DE500295C - Flammrohrkessel fuer Ein- oder Zweidruckbetrieb mit durch die ganze Laenge des Flammrohres des Langkessels gefuehrten Wasserrohren eines Schraegrohrkessels - Google Patents
Flammrohrkessel fuer Ein- oder Zweidruckbetrieb mit durch die ganze Laenge des Flammrohres des Langkessels gefuehrten Wasserrohren eines SchraegrohrkesselsInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Flammrohrkessel für Ein- oder Zweidruckbetrieb mit durch die ganze Länge des Flammrohres des Langkessels geführten Wasserrohren eines Schrägrohrkessels Es sind F lammrohrdampfkessel bekannt, bei denen im Innern des Flammrohres besondere Wasserrohre für vermehrte oder besondere .Dampferzeugung in Gestalt eines Schrägrohrbündes angeordnet sind, das durch die ganze Länge des Flammrohres reicht und dessen Wasserkammern außerhalb des Flammrohres liegen und im wesentlichen nur die Stirnseiten der Wasserrohre einnehmen. 1.m ersteren Falle stehen die Wasserrohre mit dem Hauptdampferzeuger in Verbindung und das Ganze ist für den Eindruckdampfbetrieb bestimmt; im zweiten Falle sind die im Flammrohr angeordneten Wasserrohre unabhängig von dem Hauptdampferzeuger und das Ganze ist für Zweidruckdampfbetrieb eingerichtet.
- Bei diesen Dampfkesselbauarten sind die im Innemdes Flammrohresangeordneten Wasserrohre waagerecht oder mit nur geringer Steigung angeordnet, was einen ungünstigen Wasserumlauf mit sich bringt. Ferner ist hierbei die Feuerung auf nur einem kIpinen Teil der ganzen Länge der eingebauten Wasserrohre innerhalb des Flammrohres unterzubringen. Der Einbau eines überhitzers oder Vorwärmers oberhalb der Wasserrohre im Innern des Flammohres ist unmöglich. Ist ein Überhitzer notwendig, kann er nur am Stirnende des Dampfkessels eingebaut werden, was mehr Platz und einen längeren Dampfkessel erfordert.
- Die Erfindung betrifft die besondere und eigenartige Bauart eines Dampfkessels, der in Einzelheiten auf die bekannten Bauarten aufbaut, darüber aber hinausgeht, die Schrägrohre derart geneigt aufnimmt, daß sich innerhalb des Flammrohres im Vorderteil unterhalb der Schrägrohre die Feuerung und im hinteren Teil oberhalb der Schrägrohre der Überhitzer unterbringen läßt und somit einen ganz neuen Dampferzeuger schafft, der verschiedene wesentliche Vorzüge mit sich bringt.
- Das Kennzeichen des Dampfkessels, der sowohl für Ein- als auch für Zweidruckbetrieb bestimmt ist, dessen Wasserrohre auf der ganzen Länge des Flammrohres eines Langkessels oder Vorwärmers angeordnet sind und dessen Endkammern außerhalb des Langkessels liegen und im wesentlichen nur die Stirnseiten des Wasserrohrbündels einnehmen, besteht gemäß der Erfindung darin, daß die Feuerung oder die Heizgaszuführuiib im vorderen Flammrohrteil unter den Wasserrohren und der Überhitzer, ein Vorwäriner o. dgl. im hinteren Flammrohrteil über den Wasserrohren angeordnet sind.
- Die Vorzüge eines solchen Dampfkessels bestehen in einer gedrängten Bauart, Feuerung und Überhitzer lassen sich ohne Erfordernis eines längeren Kessels bequem unterbringen, der ganze Kessel kann für Ein-oder Zweidruckdampfbetrieb eingerichtet werden, und insonderheit wird für die Wasserrohre des Schrägrohrkessels in günstiger Weise die Strahlungswärme der Heizgase ausgenutzt. Ebenfalls findet ein besonders vorteilhafter Wasserumlauf statt.
- Von ganz besonderem Vorteil ist der Dampferzeuger gemäß der Erfindung beispielsweise als Lokomobildampfkessel, @wo die Raumfrage von ausschlaggebender Bedeutung ist. Der Dampfkessel gemäß der Erfindung ist kurz gebaut, alle Teile sind leicht zugänglich, und auf die Einheit Heizfläche findet die größte Dampferzeugung statt.
