DE51760C - Neuerung an pneumatischen Rohrpostanlagen - Google Patents

Neuerung an pneumatischen Rohrpostanlagen

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DE51760C
DE51760C DENDAT51760D DE51760DA DE51760C DE 51760 C DE51760 C DE 51760C DE NDAT51760 D DENDAT51760 D DE NDAT51760D DE 51760D A DE51760D A DE 51760DA DE 51760 C DE51760 C DE 51760C
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Germany
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pneumatic
chamber
pipe
innovation
tube systems
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51760D
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J. WILDEMANN jr. in Berlin NW., Kronprinzen-Ufer 25
Publication of DE51760C publication Critical patent/DE51760C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/26Stations
    • B65G51/32Stations for despatch, delivery, and transit

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Anlagen zur Beförderung von Briefen u. dergl. mittelst Druckluft in Rohrleitungen, und zwar im Besonderen auf Einrichtungen zum Abschlufs, Durchlafs, Ablafs und Zulafs von Luft und dem zu befördernden Gegenstande mittelst eines Abschlufsorganes, welches an Stelle mehrerer solcher bei den bekannten Apparaten tritt.
In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung in Fig. ι im Längsschnitt, in Fig. 2 in der Ansicht dargestellt.
Die Empfangs- und Absendekammer A ist auf einer Holzplatte O vermittelst Bolzen an die Wand geschraubt. Die Consolen P und P1 dienen zur Unterstützung der Kammer, gleichzeitig zur Aufnahme der Tischplatte N.
In die Empfangs- und Absendekammer A münden die Laufrohre D D1 und E, deren Verlängerungen die Rohrstränge zu den Nachbarämtern bilden. Der Druckhebel C dient zum Schliefsen der Thür B, welche mittelst einer Gummiliderung die Kammer A luftdicht verschliefst.
Der Absperrhahn F steht ober- oder unterhalb des Fufsbodens, je nach der Oertlichkeit, mit dem Laufrohr D D1 und der Kammer A in Verbindung und schliefst diese, je nach seiner Stellung, ab oder gestattet ungehinderten Durchgang vom Laufrohr D1 nach der Kammer A. Ferner befindet sich an dem Absperrhahn F noch eine Oeffnung f" seitwärts, welche mit dem Oeffnungsrohr L bezw. mit der Aufsenluft in Verbindung gesetzt werden kann. Die Bewegungen des Absperrhahnes werden durch Zahngetriebe herbeigeführt, welche mit dem Handhebel H durch eine verticale Achse verbunden sind.
Die Säule G dient zur Führung der Achse und begrenzt den Anschlag des Handhebels H.
Der Absperrhahn kann die drei Stellungen, welche an der Tischplatte N auf einem Messingschild »Durchgang zu Empfang« ersichtlich gemacht sind, einnehmen, und zwar steht der Handhebel H nach rechts gekehrt, so hat der Absperrhahn F die Empfangsstellung, d. h. er gestattet den Zügen ungehinderten Durchgang und stellt gleichzeitig eine Verbindung mit der Aufsenluft her; steht der Handhebel H in der Mitte rechtwinklig von der Tischplatte abgekehrt, so steht der Absperrhahn auf »zu«, d. h. er schliefst Laufrohr D und Kammer A vollständig von einander ab; steht der Handhebel H nach links gekehrt, so steht der Absperrhahn auf »Durchgang«, d. h. er gestattet den Zügen ungehinderten Durchgang, ohne eine Verbindung mit der Aufsenluft herzustellen.
Das Manometer M zeigt den jederzeitigen Stand der Luftverdichtung bezw. Verdünnung.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Soll von einer Station aus
durch die Leitung D nach Kammer A befördert werden, so wird mittelst des Hebels H dem Hahn F eine solche Stellung gegeben, dafs die Bohrung f die beiden Röhren D und Dl verbindet und ferner die Bohrung f gleichzeitig durch die kleinen Oeffnungen y1, sowie durch die Bohrung f" und das Rohr L mit der äufseren atmosphärischen Luft in Verbindung steht. . Die Luft, welche vor dem durch das Rohr D1 getrie-
ein Gegenstand
benen Gegenstand sich befindet, kann durch Leitung L ins Freie entweichen, während der betreffende Gegenstand (die Büchse etc.) nach der Kammer A gelangt und dort auf den Boden schlägt. Der bedienende Beamte hat hierauf sofort dem Hahn Feine solche Stellung zu geben, dafs derselbe die Rohrleitung D von D1 abschliefst und auch die Bohrung f mit Leitung L nicht mehr in Verbindung steht, so dafs der weitere Durchflufs und Ausflufs von comprimirter Luft verhindert wird. Jetzt kann der Hahn J geöffnet werden, um die noch in Leitung D und Kammer A befindliche Luft abzulassen. Darauf öffnet man die Thür B, nimmt die angekommene Büchse etc. heraus, entfernt die für die betreffende Station bestimmten Briefe und giebt neue, weiter zu befördernde Briefe ein. Es wird hierbei bemerkt, dafs die Mündung der Rohrleitung E in Kammer A für gewöhnlich durch eine geeignete Platte zugedeckt gehalten wird.
Soll nun der Gegenstand durch Rohr E weiter befördert werden, so ist die Mündung dieses Rohres frei bezw. offen; die genau in die Rohrleitungen passende Büchse wird in das Rohr E eingeführt, die Thür B der Kammer A wird geschlossen und der Hahn F nun so eingestellt, dafs die Rohre D und D1 durch die Bohrung f mit einander in Verbindung treten, die Verbindungsöffnungen f1 zwischen f und f" bezw. L aber geschlossen sind, so dafs der von D1 kommenden Druckluft nur der Durchgang nach Kammer A und weiter durch Rohr E gestattet ist und die Büchse in Rohr E weiter getrieben werden kann.
Die Empfangskammer A ist, um das Geräusch, welches durch Anschlag der einlaufenden Sendung hervorgerufen wird,1 zu vermeiden, in ihrem oberen Theil rund gestaltet, so dafs die Büchse leicht an der Wandung entlanggleiten kann, ohne zu stofsen. Der Aufschlag selbst wird durch eine entsprechende Ausfütterung abgeschwächt, so dafs nur eben ein so geringer Aufschlag erfolgt, um von dem bedienenden Beamten wahrgenommen werden zu können, damit derselbe den Hahn F schliefsen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem Apparat zur Beförderung von Gegenständen mittelst Druckluft in Rohrleitungen die Anordnung eines Absperrorgans (F) von solcher Construction, dafs dasselbe:
    a) die Leitungen (DD1) durch eine Bohrung (f) mit der Empfangskammer (A) und aufserdem zu gleicher Zeit die Leitung (D1) durch die Oeffnungen (f1) und Bohrung (f") nebst Leitung (L) mit der äufseren Atmosphäre;
    b) nur die Leitungen (D D1) durch Bohrung (f) mit einander, mit der Kammer (A) und mit der weiteren Leitung (E) in Verbindung setzen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51760D Neuerung an pneumatischen Rohrpostanlagen Expired - Lifetime DE51760C (de)

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