DE646367C - Vorrichtung an Gase oder Fluessigkeiten fuehrenden Rohrleitungen zur Reinigung von Abzweigleitungen - Google Patents

Vorrichtung an Gase oder Fluessigkeiten fuehrenden Rohrleitungen zur Reinigung von Abzweigleitungen

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DE646367C
DE646367C DEG90044D DEG0090044D DE646367C DE 646367 C DE646367 C DE 646367C DE G90044 D DEG90044 D DE G90044D DE G0090044 D DEG0090044 D DE G0090044D DE 646367 C DE646367 C DE 646367C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/032Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages by the mechanical action of a moving fluid, e.g. by flushing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L2101/00Uses or applications of pigs or moles
    • F16L2101/10Treating the inside of pipes
    • F16L2101/12Cleaning

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Gase oder Flüssigkeiten führenden Rohrleitungen zur Reinigung von Abzweigleitungen In Rohrnetzen sind es bekanntlich die vom Hauptstrang abzweigenden Hauszuleitungen, die am leichtesten durch Ablagerungen von Schmutz usw. und durch Kondensate verunreinä,gt und verstopft werden. Die restlose Entfernung dieser Schmutzteile begegnet erheblichen Schwierigkeiten, besonders in dem Falle, daß die Ablagerungen an den Rohrleitungsw änden fest anhaften. Neben ,der nahelieg :enden Verwendung von Eisenstangen, Drahtbürsten u. dgl. zum Loslösen fester Bestandteile beschränkt man sich zur Vermeidung größerer Umstände im allgemeinen darauf, die Hauszuleitungen durch Absaugen zu reinigen. Die erstgenannte Reinigungsart ist bei verdeckt liegenden und abgebogenen Rohrleitungen nicht mit Erfolg anwendbar, während mit dem Absaugen andererseits nur die losen ,Ablagerungen und Kondensate @erfaßt werden können.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Abzweigstellen von Rohrntetzen, die eine durchgreifende und mühelose Reinigung der Abzweigleitungen und überdies die sehr erwünschte Dichtigkeits- und Druckfestig"'keitsprohe im An:schluß `an die Reinigungsarbeiten ermöglicht. Sie besteht im wesentlichen darin, daß auf die Abzweigöffnung .des Hauptrohrstranges im Rohrnetz ein nicht ganz bis zur Erdoberfläche reichendes, bei offener Abzweigöffnung nach oben hin abgedecktes Standrohr aufgesetzt ist, in welches der Nebenzweig mündet, und daß nach erfolgtem Abschluß der Abzweigleitung ;gegen .die Hauptleitung dieses Standrohr mittels eines mit seitlich abgehenden Rohrstutzen versehenen Rohres über .die Erdoberfläche verlängert ist, so daß von den Rohrstutzen über das verlängerte Standrohr zum Abzweig eine durchgehende Leitung hergestellt ist.
  • Den Abschluß des Abzweiges .gegen die Hauptleitung vorausgesetzt, ist es bei. Anwendung dieser Einrichtung möglich, die Reinigung der abzweigenden Hauszuleitung von zwei Stellen aus durchzuführen, wobei sich die eine, nämlich der Anschluß an einen Rohrstutzen, an der Standrohrverl,ängerung, oberhalb der Erdoberfläche, die andere Stelle, das Ende der Hauszuleitung, unter der Erdoberfläche, gewöhnlich im Keller, befinden. Die den Abzweigeinschließende Durchgangsverbindung läßt es zu, beispielsweise von der Straße oder vom Keller aus; ,einen die Ablagerungen mitreißenden Flüssigkeitsstrom hindurch-zuschicken .oder die Leitung wirksam auszublasen, abzusaugen usw. Ebenso kann die Abzweigleitung in einfachster Weise einer Druck- und Dichtigkeitsprobe unter= zogen werden. Abzweigleitungen., .die entgegen der erfindungsgemäßen Anordnung in bishef üblicher Weise nur von einer Stelle aus, nämlich dem Ende der Zweigleitung, einer Reinigung unterzogen wurden, können wohl auch durch wechselseitigen, über- und Unterdruck ausgeblasen und abgesaugt werden. Diese Maßnahme vermag aber auf denjenigen. Teil der Abzweigleitung, der in dem über der Abzweigöffnung am Hauptrohr licgenden Abschlußraum beginnt, und in letzterem selbst seine volle Wirkung nicht mehr auszuüben. Gerade diesem Übelstand begegnet die Erfindung, bei deren Anwendung nicht nur ein Teil der Abzweigleitung, sondern auch der über der Abzweigöffnung des Hauptrohres liegende Raum, in dem die Abzweigleitung ihren Ausgang nimmt und der naturgemäß am ehesten zu Verstopfungen Anlaß gibt, durchgreifend gereinigt werden kann.