- Von großem Vorteil bei solchen Dampferzeugern ist ferner eine solche Ausbildung, wo auf der Feuerseite oberhalb der Deckplatte des Langkessels ein oder mehrere Ouertrommeln angeordnet sind. Bei dieser Bauart findet ein einfacher und bequemer Anschluß der Endkammer an den oder die Dampfsammelräume statt, und weiterhin läßßt sich die Dampfmaschine äußerst bequem auf dem Langkessel anordnen.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
- Abb. i zeigt den Längsschnitt eines Eindruckhochdruckkessels mit unmittelbar beheiztem Vorwärmer, Abb.2 den Ouerschnitt eines Eindruckhochdruckkessels mit unmittelbar beheiztem runden Vorwärmer, Abb. 3 den Querschnitt eines auf Rädern angeordneten Eindruclchochdruclcdampflessels mit unmittelbar beheiztem ovalen Vorwärmer, Abb. q. den Längsschnitt eines Eindruckhochdruckkessels mit Verbindung zwischen den Dampfräumen des Röhrenkessels und des Langkessels.
- Als Eindruckhochdruckkessel nach Abb. i bis q. besteht der Kessel aus dem Flammrohr i, dem Vorw ärmermantel 2, der Hochdruckobertrommel 3, dem TJberhitzer q., der Feuerung 5 und der Rauchkammer 6. Mit der Hochdruckobertrommel 3 sind fest verbunden die Wasserkammer 7, die Wasserrohre 8, die Wasserkammer 9, die Untertrommel io und die Fallrohre ii. Die Reguliereinrichtung 13 ist in dem Flammrohr drehbar oder waagerecht verschiebbar angeordnet.
- Als Eindruckkessel, mit Langkessel als Vorwärmer, arbeitet der Hochdruckkessel wie folgt: Der Hohlraum zwischen Flammrohr i und Mantel 2 (Abb. i) ist als Wasserraum vollständig und die Hochdruckobertrommel 3 bis zum niedrigsten Wasserstand mit Wasser angefüllt. Die auf dem Rost 5 entwickelte Flamme bestreicht zunächst den vorderen Teil der Wasserrohre 8 und des Flammrohres i. Auf dem Wege bis zur Rauchkammer 6 bestreichen die Heizgase in beliebig angeordneter Gasführung den hinteren Teil der Wasserröhre 8 und den überhitzer ¢ oder einen an dessen Stelle angeordneten Ekonomiser oder beide.
- Durch die Flammrohrheizfläche wird das Wasser in dein Vorwärmerkessel auf eine Temperatur gebracht, die in der Nähe der des Sattdampfes bzw. der dem Sattdampf entsprechenden Wassertemperatur liegt, und enthärtet. Der Wärmeübergang von den Heizgasen an das Wasser in dem Flammrohr wird durch eine Regelvorrichtung 13, welche bei Verschiebung oder Verdrehung mehr oder weniger Heilfläche des Flammrohres bloßlegt, geregelt. Durch eine beliebig angeordnete Rohrleitung ist der `orwärmerkessel mit der unteren Wasserkammer verbunden. Die Dampfbildung erfolgt in den Wasserrohren 8, die Dampfblasen steigen durch die obere Wasserkammer 7 in die Obertrommel 3 und sammeln sich in deren Dampfraum. Der Wasserumlauf wird bewirkt durch die Fallrohre i i, welche die Hochdruckobei trommel mit dem Vorwärmerkessel oder mit der Untertrommel verbinden.
- In den Abb. 2 und 3 wird gezeigt, daß der Vorwärmerkessel einen runden oder ovalen oder sonst beliebigen Querschnitt haben kann und daß der Kessel ortsfest oder fahrbar ausführbar ist.
- In Abb. q. wird die Ausführung .eines Eindruckkessels mit Langkessel, Ober- und Untertrommel gezeigt, bei dem die Wasserräume durch die Fallrohre 39 und To und die Dampfräume durch das Rohr 38 verbunden sind.
Claims (2)
- PATEN TANSPRÜCIIR: i. Flammrohrkessel für Ein- oder Zweidruckbetrieb mit durch die ganze Länge des Flammrohres des Langkessels geführten Wasserrohren eines Schrägrohrkessels, dessen Endkammern außerhalb des Langkessels liegen und im wesentlichen nur die Stirnseiten der Wasserrohrbündel einnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerung (5) oder die Heizgaszuführung im vorderen Flammrohrteil unter den Wasserrohren (8) und der überhitzer (.4), ein Vorwärmer o. dgl. im hinteren Flammrohrteil über den Wasserrohren angeordnet sind.
- 2. Flammrohrkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochdruckobertrommel (3) oben vor und die Hochdruckuntertrommel (i o) unten hinter dem Flammrobx (i) gelagert sind (Abb. i).
Priority Applications (1)
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| DE500295C true DE500295C (de) | 1930-06-19 |
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1928
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