DE51768C - Bandaufwickler für Krempeln zur Erzeugung eines in der Breite ausgeglichenen Pelzes mit Längsfaserlage - Google Patents

Bandaufwickler für Krempeln zur Erzeugung eines in der Breite ausgeglichenen Pelzes mit Längsfaserlage

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DE51768C
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DE
Germany
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Application number
DENDAT51768D
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Original Assignee
A. M. HOFMANN in Chemnitz
Publication of DE51768C publication Critical patent/DE51768C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G27/00Lap- or sliver-winding devices, e.g. for products of cotton scutchers, jute cards, or worsted gill boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76: Spinnerei.
Längsfaserlage.
Die innige Vermischung des Materials verlangt im Krempelprocefs der Streichgarnspinnerei eine Ausgleichung in der Breite der Krempeln, welche bisher durch Quervorlage des auf einer Krempel gewonnenen Pelzes oder Bandes auf den Zuführtisch der darauf folgenden Krempel oder auf die in der Patentschrift No. 12158 angegebene Weise durch verschiebbare Längseinführung des Bandes in Verbindung mit zusammengesetzten Vertheilungs- oder Ausgleichsapparaten erzielt wurde. Bei der letzteren Art ist die Faserkreuzung im Krempelprocefs umgangen, und dies läfst sich auch mit meinem vorliegenden neuen Apparat, jedoch ohne dadurch, wie in der Patentschrift No. 121 58 angegeben, die Krempel durch Anbringung von Walzenzusammenstellungen umzuändern, erreichen.
Dies geschieht, indem aus dem auf der einen Krempel erhaltenen Band durch hin- und hergehendes Aufwickeln auf eine Trommel ein Pelz erzeugt wird, in welchem die Faserrichtung der Länge nach geht.
Dieser so erzeugte Pelz wird auf der Trommel in bekannter Weise gebrochen und dann aufgewickelt, und der erhaltene Pelzwickel, welcher also die durch die sonstige Faserkreuzung erzielte Ausgleichung des Materials in der Breite der Krempel hier durch das Changiren des Bandes in bester Weise erhalten hat, kann sofort auf den Zuführtisch der nächsten einfachen Krempel vorgelegt werden.
Es wird durch den neuen Apparat auch möglich, durch beliebige Zahl von Wickellagen dickere oder dünnere Pelze und durch die beliebige Gröfse der Trommel Pelze von verschiedener Länge zu erzeugen, um die Speisung der nächsten Krempel ganz beliebig einrichten zu können, ebenso durch dieses mehrfache Aufwickeln sowohl eine vollkommene Ausgleichung des Materials in der Breite als auch vollkommene Melirung zu erhalten.
Fig. ι und 2 zeigen den neuen Apparat im mittleren Durchschnitt der Länge der Krempel nach, und im Grundrifs.
Hieraus ist ersichtlich, dafs der vom Peigneur P abgetrennte Flor durch einen Trichter t in der Mitte der Krempel zusammengenommen wird und zwischen ein Druckwalzenpaar w läuft, welches das gebildete Band abzieht.
Das Band wird in seinen Querschnittsformen durch die Form des Trichters bestimmt und kann demnach flach oder rund sein, ohne dafs dadurch die vorher beschriebene Anordnung des ganzen Apparates eine Aenderung erführe.
Das von dem Walzenpaar w gelieferte Band wird von einem endlosen Tuch T aufgenommen, welches in Form einer Brücke läuft und das Band der Trommel R zuführt.
Die Trommel R kann, wie bereits gesagt, von verschiedenem Durchmesser, entsprechend der gewünschten Pelzlänge, sein, und auf die Trommel wird das Band in hin- und hergehenden Schraubenwindungen aufgewickelt. Von der sogen. Ueberführungsbrücke fällt das Band in einen Trichter i, und gelangt so zwischen das Walzenpaar ν und von da an die Trommel R, wo die einzelnen Bandwin-
