DE519263C - Metalloxydgleichrichter - Google Patents

Metalloxydgleichrichter

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DE519263C
DE519263C DES93322D DES0093322D DE519263C DE 519263 C DE519263 C DE 519263C DE S93322 D DES93322 D DE S93322D DE S0093322 D DES0093322 D DE S0093322D DE 519263 C DE519263 C DE 519263C
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DE
Germany
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electrode
oxide
metal oxide
rectifier
electrodes
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Expired
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DES93322D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10WGENERIC PACKAGES, INTERCONNECTIONS, CONNECTORS OR OTHER CONSTRUCTIONAL DETAILS OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
    • H10W90/00Package configurations

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Description

Es sind Metalloxydgleichrichter bekannt, bei denen eine durchbohrte scheibenförmige Elektrode, die auf ihrer Vorderseite mit einer wirksamen Oxydschicht bedeckt ist, mit einer ebenfalls durchbohrten scheibenförmigen Gegenelektrode abwechselt, die beispielsweise aus Blei oder weichem Nickel besteht und den Kontakt mit der Oxydschicht herstellt. Da die Oxydschicht der erstgenannten Elektrode, die im folgenden die Oxydelektrode genannt werden soll, auch die Scheibenränder bedeckt, können diese Stellen leicht Anlaß zu falschen Stromverbindungen und Kurzschlüssen geben. Die Erfindung bezweckt, derartige Kurz-Schlüsse zu vermeiden. Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung die Oxydelektrode auf ihrer Rückseite mit einer zu ihrer Bohrung koaxialen Aussparung versehen, in welche die Gegenelektrode mit einem entsprechenden
ao Vorsprung von etwas geringerer Höhe hineinragt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch einen aus mehreren Elektrodenpaaren gemäß der Erfindung aufgebauten und durch einen gemeinsamen Schraubenbolzen zusammengehaltenen Gleichrichter,
Abb. 2 einen Schnitt durch ein Elektrodenpaar und
Abb. 3 einen Querschnitt durch den Gleichrichter nach Abb. 1.
Der Gleichrichter setzt sich aus einer Mehrzahl von ringförmigen Kupferscheiben 4 zusammen, die auf ihrer einen Seite mit einer Kupferoxydschicht S versehen sind, welche auch, wie aus Abb. 1 und 2 zu ersehen ist, die Scheibenränder bedeckt. Die nicht oxydierte andere Seite der Scheibe 4 ist mit einer durch Ausbohren hergestellten koaxialen Vertiefung 6 versehen. Das Ausbohren ist der Herstellung durch Pressen vorzuziehen, weil auf diese Weise die Scheibe von schädlichen Spannungen frei bleibt.
Zwischen je zwei Kupferscheiben ist eine aus Blei oder weichem Nickel bestehende Gegenelektrode 8 angeordnet, die auf ihrer einen Seite einen zu ihrer Bohrung 9 koaxialen Vorsprung 11 besitzt. Dieser Vorsprung, dessen Höhe etwas geringer als die Tiefe der Aussparung 6 der Oxydelektrode 4 bemessen ist, ragt in die Vertiefung 6 der anliegenden Oxydelektrode hinein und dient dazu, die beiden Scheiben eines Elektrodenpaares in bezug aufeinander zu zentrieren. Auf ihrer Rückseite ist die Gegenelektrode 8 mit einer Vertiefung 12 versehen, die einen isolierenden
Zwischenraum zwischen der Scheibe 8 und der Oxydschicht der benachbarten Oxydelektrode 4 darstellt.
Um auch an den äußeren Rändern der Elektroden die Möglichkeit von Kurzschlüssen auszuschließen, ist der Durchmesser der Gegenelektroden 8, wie es an sich bekannt ist, etwas kleiner gewählt als der der Oxydelektroden 4, so daß der Rand der Gegenelektrode
ίο hinter den der Oxydelektrode zurückspringt. Diese Maßnahme schützt den Gleichrichter vor Kurzschlüssen besonders in solchen Fällen, wo bei der Herstellung oder beim Zusammenbau Teile der Oxydschicht sich am Außenrande der Oxydelektrode abstoßen. Die Scheiben werden durch einen Schraubenbolzen 13 zusammengehalten, der durch die Bohrungen der Oxydelektroden 4 und der Gegenelektroden 8 hindurchgeführt und mittels einer Buchse 14 aus Isolierstoff von diesen getrennt ist. Die Zuführung des Stromes wird durch Metallplatten 15 und 16 vermittelt, die an den Enden des Gleichrichters angeordnet und mit Klemmen 17 bzw. 18 versehen sind.
Die beschriebene Einrichtung stellt ein einfaches und wenig kostspieliges Mittel dar, um die Elektroden des Metalloxydgleichxichters zu zentrieren und gleichzeitig die oxydierten Ränder der Oxydelektroden vor einer Berührung durch die Gegenelektroden zu schützen. Die äußeren Abmessungen werden durch die Anwendung der Erfindung nicht vergrößert.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Metalloxydgleichrichter, bei dem eine durchbohrte scheibenförmige, auf ihrer Vorderseite mit der wirksamen Oxydschicht bedeckte Elektrode (Oxydelektrode) mit einer ebenfalls durchbohrten scheibenförmigen, den Kontakt mit der Oxydschicht herstellenden Gegenelektrode abwechselt, dadurch gekennzeichnet, daß die Oxydelektrode (4) auf ihrer Rückseite mit einer zu ihrer Bohrung (7) koaxialen Aussparung (6) versehen ist, in welche die Gegenelektrode (8) mit einem entsprechenden Vorsprung (11) von etwas geringerer Höhe hineinragt.
  2. 2. Metalloxydgleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (6) in der Oxydelektrode (4) durch Ausbohren erzeugt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES93322D 1928-08-22 1929-08-10 Metalloxydgleichrichter Expired DE519263C (de)

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US519263XA 1928-08-22 1928-08-22

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DE519263C true DE519263C (de) 1931-02-26

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DES93322D Expired DE519263C (de) 1928-08-22 1929-08-10 Metalloxydgleichrichter

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