre cl bis c4 können in ihrem Querschnitt die verschiedensten Profile, also drei-, vier- oder mehreckig oder auch strahlenförmig nach Art von Rippenrohren gestaltet sein.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Hand-Dämpf- und Bügeleisen mit Langrohrheizbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß um den letzteren (b) herum vier oder mehr hintereinandergeschaltete Röhren (cl bis c4) angeordnet sind, deren erste an die Wasserzuleitung anzuschließen ist und deren letzte mit einem im Gußkörper (a) vorgesehenen überhitzerraum (a1, a3) und einer in bekannter Weise von einem durchbrochenen Boden abgeschlossenen Dampfaustrittsraum (a4) in Verbindung steht. :
- 2. Hand-Dämpf- und Bügeleisen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren (cl bis c4) und derBrenner (b) an einer gemeinsamen, leicht auswechselbaren Platte (d) befestigt sind.
- 3. Hand-Dämpf- und Bügeleisen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der durchbrochene Boden aus einer geschlitzten Platte (e) besteht, bei der der eine Rand der Schlitze hochgebogen ist. q..
- Hand-Dämpf- und Bügeleisen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine im Dampfaustrittsraum (a4) oberhalb der Bodenplatte (e) angeordnete Schutzplatte (f).
- 5. Hand-Dämpf- und Bügeleisen nach Anspruch i bis d. in Verbindung mit einem über die Bodenplatte (e) gespannten Stoffbezug (L), der durch ein Isoliermittel und durch ein feimnaschiges Sieb oder einen geschlitzten Boden geschützt ist.
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Family Applications (1)
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Also Published As
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