DE517962C - Schaftmaschine fuer gleichzeitiges Hoch- und Tieffach - Google Patents

Schaftmaschine fuer gleichzeitiges Hoch- und Tieffach

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Publication number
DE517962C
DE517962C DEH112657D DEH0112657D DE517962C DE 517962 C DE517962 C DE 517962C DE H112657 D DEH112657 D DE H112657D DE H0112657 D DEH0112657 D DE H0112657D DE 517962 C DE517962 C DE 517962C
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DE
Germany
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roller
dobby
shed
simultaneous high
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Expired
Application number
DEH112657D
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Halstenbach and Co
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Halstenbach and Co
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/06Double-lift dobbies, i.e. dobbies in which separate draw-knives or equivalent operate on alternate picks
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C2700/00Shedding mechanisms
    • D03C2700/01Shedding mechanisms using heald frames
    • D03C2700/0127Program-controlled heald frame movement
    • D03C2700/0133Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission
    • D03C2700/0138Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission using hooks or lifters
    • D03C2700/0155Double-lift mechanisms
    • D03C2700/0161Double-lift mechanisms of negatively-driven type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schaftmaschine für gleichzeitiges Hoch- und Tieffach Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des Gegenstandes von Patent 502 521 und besteht einmal darin, daß jede der Rollen, die die Bügel zum Aufhängen der Schäfte tragen, in den Endschleifen der beiden zugehörigen Hebeschnüre liegen, die nach Umschlingung der unteren Rollenhälfte j e an der entgegengesetzten Rollenseite befestigt sind. Weiterhin sitzen die Rollen exzentrisch auf ihren Achsen, so daß bei gleichem Platinenhub der Unterfachhub größer ist als der halbe Oberfachhub.
  • Bei der Maschine nach dem Hauptpatent ergibt sich, wie bei allen bisherigen Maschinen für gleichzeitiges Ober- und Unterfach, der Übelstand, daß die mittleren Fäden des Faches, das sind die oberen des Unterfaches und zugleich die unteren des Oberfaches, immer etwas ins Unterfach sacken, und zwar nicht einmal alle gleichmäßig, sondern unterschiedlich tief, weil die Fäden aneinander, an den Rietstäben und in den Schaftlitzen reiben und hängenbleiben. Es entsteht also kein reines Fach. Das ist nicht nur nachteilig für den Durchgang des unteren SchÜtzens, sondern auch für den des oberen und weiterhin für die Kettfäden selbst und für den Ausfall der Ware, denn es finden viel mehr Fadenbrüche statt, auch arbeiten die Kettfäden ungenau ein. Nach vorliegender Erfindung werden diese Übelstände dadurch vermieden, daB auch den jeweils mittleren Fäden des Faches eine Ablenkung von der Geraden erteilt wird, wie sie die jeweils unteren und oberen erfahren und wie nachstehend näher beschrieben und in den Abbildungen dargestellt ist.
  • Abb. i ist eine Vergleichung der Fachverhältnisse nach dem Hauptpatent und nach vorliegender Verbesserung.
  • Abb. 2 zeigt die Rollenbewegung für den Unterfachhub bei der neuen Vorrichtung. Abb. 3 und q. zeigen als Beispiel die wesentlichen Teile einer Ausführungsform der Erfindung in Seiten- und Stirnansicht.
  • Abb. 5, 6 und 7 sind eine schematische Übersicht über die drei Stellungen der Rollen, Platinen (p, p') und Kettfäden.
  • In Abb. z sind za die jeweils unteren Fäden, o die jeweils oberen des Faches, m die jeweiligen mittleren Fäden bei den bisherigen Vorrichtungen, m' bei der neuen Vorrichtung. Die Fäden m sacken, d. h. hängen mehr oder minder schlaff ins Unterfach, wogegen die Fäden m' über die Mitte hinausgehoben sind, also winklig abgebogen sind, wenn auch natürlich weniger als die anderen Fäden, so aber doch genügend, um ein reines Fach zu erhalten, da die Fäden m' nun eine leichte Spannung und dadurch eine Vergleichmäßigung ihrer Lage erfahren. Der Erfolg zeigt sich einerseits in Verminderung der Fadenbrüche und also in Verminderung der Stillstände des Webstuhles und somit höherer Leistung, anderseits in besserem Aussehen und größerer Haltbarkeit der Waren, ganz. besonders bei gummielastischen, d. h. solchen mit Gummikettfäden oder mit Gummischußfäden, und zwar sowohl umsponnenen wie umflochtenen oder umhäkelten oder umstrickten. Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen, sei ausdrücklich bemerkt, daß zwar ein und dieselben Schäfte abwechselnd Zwischenhebung und Höchsthebung erfahren können, aber nicht zu erfahren brauchen, so daß einer oder mehrere Schäfte je nachdem nur Zwischenhebung erfahren. Die Fäden in oder in' (Abb. i) bedeuten also nicht etwa eine festliegende Mittelkette, jedoch kann in bestimmten Fällen eine solche vorhanden sein, ohne am Sinne der Erfindung etwas zu ändern.