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist eine im Hauptrohr beginnende Speiseleitung durch das die Abzweigöffnung im Hauptrohr gegen die Abzweigleitung abschließende Verschlußorgan und das verlängerte Standrohr luftdicht hindurchgeführt und liefert den zum Antrieb einer an de Rohrstutzen am Standrohraufsatz anzuschließenden Reinigungsvorrichtung erforderlichen Kraftstoff.
  • In dem in der Zeichnung dargestelltem, Aiisführttngsbeisp:el ist die Hauptleitung mit a bezeichnet. Um sie ist die Rohrschelle b gelegt, die in. einem Gewinde das Standrohr c über der Abzweigöffnung des Rohres a aufnimmt. Das Standrohr c verbleibt im Erdreich, endigt unterhalb der Erdoberfläche und ist gewöhnlich durch eine in die Muffed eingesetzte Kappe abgedichtet, während es zum Zwecke der Reinigung mittels eines an Stelle der Kappe aufsetzbaren Teiles in über die Erdoberfläche heraus verlängert wird. Der Rohraufsatz itt trägt die beiden seitlich abgehenden Rohrstutzen it, o, während in .den unteren Standrohrteil c die Ab- zweigleitung c einmündet. Innerhalb des Standrohres c, in sind zwei ineinandergesteckte Rohre i, k entlang geführt und mittels der Stopfbüchse 1) gegen den Teil in des Standrohres abgedichtet. Zwischen zwei am unteren Ende der Rohre i, k angebrachten Scheiben A, l ist ein elastischer Abdichtungsstopfen f ein gepreßt, weshalb das Rohr k am Rohr i in einem Gewinde q geführt ist. An das Rohr i schließt sich nach unten ein in das Hauptrohr a führendes und mit Üifnun.gen. versehettes Rohrstück ä an.
  • Im Betriebszustande ist der Stopfen f mit den Rohren g, i, k aus dem Standrohr c herausgenommen und der Teil nt des Standrohres entfernt. Das Rohr c ist durch eine in die Rohrmuffe d eingelegte Kappe dicht abgeschlossen. Die Abzweigleitung e steht durch das Standrohr c in freier Verbindung mit der Hauptleitung a.
  • Soll eine Reinigung des 1.citungszweiges vorgenommen werden, so wird zunächst dessen Mündung e am Standrohr c durch Einführun:g des Abschlußorgans f mittels der Rohre i, k in das Standrohr gegen das Hauptrohr a abgeschlossen. Durch Aufsetzen des Standrohrteiles in, auf den Teil c wird eine durchgehende Leitung von den Stutzen n, o über das Standrohr in, c zur Abzweigleitung e hergestellt, während gleichzeit'. durch das Speiserohr g, i das Verbrauchsmittel entnommen und zur Re':nigung herangezogen werden kann.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRÜCI1G: t. Torrichtung an Gase oder Flüssig- keiten führenden Rohrleitungen zur Reini-- gung von Abzweigleitungen, dadurch ge- kennzeichnet, daß auf die Abzweigöffnung des Hauptrohrstranges (a) ein unterhalb der Erdoberfläche endigendes und bei offener Abzweigöffnung im Betriebszu- stande nach oben abgedecktes Standrohr (c) aufgesetzt ist, in welches die Neben- zi,-eigleitung (e) mündet und das nach er- folgtem Abschluß der Abzweigleitung (e) gegen die Hauptleitung (a) zum Zwecke der Reinigung der Abzweigleitung (e) mittels cir.,es mit scit.'ich abgehenden Rohr- stutzen (it, o ,i versehenen Aufsatzrohres (in) über die Erdoberfläche hinaus ver- längert wird, so da.ß von den Rohrstutzen (it, o) über das Standrohr (c, m) zten Abzweig (e) e.i:e durchgehende Leitung hergestel:t ist. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, da- durch gekennzeichnet, daß bei verschlos- sener Abzweigöffnung im Hauptrohrstrang (a) durch das Verschlußorgan (f) und das verlängerte Standrohr (c, m) eine in Hauptrohr beginnende Speiseleitung (g,i) luftdicht hindurchgeführt ist, die das als Kraftstoff zum Antrieb einer an die Rohr- stutzen (n, o) ` am Standrohraufsatz (m) anzuschließenden Reinigungsvorrichtung dienende Verbrauchsmittel zuführt.
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