düngen durch die Druckwalzen d und e fest auf einander gedruckt werden, so dafs schliefslich ein Pelz entsteht.
Das Walzenpaar ν mit dem Trichter Jf1 wird über oder auch seitlich der Trommel R durch einen endlosen Riemen immer hin- und herbewegt, und dadurch werden die Windungen je nach dem Querschnitt des Bandes dicht an einander oder etwas über einander gelegt.
Die Bewegung des Walzenpaares ν und des Trichters J1 kann selbstredend auch durch jeden anderen Mechanismus (Schlitten mit Spindel etc.) hervorgebracht werden. So wird der Pelz mit paralleler Faserrichtung und ausgeglichen der nächst zu speisenden Maschine in voller Tischbreite zugeführt.
Der endlose Riemen läuft über die beiden stehenden Rollen o, von welchen die eine ihren Antrieb erhält, und greift mit einem Mitnehmerfinger in den Schlitz des von der Welle ρ geführten Bockes, in welchem das Walzenpaar ν gelagert ist. Hat der gebildete Pelz auf der Trommel R die nöthige Dicke erlangt, so wird durch eine der bekannten selbsttätigen Vorrichtungen oder aber mit der Hand der Pelz in der Breite gerissen, im ersteren Falle durch die Umfangstheile k der Trommel, von welcher er durch die Walzen f abgezogen wird. Hinter diesen Abzugswalzen liegen noch zwei Wickeltrommeln h, auf denen der erzeugte Pelz auf eine Walze aufgewickelt wird.
Die Druckwalzen d und e halten den aufgerissenen Pelz an der Trommel R fest, damit er gleichmäfsig und faltenlos abgezogen wird.
Bei dem Hin- und Hergehen des Walzenpaares ν folgt auch die Bandüberführungsbrücke dieser Bewegung und geht dieselbe aus der geraden in schräge Stellungen über, wie in Fig. 2 punktirt angedeutet ist. Es wird dies dadurch ermöglicht, dafs die Lager der Endrollen α und c mit senkrecht drehbaren Bolzen verbunden sind, die entsprechend in der Mitte der Krempel an dieser und an dem Lagerbock der Walzen ν drehbar sind und der Gelenkpunkt b an einer durch Gewicht g gespannten, über die Rolle r gelegten Schnur angehängt ist, so dafs durch Niederlassen dieses Gelenkpunktes, der bei der schrägen Stellung nöthigen Verlängerung der Brücke in Bezug auf die beiden Endpunkte α und c Rechnung getragen wird.
Einfacher könnte man die nöthige Fortrückung dadurch erzielen, dafs man die Trommel R changiren lä'fst, doch dürfte diese Construction besonders in bestehenden Spinnereien, der seitlichen Raumerfordernifs wegen, weniger praktisch sein. '

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat, welcher das von einer Krempel gelieferte runde oder flache Band in hin- und hergehenden Schraubenwindungen auf eine Trommel so aufwindet, dafs dadurch ein zur Speisung der nächsten Krempel der Länge nach vorzulegender Pelz gebildet wird, bei dem die Fasern der Länge der Vorlegrichtung nach liegen und bei dem in der Breite eine Ausgleichung der Unregelmäfsigkeiten in Bezug auf Stärke und Farbenmischung etc. stattgefunden hat.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51768D Bandaufwickler für Krempeln zur Erzeugung eines in der Breite ausgeglichenen Pelzes mit Längsfaserlage Active DE51768C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1167784B (de) * 1958-05-20 1964-04-16 Fleissner G M B H Vorrichtung zum zick-zack-foermigen Ablegen von Faserstraengen oder Faserbaendern

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DE1167784B (de) * 1958-05-20 1964-04-16 Fleissner G M B H Vorrichtung zum zick-zack-foermigen Ablegen von Faserstraengen oder Faserbaendern

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