  • Bei der als Beispiel dargelegten Ausführungsform bleiben Platinen, Nadeln, Messer, Kartenprismen und die Bewegungen dieser Teile dieselben wie bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent, nur die Rollenachsen und die Rollenzüge sind anders angebracht, und zwar so, wie aus den Abb. 3 und ¢ ersichtlich. Die Achse a der Rolle b sitzt jetzt nicht mehr im Mittelpunkt der Rolle, sondern in einem gewissen Abstand davon, je nachdem näher oder weiter, im angenommenen Beispiel etwa in der Mitte zwischen Mittelpunkt und Schnurrand. In gleichen Abständen von derAchse auseinanderliegend sind Löcher c, c', in der Rolle mit Zweiglöchern d, d' nach dem Rand. Die linken und rechten Teile der Zugschnüre sind getrennt, und zwar ist das Ende der linken Schnur e in den Löchern c', d', das der rechten Schnur e in den Löchern c, d angebracht, also beidemal entgegengesetzt, wobei die Schnüre nach wie vor unten um die Rolle laufen, zweckmäßig jede in einer Rille für sich, siehe f, f' Abb. q.. Die Achsen a der Rollen sitzen in den Bügeln g, an deren Ringen unten die Schäfte oder Zwischenhebel für diese in an sich bekannter Weise hängen. Die gezeichnete Stellung ist die tiefste Stellung, bei der sich also die Achse a senkrecht unter dem Rollenmittelpunkt h. befindet. Um den Abstand a-la vergrößert sich nun gegenüber der Vorrichtung nach dem Hauptpatent die Hubwirkung, wenn eine der Schnüre e, e' allein gezogen wird. Dies ist deutlich ersichtlich aus Abb.2, die die Tiefst- und Höchststellung und drei Zwischenstellungen der Rolle zeigt. i ist die Hubhöhe der Rolle, wenn bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent der linke oder rechte Schnurteil allein um die doppelte Strecke i angezogen wird. Strecke i ist also gleich dem halben Platinenhub. Strecke i dagegen ist die gesteigerte Hubhöhe der Rolle bei vorliegender Verbesserung (bei einseitigem Zug). Diese Wirkungssteigerung erfolgt dadurch, daß die Entfernung der Achse a vom Mittelpunkt 1a kurbelartigverlängernd wirkt, wie die Vierteldrehung a-a-i zeigt. Die eintretende leichte seitliche Abweichung ist bei der Länge der Zugschnüre und der Schafttragschnüre ohne sonstigen Belang. Im angenommenen Fall hebt sich die Rolle nach vorliegender Erfindung um ein Viertel höher bei Zwischenfach als nach dem Hauptpatent, d. h. die Kettfäden werden bei Zwischenfach um ein Viertel über die eigentliche Fachmitte gehoben (s. die Fäden ni in Abb. i), wodurch das Sacken (vgl. die Fäden na) vermieden wird. Der Zug beider Schnüre gleichzeitig je um die doppelte Strecke i zur Bildung des Oberfaches hat nach wie vor nur die Hubwirkung gleich zweimal Strecke i auf die Rolle, nicht zweimal Strecke i', weil eben im Falle- beiderseitigen Zuges der Schnuren nur Hebung der Rollen, keine Drehung erfolgt und somit auch keine kurbelartige Verlängerungswirkung des Abstandes der Achse a vom Rollenmittelpunkt h zu der Hubwirkung kommen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaftmaschine für gleichzeitiges Hoch-und Tieffach unter Verwendung von Flaschenzugrollen nach Patent 5o2 52i, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Rollen, die die' Bügel zum Aufhängen der Schäfte tragen, in den Endschleifen der beiden zugehörigen Hebeschnüre liegen, die nach Umschlingung der unteren Rollenhälfte je an der entgegengesetzten Rollenseite befestigt sind, und daß die Rollen exzentrisch auf ihren Achsen sitzen.
DEH112657D 1927-08-14 1927-08-14 Schaftmaschine fuer gleichzeitiges Hoch- und Tieffach Expired DE517962C (de)

Priority Applications (1)

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DEH112657D DE517962C (de) 1927-08-14 1927-08-14 Schaftmaschine fuer gleichzeitiges Hoch- und Tieffach

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DEH112657D DE517962C (de) 1927-08-14 1927-08-14 Schaftmaschine fuer gleichzeitiges Hoch- und Tieffach

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE517962C true DE517962C (de) 1931-02-13

Family

ID=7171614

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DEH112657D Expired DE517962C (de) 1927-08-14 1927-08-14 Schaftmaschine fuer gleichzeitiges Hoch- und Tieffach

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